Freie Fahrt zwischen München und Mühldorf auf der A 94
Scheuer: „Riesen-Lücke ist geschlossen“

Dor­fen — Be­für­wor­ter wie Geg­ner hal­ten den A 94-Lü­cken­schluss zwi­schen Pas­tet­ten im Land­kreis Er­ding und Hel­den­stein im Land­kreis Mühl­dorf am Inn glei­cher­ma­ßen für ei­ne Zä­sur – al­ler­dings aus un­ter­schied­li­chen Grün­den: Die ei­nen be­für­wor­ten die Ver­kehrs­in­fra­struk­tur­maß­nah­me als not­wen­di­ges Mit­tel zur Ent­las­tung der Bun­des­stra­ße 12 und zur wirt­schaft­li­chen Wei­ter­ent­wick­lung der ge­sam­ten süd­baye­ri­schen Re­gion, die an­de­ren leh­nen die Isen­tal­au­to­bahn ab als Hei­mat­ver­lust, Na­tur­zer­stö­rung, Kli­ma­schä­di­gung und Steuer­geld­ver­schwen­dung. Seit An­fang Ok­to­ber ist der 33 Ki­lo­me­ter lan­ge, vier­strei­fi­ge Au­to­bahn­ab­schnitt be­fahr­bar. Die A 94 wird zur kür­zes­ten Fern­stra­ße zwi­schen Mün­chen und der Grenz­re­gion Pas­sau und ver­bes­sert die Ver­bin­dung nach Ös­ter­reich und Süd­ost­eu­ro­pa.

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Digitale Transformation der Kommunalverwaltungen
Montag: „Bürgerdialog ist nicht digitalisierbar“

Zang­berg — War­te­schlan­ge auf Äm­tern adé, will­kom­men elek­tro­ni­sches Ser­vice­kon­to: Der „Be­hör­den­gang 24/7“ ge­winnt am 1. Ok­to­ber an Ge­stalt. Dann sind al­le Stan­dard­ver­fah­ren der Kfz-Zu­las­sung wie An‑, Ab- und Um­mel­dung oder Kenn­zei­chen­mit­nah­me on­line durch­führ­bar. Ein in­ter­net­fä­hi­ges Smart­phone, die „AusweisApp2“ und ein neu­er Per­so­nal­aus­weis (nPA) ge­nü­gen. Da­bei ist die in­ter­net­ba­sier­te Fahr­zeug­zu­las­sung – kurz: i‑Kfz – mehr als die elek­tro­ni­sche Va­ri­an­te ei­nes Be­hör­den­diens­tes, sagt Martin Montag. Für den Re­gio­nal­lei­ter Ober­bayern der „An­stalt für kom­mu­na­le Da­ten­ver­ar­bei­tung in Bayern (AKDB)“ ist sie der ers­te voll­stän­dig au­to­ma­ti­sier­te Ver­wal­tungs­akt: „Wenn sich das durch­setzt, hat es Aus­wir­kun­gen auf die ge­sam­te Ver­wal­tung“, so Montag auf der Bür­ger­meis­ter­ver­samm­lung des Baye­ri­schen Ge­mein­de­ta­ges (BayGT), Kreis­ver­band Mühl­dorf am Inn, in Zang­berg. Ab­seits ge­setz­li­cher Ver­pflich­tun­gen bie­tet die „sinn­vol­le“ di­gi­ta­le Trans­for­ma­tion der Ver­wal­tun­gen den Kom­mu­nen Chan­cen und je­dem Bür­ger ei­nen Mehr­wert, ist der Fach­mann über­zeugt.

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Traditionsvolksfest Mühldorf am Inn 2019
Volksfestkönigin Carolin im Dauereinsatz

Mühl­dorf am Inn — Sie ist als Volks­fest­kö­ni­gin 2019 heu­er das at­trak­ti­ve Ge­sicht des 154. Tra­di­tions­volks­fes­tes Mühl­dorf und sie freut sich rie­sig auf ih­re Re­prä­sen­tanz in der fünf­ten Jah­res­zeit: Carolin Priller, die 18-jäh­­ri­ge, frisch­ge­ba­cke­ne Abi­tu­rien­tin glänz­te be­reits bei der Bier- und Wein­pro­be im Krei­se des Stadt­ra­tes, der Fest­wir­te so­wie wei­te­rer Pro­mi­nen­ter wie Alt-Bür­ger­meis­ter und SPD-Land­tags­ab­ge­ord­ne­ter Günther Knoblauch. Mu­si­ka­lisch be­glei­tet von „De kloa Blos­mu­si“ zapf­te Mühl­dorfs Bür­ger­meis­te­rin Marianne Zollner im Rat­haus-In­nen­hof das ers­te Fass Fest­bier mit drei Schlä­gen an. „Das bes­te Bier für das schöns­te Volks­fest“, so Zollner, stimm­te die Pro­mi­nenz mit Bret­zen und Brat­hendl zünf­tig auf das Fest ein. [Galerie]

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Funkhaus Rosenheim schaltet DABplus-Angebot frei
Nickl: „Mehr Radio für das Voralpenland“

Ro­sen­heim — Das Funk­haus Ro­sen­heim voll­zieht das Up­grade auf di­gi­ta­le Radio­tech­nik: Sei­ne Lo­kal­sen­der „Radio Charivari Ro­sen­heim“ und „Radio Galaxy“ über­tra­gen ih­re Pro­gram­me von Ju­li an zu­sätz­lich zu UKW, DVB‑C und In­ter­net im zeit­ge­mä­ßen Di­gi­tal­radio­stan­dard DAB+. Radio Charivari be­kräf­tigt da­mit sei­nen Claim, „den bes­ten Mix für die schöns­te Re­gion“ zu bie­ten, Radio Galaxy sei­nen An­spruch, „nur die bes­te neue Mu­sik“ zu spie­len. Ge­schäfts­füh­rer Bernd Stawiarski sieht die UKW-be­­din­g­­ten Emp­fangs­lü­cken für bei­de Sen­der dank DAB+ ge­schlos­sen, Stu­dio­lei­ter Andreas Nickl spricht von ei­ner „di­gi­ta­len Gleich­stel­lung“ mit den öf­­f­en­t­­lich-rech­t­­li­chen Sen­dern. In der Di­gi­ta­li­sie­rungs­stra­te­gie des Funk­hau­ses ist die­ser Schritt ein wich­ti­ger Mei­len­stein, der die Ro­sen­hei­mer Lo­kal­sen­der zu­kunfts­si­cher auf­stellt so­wie den Weg eb­net für ih­ren Emp­fang im ge­sam­ten Vor­al­pen­land und für wei­te­re DABplus-Sen­de­for­ma­te. [Galerie]

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Studie: Jugendliche nutzen YouTube als Bildungs- und Kulturort
Bereichern Webvideos den Unterricht?

Es­sen/Mühl­dorf/Ro­sen­heim — Ei­ne Stu­die vom „Rat für Kul­tu­rel­le Bil­dung“ be­sagt, Ju­gend­li­che woll­ten au­dio­vi­su­el­le Lern­for­men im Un­ter­richt nut­zen und YouTube-Vi­deos kri­tisch re­flek­tie­ren. Fol­ge­rung: Ihr Be­darf sei „an­zu­er­ken­nen und die Ge­stal­tung di­gi­ta­ler Kul­tur als Auf­ga­be zu be­grei­fen“. Des­halb soll­ten Schu­len die Di­gi­ta­li­sie­rung „wei­ter­den­ken“. Der „Deut­sche Leh­rer­ver­band (DL)“ rät je­doch un­ter Qua­li­täts­as­pek­ten zu ei­nem zu­rück­hal­ten­den Ge­brauch von YouTube-Vi­deos in den Schul­stun­den, er­ach­tet Lern­vi­deos eher als Er­gän­zung zum klas­si­schen Un­ter­richt. Auf die Be­deu­tung von Web­vi­deos im ak­tu­el­len Un­ter­richt an­ge­spro­chen, zei­gen sich die Gym­na­sien in Ro­sen­heim, Mühl­dorf am Inn und Wald­krai­burg teil­wei­se wort­karg: Zwei Gym­na­sien ha­ben au­dio­vi­su­el­les Ler­nen längst in­te­griert, ein wei­te­res be­zeich­net die Di­gi­ta­li­sie­rung als „kom­plex“, zwei blei­ben sprach­los.

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10 Jahre Tafel Mühldorf
Auer: „Viele segensreiche helfende Hände“

Mühl­dorf am Inn — Le­bens­mit­tel­über­fluss hier, Ar­men­spei­sung dort, mit­ten­drin die ge­mein­nüt­zi­gen Ta­feln. Bun­des­weit be­mü­hen sich über 60.000 ehren­amt­li­che Hel­fer, die Ar­muts­fol­gen für rund 1,6 Mil­lio­nen Men­schen zu lin­dern. Hilfs­be­dürf­ti­ge er­hal­ten ver­zehr­fä­hi­ge, über­schüs­si­ge Le­bens­mit­tel, die im Wirt­schafts­pro­zess kei­ne Ver­wen­dung mehr fin­den. Mehr noch: Mit­ge­fühl wird ge­zeigt, Trost ge­spen­det, Zu­ver­sicht ver­mit­telt. „Ei­ne über­aus wert­vol­le Ein­rich­tung“, nennt Bür­ger­meis­te­rin Ma­ri­an­ne Zoll­ner (SPD) denn auch die Mühl­dor­fer Ta­fel. Ge­tra­gen vom ge­mein­nüt­zi­gen Ver­ein „Bes­ser Leben“ ist die Ta­fel seit nun­mehr zehn Jah­ren wich­ti­ger Be­stand­teil der Stadt und des Land­krei­ses. Grund ge­nug, die Ar­beit der Hel­fer in ei­ner Feier­stun­de im Kul­tur­schupp’n zu wür­di­gen.

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Wohnbau Bachmaier errichtet Wohnanlage „Sonnenterrassen“
Tögings „Vorzeigeprojekt“ entlastet Wohnungsmarkt

Tö­ging am Inn — Die neue Wohn­an­la­ge „Son­nen­ter­ras­sen“ wird ab Mit­te 2020 für „die jun­ge Stadt vol­ler Ener­gie“ Tö­ging ein au­ßer­ge­wöhn­li­cher Be­zugs­punkt sein: Auf dem Grund­stück an Haupt- und Inn­stra­ße ent­ste­hen zwei bar­riere­freie Ge­bäu­de mit ins­ge­samt 65 in­di­vi­du­ell ge­plan­ten Woh­nun­gen und zwei Ge­wer­be­ein­hei­ten. In­be­grif­fen sind 75 Kel­ler­räu­me, 26 ober­ir­di­sche Park­plät­ze und 103 Stell­plät­ze in ei­ner zwei­stö­cki­gen Tief­ga­ra­ge. Das Wohn- und Ge­schäfts­haus „Haus A“ am nord­öst­li­chen Hang wird in­klu­si­ve Erd­ge­schoss sie­ben Eta­gen auf­wei­sen, das Mehr­fa­mi­lien­haus „Haus B“ im Süd­os­ten vier Stock­wer­ke. Die Wohn­flä­che bei­der Häu­ser be­trägt 5.400 m². Die Kauf­prei­se va­ri­ie­ren zwi­schen 133.000 Euro und 694.000 Euro. Ver­ant­wort­lich zeich­net die re­nom­mier­te Tö­gin­ger Wohn­bau Bach­maier GmbH, in den Land­krei­sen Mühl­dorf, Alt­öt­ting und Rot­tal-Inn be­kannt für maß­ge­schnei­der­tes Wohn­ei­gen­tum so­wie ge­ne­ra­tio­nen­über­grei­fen­den und be­hin­der­ten­ge­rech­ten Wohn­raum.

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Photovoltaik Schrankl
Namhafte PV-Technik zum fairen Preis

Ober­neu­kir­chen — Das Ober­neu­kir­che­ner Un­ter­neh­men Pho­to­vol­ta­ik Schrankl plant und in­stal­liert seit 2002 schlüs­sel­fer­ti­ge Pho­to­vol­ta­ik-An­la­gen zur Netz­ein­spei­sung. Zum Er­folgs­kon­zept der kun­den­freund­li­chen Pro­fis ge­hört höchs­te Qua­li­tät bei Pro­duk­ten und Mon­ta­ge zu fai­ren Prei­sen, die ei­nen wirt­schaft­li­chen Be­trieb si­cher­stel­len.

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Kommerzielle Förderung von Tiefenwasser
Merches: „Ein Jahrtausendproblem“

Pol­ling/Tö­ging — In den Land­krei­sen Mühl­dorf am Inn und Alt­öt­ting lie­gen zwei Kom­mu­nen mit­ein­an­der im Clinch. Auf dem Ge­biet er­streckt sich in der Tie­fe ein gro­ßes zu­sam­men­hän­gen­des Grund­was­ser­sys­tem, bei dem sich Ent­nah­men ge­gen­sei­tig be­ein­flus­sen. In der Mühl­dor­fer Ge­mein­de Pol­ling möch­te künf­tig ein Ge­trän­ke­kon­zern Tie­fen­was­ser för­dern, ab­fül­len und als Mi­ne­ral­was­ser an Dis­coun­ter ver­kau­fen. Da­ge­gen regt sich Wi­der­stand in der Alt­öt­tin­ger Nach­bar­stadt Tö­ging am Inn, wo der Pe­gel sinkt, Brun­nen tro­cken fal­len und das na­he ge­le­ge­ne Was­ser­schutz­ge­biet durch die Au­to­bahn ge­fähr­det ist. Tö­gings Bür­ger­meis­ter Dr. To­bias Wind­horst ist des­halb strikt ge­gen ei­ne zu­sätz­li­che kom­mer­ziel­le Aus­beu­tung der re­gio­na­len Trink­was­ser­re­ser­ve. Der Alt­öt­tin­ger Na­tur­schüt­zer Ger­hard Mer­ches warnt über­dies vor ei­nem „Jahr­tau­send­pro­blem“.

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Haus-Kirta im Jettenbacher Hof
„Gmüatlich und a guads Essn dazua“

Mühl­dorf am Inn — Der für sei­ne me­di­ter­ra­ne Ar­ka­den­ter­ras­se über­re­gio­nal be­kann­te Jet­ten­ba­cher Hof in der Mün­che­ner Stra­ße in Mühl­dorf bie­tet wäh­rend sei­ner Haus-Kirta am Sonn­tag, 14. Ok­to­ber, und Mon­tag, 15. Ok­to­ber, be­son­de­re Spe­zia­li­tä­ten und fet­zi­ge boa­ri­sche Mu­si. Der über­dach­te Bier­gar­ten ist bei je­dem Wet­ter ge­öff­net, die war­me Kü­che durch­ge­hend von 9 Uhr bis Mit­ter­nacht.

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