Studie: Jugendliche nutzen YouTube als Bildungs- und Kulturort
Bereichern Webvideos den Unterricht?

Es­sen/Mühl­dorf/Ro­sen­heim — Ei­ne Stu­die vom „Rat für Kul­tu­rel­le Bil­dung“ be­sagt, Ju­gend­li­che woll­ten au­dio­vi­su­el­le Lern­for­men im Un­ter­richt nut­zen und YouTube-Vi­deos kri­tisch re­flek­tie­ren. Fol­ge­rung: Ihr Be­darf sei „an­zu­er­ken­nen und die Ge­stal­tung di­gi­ta­ler Kul­tur als Auf­ga­be zu be­grei­fen“. Des­halb soll­ten Schu­len die Di­gi­ta­li­sie­rung „wei­ter­den­ken“. Der „Deut­sche Leh­rer­ver­band (DL)“ rät je­doch un­ter Qua­li­täts­as­pek­ten zu ei­nem zu­rück­hal­ten­den Ge­brauch von YouTube-Vi­deos in den Schul­stun­den, er­ach­tet Lern­vi­deos eher als Er­gän­zung zum klas­si­schen Un­ter­richt. Auf die Be­deu­tung von Web­vi­deos im ak­tu­el­len Un­ter­richt an­ge­spro­chen, zei­gen sich die Gym­na­sien in Ro­sen­heim, Mühl­dorf am Inn und Wald­krai­burg teil­wei­se wort­karg: Zwei Gym­na­sien ha­ben au­dio­vi­su­el­les Ler­nen längst in­te­griert, ein wei­te­res be­zeich­net die Di­gi­ta­li­sie­rung als „kom­plex“, zwei blei­ben sprach­los.

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10 Jahre Tafel Mühldorf
Auer: „Viele segensreiche helfende Hände“

Mühl­dorf am Inn — Le­bens­mit­tel­über­fluss hier, Ar­men­spei­sung dort, mit­ten­drin die ge­mein­nüt­zi­gen Ta­feln. Bun­des­weit be­mü­hen sich über 60.000 ehren­amt­li­che Hel­fer, die Ar­muts­fol­gen für rund 1,6 Mil­lio­nen Men­schen zu lin­dern. Hilfs­be­dürf­ti­ge er­hal­ten ver­zehr­fä­hi­ge, über­schüs­si­ge Le­bens­mit­tel, die im Wirt­schafts­pro­zess kei­ne Ver­wen­dung mehr fin­den. Mehr noch: Mit­ge­fühl wird ge­zeigt, Trost ge­spen­det, Zu­ver­sicht ver­mit­telt. „Ei­ne über­aus wert­vol­le Ein­rich­tung“, nennt Bür­ger­meis­te­rin Ma­ri­an­ne Zoll­ner (SPD) denn auch die Mühl­dor­fer Ta­fel. Ge­tra­gen vom ge­mein­nüt­zi­gen Ver­ein „Bes­ser Leben“ ist die Ta­fel seit nun­mehr zehn Jah­ren wich­ti­ger Be­stand­teil der Stadt und des Land­krei­ses. Grund ge­nug, die Ar­beit der Hel­fer in ei­ner Feier­stun­de im Kul­tur­schupp’n zu wür­di­gen.

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Wohnbau Bachmaier errichtet Wohnanlage „Sonnenterrassen“
Tögings „Vorzeigeprojekt“ entlastet Wohnungsmarkt

Tö­ging am Inn — Die neue Wohn­an­la­ge „Son­nen­ter­ras­sen“ wird ab Mit­te 2020 für „die jun­ge Stadt vol­ler Ener­gie“ Tö­ging ein au­ßer­ge­wöhn­li­cher Be­zugs­punkt sein: Auf dem Grund­stück an Haupt- und Inn­stra­ße ent­ste­hen zwei bar­riere­freie Ge­bäu­de mit ins­ge­samt 65 in­di­vi­du­ell ge­plan­ten Woh­nun­gen und zwei Ge­wer­be­ein­hei­ten. In­be­grif­fen sind 75 Kel­ler­räu­me, 26 ober­ir­di­sche Park­plät­ze und 103 Stell­plät­ze in ei­ner zwei­stö­cki­gen Tief­ga­ra­ge. Das Wohn- und Ge­schäfts­haus „Haus A“ am nord­öst­li­chen Hang wird in­klu­si­ve Erd­ge­schoss sie­ben Eta­gen auf­wei­sen, das Mehr­fa­mi­lien­haus „Haus B“ im Süd­os­ten vier Stock­wer­ke. Die Wohn­flä­che bei­der Häu­ser be­trägt 5.400 m². Die Kauf­prei­se va­ri­ie­ren zwi­schen 133.000 Euro und 694.000 Euro. Ver­ant­wort­lich zeich­net die re­nom­mier­te Tö­gin­ger Wohn­bau Bach­maier GmbH, in den Land­krei­sen Mühl­dorf, Alt­öt­ting und Rot­tal-Inn be­kannt für maß­ge­schnei­der­tes Wohn­ei­gen­tum so­wie ge­ne­ra­tio­nen­über­grei­fen­den und be­hin­der­ten­ge­rech­ten Wohn­raum.

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Photovoltaik Schrankl
Namhafte PV-Technik zum fairen Preis

Ober­neu­kir­chen — Das Ober­neu­kir­che­ner Un­ter­neh­men Pho­to­vol­ta­ik Schrankl plant und in­stal­liert seit 2002 schlüs­sel­fer­ti­ge Pho­to­vol­ta­ik-An­la­gen zur Netz­ein­spei­sung. Zum Er­folgs­kon­zept der kun­den­freund­li­chen Pro­fis ge­hört höchs­te Qua­li­tät bei Pro­duk­ten und Mon­ta­ge zu fai­ren Prei­sen, die ei­nen wirt­schaft­li­chen Be­trieb si­cher­stel­len.

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Kommerzielle Förderung von Tiefenwasser
Merches: „Ein Jahrtausendproblem“

Pol­ling/Tö­ging — In den Land­krei­sen Mühl­dorf am Inn und Alt­öt­ting lie­gen zwei Kom­mu­nen mit­ein­an­der im Clinch. Auf dem Ge­biet er­streckt sich in der Tie­fe ein gro­ßes zu­sam­men­hän­gen­des Grund­was­ser­sys­tem, bei dem sich Ent­nah­men ge­gen­sei­tig be­ein­flus­sen. In der Mühl­dor­fer Ge­mein­de Pol­ling möch­te künf­tig ein Ge­trän­ke­kon­zern Tie­fen­was­ser för­dern, ab­fül­len und als Mi­ne­ral­was­ser an Dis­coun­ter ver­kau­fen. Da­ge­gen regt sich Wi­der­stand in der Alt­öt­tin­ger Nach­bar­stadt Tö­ging am Inn, wo der Pe­gel sinkt, Brun­nen tro­cken fal­len und das na­he ge­le­ge­ne Was­ser­schutz­ge­biet durch die Au­to­bahn ge­fähr­det ist. Tö­gings Bür­ger­meis­ter Dr. To­bias Wind­horst ist des­halb strikt ge­gen ei­ne zu­sätz­li­che kom­mer­ziel­le Aus­beu­tung der re­gio­na­len Trink­was­ser­re­ser­ve. Der Alt­öt­tin­ger Na­tur­schüt­zer Ger­hard Mer­ches warnt über­dies vor ei­nem „Jahr­tau­send­pro­blem“.

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Haus-Kirta im Jettenbacher Hof
„Gmüatlich und a guads Essn dazua“

Mühl­dorf am Inn — Der für sei­ne me­di­ter­ra­ne Ar­ka­den­ter­ras­se über­re­gio­nal be­kann­te Jet­ten­ba­cher Hof in der Mün­che­ner Stra­ße in Mühl­dorf bie­tet wäh­rend sei­ner Haus-Kirta am Sonn­tag, 14. Ok­to­ber, und Mon­tag, 15. Ok­to­ber, be­son­de­re Spe­zia­li­tä­ten und fet­zi­ge boa­ri­sche Mu­si. Der über­dach­te Bier­gar­ten ist bei je­dem Wet­ter ge­öff­net, die war­me Kü­che durch­ge­hend von 9 Uhr bis Mit­ter­nacht.

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Mittelschullehrer appelliert an Kultusminister
Retzer: „Stoppen Sie die Digitalisierung des Grundschulunterrichts!“

Mühl­dorf am Inn — Fünf Mil­liar­den Eu­ro sol­len in den nächs­ten fünf Jah­ren in die Di­gi­ta­li­sie­rung der Schu­len flie­ßen: Anja Kar­li­czek, Bun­des­mi­nis­te­rin für Bil­dung und For­schung im Ka­bi­nett Mer­kel IV, ist zu­ver­sicht­lich, dass der vor zwei Jah­ren an­ge­kün­dig­te „Di­gi­tal­pakt“ An­fang 2019 star­tet. Da­nach ge­hö­ren zur di­gi­ta­len Trans­for­ma­tion der Schu­len breit­ban­di­ge An­bin­dung, Schul­haus­ver­net­zung, Prä­sen­ta­tions­tech­nik, End­ge­rä­te, Cloud-Struk­tur und Lehr­kräf­te­qua­li­fi­zie­rung. Doch es gibt auch Be­den­ken. So hat sich der Ge­mein­de- und Kreis­rat Rein­hard Ret­zer aus Loh­kir­chen, Land­kreis Mühl­dorf am Inn, zu Be­ginn des Schul­jah­res 2018/2019 an den Baye­ri­schen Staats­mi­nis­ter für Un­ter­richt und Kul­tus Bernd Sib­ler ge­wandt. Ret­zer for­dert den CSU-Land­tags­ab­ge­ord­ne­ten in ei­nem of­fe­nen Brief auf, „die Di­gi­ta­li­sie­rung des Grund­schul­un­ter­richts zu­rück­zu­neh­men“.

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Garser Gymnasiasten schicken Ballon in die Stratosphäre
Physik-Projekt „SpaceGG“ wird zum Spektakel

Gars am Inn — Ein hal­bes Jahr­hun­dert nach dem Hit „Up, Up And Away“ der Pop-Grup­pe „5th Di­men­sion“ füh­ren 28 Schü­ler des Gym­na­siums Gars un­ter dem Ti­tel „SpaceGG“ ein au­ßer­ge­wöhn­li­ches Phy­sik-Pro­jekt durch: Sie schi­cken ei­nen Wet­ter­bal­lon mit Sen­so­ren, Vi­deo­ka­me­ra und Fall­schirm in die Stra­to­sphä­re. Der Bal­lon soll bis zu 30 Ki­lo­me­ter hoch stei­gen und an­schlie­ßend un­ver­sehrt auf der Er­de lan­den. Ziel des Ex­pe­ri­ments un­ter Auf­sicht des Phy­sik­leh­rers Jo­nas Ege­ler und Füh­rung der Klas­se 10b ist, Druck- und Tem­pe­ra­tur­da­ten der At­mo­sphä­re zu er­he­ben so­wie ein Vi­deo von Flug und Er­de zu er­stel­len. Der Start er­folgt am Diens­tag, 10. Ju­li, um 11.10 Uhr auf dem Ro­ten Platz des Gym­na­siums un­ter Bei­sein der rund 800 Gar­ser Gym­na­sias­ten.

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125 Jahre Einsatz gegen den „roten Hahn“
Freiwillige Feuerwehr Lauterbach feiert feste

Mühl­dorf am Inn — Ab­weh­ren­der Brand­schutz und tech­ni­sche Hil­fe­leis­tung wer­den in Deutsch­land haupt­säch­lich durch frei­wil­li­ge Kräf­te si­cher­ge­stellt. Den „ro­ten Hahn“, das Feuer, be­kämp­fen in Bayern über 321.000 ak­ti­ve Feuer­wehr­leute bei 7.611 Frei­wil­li­gen Feuer­weh­ren in den Kom­mu­nen so­wie sie­ben Be­rufs­feuer­weh­ren, 168 Werk- und 51 Be­triebs­feuer­weh­ren. Die Frei­wil­li­ge Feuer­wehr Lau­ter­bach mit 28 Ak­ti­ven und rund 200 Mit­glie­dern fei­ert heu­er ein be­son­de­res Ju­bi­läum: ihr 125-jäh­­ri­ges Grün­dungs­fest.

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Rechtsprechung zu „Fundtieren“
Tierfunde sind bei der Fundbehörde anzuzeigen

Leip­zig — Ein „Fund­tier“ kann vom Fin­der nur dann be­den­ken­los bei ei­nem Tier­heim ab­ge­lie­fert wer­den an­statt bei der zu­stän­di­gen Fund­be­hör­de der Kom­mu­ne, in wel­cher das Tier auf­ge­grif­fen wur­de, wenn der Tier­schutz­ver­ein mit der Kom­mu­ne ei­ne Ver­ein­ba­rung zur In­ob­hut­nah­me und Kos­ten­über­nah­me ab­ge­schlos­sen hat. Dies hat das Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt (BVerwG) in Leip­zig letzt­in­stanz­lich ent­schie­den. Tier­hei­me oh­ne Ver­trag ha­ben kei­nen An­spruch auf Kos­ten­er­stat­tung durch die Kom­mu­ne, soll­ten des­halb Fund­tie­re ab­leh­nen und den Fin­der an die zu­stän­di­ge Fund­be­hör­de ver­wei­sen. Die­se wie­derum ist nur dann für Ver­wah­rung und Ver­sor­gung ei­nes Fund­tie­res zu­stän­dig, wenn es tat­säch­lich bei ihr ab­ge­lie­fert wird.

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