Telekom forciert Ausbau des Mobilfunknetzes
Kommunen sollen Funklöcher „jagen“

Ber­lin — Die Deut­sche Te­le­kom will im Rah­men ih­rer Ak­tion „Wir ja­gen Funk­lö­cher“ 50 Lü­cken im Mo­bil­funk­netz schlie­ßen, die we­gen markt­wirt­schaft­li­cher und funk­tech­ni­scher Er­wä­gun­gen bis­lang of­fen ge­blie­ben sind. Die Ini­tia­ti­ve zum Lü­cken­schluss soll hier­bei von den Kom­mu­nen, der Po­li­tik, der Bür­ger­schaft oder lo­ka­len Un­ter­neh­men aus­ge­hen. Teil­neh­men kann je­de Kom­mu­ne, die auf ih­rem Ge­biet kei­nen LTE-Emp­fang hat, de­ren Ge­mein­de- oder Stadt­rat sich für die Ak­tion be­wirbt und die ei­ne freie Flä­che mit Strom­ver­sor­gung zur orts­üb­li­chen Mie­te als Mast­stand­ort zur Ver­fü­gung stellt. Die Te­le­kom will den Stand­ort dann auf ei­ge­ne Kos­ten be­trei­ben und ei­ne zu­kunfts­fä­hi­ge Mo­bil­funk-Ver­sor­gung si­cher­stel­len.

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Kritische Zwischenbilanz zum institutionalisierten Weg des Freistaats ins „Gigabit-Zeitalter“
Neun Monate Bayerisches Staatsministerium für Digitales: Hopp oder Top?

Mün­chen — Der Frei­staat Bayern hat im Zu­ge der schwarz-oran­ge­­nen Re­gie­rungs­bil­dung als ers­tes deut­sches Bun­des­land am 12. No­vem­ber 2018 ein „Staats­mi­nis­te­rium für Di­gi­ta­les (StMD)“ ge­grün­det. CSU und Freie Wähler stre­ben an, bis 2025 den Frei­staat „ins Gi­ga­bit-Zeit­al­ter“ zu füh­ren. Zur ers­ten am­tie­ren­den Staats­mi­nis­te­rin des StMD wur­de die 33-jäh­­ri­ge Ju­ris­tin Judith Gerlach (CSU) er­nannt. Ge­gen­über br.de er­klär­te die Un­ter­frän­kin nach ih­rer Er­nen­nung: „Ja, Di­gi­ta­li­sie­rung ist jetzt si­cher nicht mein Spe­zial­be­reich, aber ein ab­so­lu­tes Zu­kunfts­the­ma.“ Da­nach kri­ti­sier­te br.de, Gerlach sei „Mi­nis­te­rin auf Zu­ruf. Oh­ne aus­ge­mach­te Fach­kennt­nis, oh­ne gro­ße po­li­ti­sche Er­fah­rung und bis­her oh­ne Vi­sion für die di­gi­ta­le Zu­kunft Bayerns.“ – Ein be­rech­tig­tes Ur­teil, fragt der Di­gi­tal­jour­na­list Dr. Olaf Konstantin Krueger. Im Rah­men der di­gi­tal­po­li­ti­schen Som­mer­vor­trä­ge des Be­zirks­ver­ban­des Ober­bayern der Piraten­par­tei Deutsch­land zieht Krueger neun Mo­na­te nach der Grün­dung des StMD ei­ne kri­ti­sche Zwi­schen­bi­lanz: Was hat das Di­gi­tal­mi­nis­te­rium, was hat die Staats­mi­nis­te­rin für Di­gi­ta­les bis­lang in Bayern be­wirkt? Save the date: Sonn­tag, 25. Au­gust, 16 Uhr bis 18.15 Uhr, Lan­des­ge­schäfts­stel­le der Piraten­par­tei Deutschland, Scho­pen­hauer­stra­ße 71 in Mün­chen.

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Digitale Transformation
Journalismus in Zeiten Künstlicher Intelligenz

Salz­burg — Im Zu­ge der Fu­sion der tra­di­tio­nel­len mas­sen­me­dia­len In­fra­struk­tur mit dem In­ter­net so­wie der zu­neh­men­den Öko­no­mi­sie­rung und di­gi­ta­len Trans­for­ma­tion in der Ver­lags- und Medien­bran­che wer­den her­kömm­li­che Work­flows, Kom­mu­ni­ka­tions‑, Par­ti­zi­pa­tions- und Aus­drucks­for­men fort­lau­fend neu de­fi­niert. Die Di­gi­ta­li­sie­rung ver­än­dert zu­dem die (Medien-)Um­ge­bung, die Kom­mu­ni­ka­tions­be­din­gun­gen und den jour­na­lis­ti­schen All­tag. Voll­au­to­ma­tisch ge­ne­rier­te Bei­trä­ge mit­tels Ro­bo­ter­jour­na­lis­mus, Hör­funk über Smart Speaker, Vi­sua­li­sie­run­gen kom­ple­xer Zu­sam­men­hän­ge via Da­ta-dri­ven Jour­na­lism, bild­ge­wal­ti­ges Story­tel­ling dank 360-Grad-Ka­me­ras und be­ein­dru­cken­de Im­mer­sion in der vir­tu­el­len Rea­li­tät er­for­dern ein aber­mals hö­he­res Ver­ant­wor­tungs­be­wusst­sein der Me­dien­schaf­fen­den. – Bei­trag für die Ses­sion über „Künst­li­che In­tel­li­genz, Chat­bots und Ro­bo­ter­jour­na­lis­mus“ des Salz­bur­ger Medien­bar­camps #mediaSBG 2019, das vom Ku­ra­to­rium für Jour­na­lis­ten­aus­bil­dung (KfJ) aus­ge­rich­tet wur­de.

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Studie: Jugendliche nutzen YouTube als Bildungs- und Kulturort
Bereichern Webvideos den Unterricht?

Es­sen/Mühl­dorf/Ro­sen­heim — Ei­ne Stu­die vom „Rat für Kul­tu­rel­le Bil­dung“ be­sagt, Ju­gend­li­che woll­ten au­dio­vi­su­el­le Lern­for­men im Un­ter­richt nut­zen und YouTube-Vi­deos kri­tisch re­flek­tie­ren. Fol­ge­rung: Ihr Be­darf sei „an­zu­er­ken­nen und die Ge­stal­tung di­gi­ta­ler Kul­tur als Auf­ga­be zu be­grei­fen“. Des­halb soll­ten Schu­len die Di­gi­ta­li­sie­rung „wei­ter­den­ken“. Der „Deut­sche Leh­rer­ver­band (DL)“ rät je­doch un­ter Qua­li­täts­as­pek­ten zu ei­nem zu­rück­hal­ten­den Ge­brauch von YouTube-Vi­deos in den Schul­stun­den, er­ach­tet Lern­vi­deos eher als Er­gän­zung zum klas­si­schen Un­ter­richt. Auf die Be­deu­tung von Web­vi­deos im ak­tu­el­len Un­ter­richt an­ge­spro­chen, zei­gen sich die Gym­na­sien in Ro­sen­heim, Mühl­dorf am Inn und Wald­krai­burg teil­wei­se wort­karg: Zwei Gym­na­sien ha­ben au­dio­vi­su­el­les Ler­nen längst in­te­griert, ein wei­te­res be­zeich­net die Di­gi­ta­li­sie­rung als „kom­plex“, zwei blei­ben sprach­los.

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Proteste gegen EU-Urheberrechtsrichtlinie bleiben wirkungslos
Droht Denkzettel für Copyright-Reform?

Straß­burg/Mün­chen — Zu­letzt fuh­ren Be­für­wor­ter wie Kri­ti­ker der EU-Ur­he­ber­rechts­richt­li­nie noch schwe­res Ge­schütz auf: Die Ge­gen­sät­ze lau­te­ten „Ei­gen­tums­schutz“ ver­sus „Fil­ter­net“, „Li­zen­zie­rung“ ge­gen „Save the In­ter­net“ und „Up­load-Fil­ter“ kon­tra „Zen­sur“. Die Ver­fech­ter der Rech­te von Kre­a­ti­ven in der di­gi­ta­len In­for­ma­tions­ge­sell­schaft wuss­ten rund 260 Ver­la­ge, Zei­tun­gen, Nach­rich­ten­agen­tu­ren, Rund­funk- und TV-An­bie­ter, Pro­duk­tions­fir­men und Medien­schaf­fen­de hin­ter sich – die Kri­ti­ker der Re­form wur­den wie­de­rum von Netz­ak­ti­vis­ten, Bür­ger­recht­lern, Di­gi­tal­po­li­ti­kern, Wi­ki­pe­dia so­wie von hun­dert­tau­sen­den De­mon­stran­ten eu­ro­pa­weit un­ter­stützt. Die On­line-Pe­ti­tion „Stoppt die Zen­sur­ma­schi­ne – Ret­tet das In­ter­net!“ er­hielt über 5,15 Mil­lio­nen Un­ter­schrif­ten. Den­noch stimm­te das Eu­ro­pä­ische Par­la­ment oh­ne Än­de­run­gen für die um­strit­te­ne Copy­right-Re­form. Die EU-Mit­glieds­staa­ten müs­sen die Ei­ni­gung noch be­stä­ti­gen, mög­li­cher­wei­se am 15. April. Doch die un­ter­le­ge­nen Kri­ti­ker fas­sen schon ei­nen an­de­ren Ter­min ins Au­ge: die Neu­wahl des EU-Par­la­ments am 26. Mai.

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Bezirksparteitag Oberbayern 2019.1 in Kolbermoor
Piraten starten mit neuem Bezirksvorstand in den Europawahlkampf

Kol­ber­moor — Mit neu­er Vor­sit­zen­den und leicht ver­än­der­tem Vor­stand geht der Be­zirks­ver­band Ober­bayern der Pi­ra­ten­par­tei Deutsch­land in den Wahl­kampf um das EU-Par­la­ment: Zoey Mat­thies aus Neu­fahrn wur­de am 17. März auf dem Be­zirks­par­tei­tag Ober­bayern 2019.1 in Kol­ber­moor zur Vor­sit­zen­den des 14. Be­zirks­vor­stan­des der PIRATEN ge­wählt. Die Com­mu­ni­ty Ma­na­ge­rin folgt auf den Di­plom In­for­ma­tions­wirt Alexan­der Koh­ler aus dem Land­kreis Bad Tölz-Wolf­rats­hau­sen.

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Appell an die digital-kompetente Zivilgesellschaft
Krueger: „Digitale Transformation selbstbestimmt mitgestalten“

Kol­ber­moor — Be­zirks­par­tei­tag Ober­bayern 2019.1 der Pi­ra­ten­par­tei Deutsch­land, zehn Wo­chen vor der EU-Wahl 2019. In mei­ner Funk­tion als Po­li­ti­scher Ge­schäfts­füh­rer in Ro­sen­heim er­läu­te­re ich in mei­nem Gruß­wort an die PIRATEN den Stand der Di­gi­ta­li­sie­rung in der Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land und im Frei­staat Bayern, be­nen­ne die Bau­stel­len der di­gi­ta­len Trans­for­ma­tion und ap­pel­lie­re an die di­gi­­tal-kom­pe­­ten­­te Zi­vil­ge­sell­schaft, sich für ei­ne kon­so­li­dier­te und pro­ak­ti­ve Di­gi­tal­po­li­tik ein­zu­set­zen. Der Ti­tel: “Ap­pell an die di­gi­­tal-kom­pe­­ten­­te Zi­vil­ge­sell­schaft: Di­gi­ta­le Trans­for­ma­tion selbst­be­stimmt mit­ge­stal­ten„.

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Cryptoparty der Rosenheimer Piraten
Kostenfreie Einführung in Datenschutz und sichere Kommunikation

Ro­sen­heim — Ei­ne kos­ten­freie zwei­stün­di­ge Ein­füh­rung in Da­ten­si­cher­heit, Ver­schlüs­se­lung und si­che­re Kom­mu­ni­ka­tion bie­tet der Kreis­ver­band der PIRATEN am Mitt­woch, 13. Fe­bru­ar, ab 19.30 Uhr in der Lounge des Ro­sen­hei­mer Res­tau­rants zum Santa am Max-Jo­sefs-Platz 20. All­ge­mein ver­ständ­lich er­klä­ren die IT- und So­cial Me­dia-Ex­per­ten Ri­chard Stin­auer aus Bruck­mühl und Ro­ger Rösch aus Mün­chen Mög­lich­kei­ten zum Schutz der Pri­vat­sphä­re. Im Blick­feld der „Cryp­to­par­ty“: Pass­wort­si­cher­heit, Da­ten­ver­schlüs­se­lung, Vi­ren­schutz, ano­ny­mes Sur­fen und Smart­phone-Schutz.

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Unsicherheiten im Umgang mit der EU-DSGVO befeuern Überreaktionen
Datenschützer warnen vor „Panikmache“

Brüs­sel/Mün­chen — Mas­sen­haf­te Zu­stim­mungs­auf­for­de­run­gen für elek­tro­ni­sche News­let­ter, un­zäh­li­ge Web­sites mit zu be­stä­ti­gen­den Coo­kie-War­nun­gen oder aus Sank­tions­angst und Ab­mahn­furcht ab­ge­schal­te­te On­line-Shops und Ver­eins­por­ta­le: Die aus der Eu­ro­päi­schen Da­ten­schutz­grund­ver­ord­nung – kurz: EU-DSGVO – ab­ge­lei­te­ten Er­for­der­nis­se füh­ren zu man­cher Über­reak­tion. Grund da­für sind Un­si­cher­hei­ten bei der rechts­kon­for­men Ver­ar­bei­tung per­so­nen­be­zo­ge­ner Da­ten. Da­ne­ben sor­gen Ab­sur­di­tä­ten für un­nö­ti­ge Auf­re­gung und brin­gen die ver­brau­cher­freund­li­che Ver­ord­nung der Eu­ro­päi­schen Union in Ver­ruf. So ver­lang­te jüngst der 900.000 Mit­glie­der zäh­len­de Ei­gen­tü­mer­ver­band Haus & Grund Deutsch­land ei­ne Klar­stel­lung, ob die Ver­bin­dung von Nach­na­me und Tür­num­mer nach der EU-DSGVO un­zu­läs­sig ist. Dann müß­ten al­le Mie­ter­na­men auf Klin­gel­schil­dern und Brief­käs­ten pseu­do­ny­mi­siert und durch Zif­fern oder Buch­sta­ben­kom­bi­na­tio­nen er­setzt wer­den. Be­hör­den und Da­ten­schüt­zer rea­gier­ten um­ge­hend auf den „Klin­gel­gate“: Ei­ne sol­che Not­wen­dig­keit aus da­ten­schutz­recht­li­chen Grün­den exis­tiert nicht.

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Erste Prognose zur Wahl des 18. Bayerischen Landtages
Krueger: „Zeitenwende in Bayern“

Mün­chen/Ro­sen­heim — Die ers­te lan­des­wei­te Prog­no­se zur Wahl des 18. Baye­ri­schen Land­ta­ges be­stä­tigt die Um­fra­gen der letz­ten Wo­chen: CSU und SPD, die Par­teien der Gro­ßen Ko­a­li­tion in Ber­lin, bre­chen ein, Bünd­nis 90/DIE GRÜ­NEN, Freie Wäh­ler und AfD le­gen zu. Der Wirt­schafts­geo­graf und Pub­li­zist Dr. Olaf Konstantin Krueger, Di­rekt­kan­di­dat der Pi­ra­ten­par­tei Deutsch­land für den Stimm­kreis 128 (Ro­sen­heim-West) und Platz 2 der ober­baye­ri­schen Lis­te der Pi­ra­ten­par­tei Deutsch­land zur Land­tags­wahl in Bayern, spricht von ei­ner „Zei­ten­wen­de“.

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