Zahnarztpraxis Gabriela Gutowski: Wiedereröffnung und 25-jähriges Jubiläum
Professioneller Rundum-Service in frischem Ambiente

🦠 Waldkraiburg — Alles neu macht der Mai: Un­ter die­sem Mot­to hat die Waldkraiburger Zahn­arzt­pra­xis Gabriela Gutowski gleich zwei An­läs­se, die Sekt­kor­ken knal­len zu las­sen. Das ein­ge­spiel­te fünf-köp­­fi­­ge Profi-Team fei­ert zum ei­nen das 25-jäh­­ri­­ge Pra­xis-Ju­bi­lä­um, zum an­de­ren die Wie­der­er­öff­nung mit um­fas­send re­no­vier­ten Pra­xis­räu­men. Ob In­di­vi­du­al­pro­phy­la­xe, kon­ser­vie­ren­de Zahn­heil­kun­de, Pa­ro­don­to­lo­gie, Schie­nen­the­ra­pie oder Zahn­pro­the­tik: Die bar­riere­frei er­reich­ba­re Zahn­arzt­pra­xis am Stadt­platz 16 bie­tet ih­ren Pa­tien­ten seit dem 10. Mai den ge­wohnt pro­fes­sio­nel­len Rund­um-Ser­vice mit nun neu­en Spe­zial­ge­rä­ten in fri­schem Am­bien­te. Be­son­ders wich­tig in der Corona-Krise: Ei­ne ge­sun­de Mund­höh­le schützt so­wohl vor In­fek­tions- und All­ge­mein­er­kran­kun­gen als auch vor schwe­ren Ver­läu­fen der Lun­gen­krank­heit COVID-19.

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Corona-Krise prägt Polizeiliche Kriminalitätsstatistik 2020
Bei Regelverstößen „immer sofort lageorientiert einschreiten“

🦠 Rosenheim — Die Polizeiliche Kri­mi­nal­sta­tis­tik 2020 des Po­li­zei­prä­si­di­ums Oberbayern Süd weist mit 54.141 Straf­ta­ten die ge­rings­te Kri­mi­na­li­täts­be­las­tung der letz­ten zehn Jah­re auf. Woh­nungs­ein­brü­che, Dieb­stahls­de­lik­te, Ge­walt­kri­mi­na­li­tät, Ver­mö­gens- und Fäl­schungs­de­lik­te, Cybercrime: al­le­samt rück­läu­fig. Nur Callcenter-Be­trug, Straf­ta­ten ge­gen die sexu­el­le Selbst­be­stim­mung, ins­be­son­de­re Kin­der­por­no­gra­phie, Rausch­gift­kri­mi­na­li­tät und po­li­tisch mo­ti­vier­te Kri­mi­na­li­tät sind ge­stie­gen. Drei Vier­tel al­ler Straf­ta­ten wur­den auf­ge­klärt: Be­leg für „den ho­hen und eta­blier­ten Si­cher­heits­stan­dard im süd­li­chen Oberbayern“, so Po­li­zei­prä­si­dent Robert Kopp. Die Zah­len müss­ten je­doch im Lich­te der Corona-Krise be­trach­tet wer­den, zu­mal mit der Über­wa­chung der Ein­hal­tung der In­fek­tions­schutz­ver­ord­nun­gen ein neu­es Auf­ga­ben­feld ent­stan­den sei. Die er­for­der­li­chen Maß­nah­men zu er­läu­tern, wer­de je­doch „von Tag zu Tag schwe­rer“. Ein Blick in die So­zia­len Netz­wer­ke scheint dies zu be­stä­ti­gen. Spurensuche.

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Gebührenverordnung der Bundespolizei in der Kritik
Lau: „Notfalls gegen Bescheid klagen“

Berlin — Das sind Prei­se: Die „münd­li­che Platz­ver­wei­sung in Ver­bin­dung mit Iden­ti­täts­fin­dung“ kos­tet 44,65 Eu­ro, die „An­ord­nung des Ge­wahr­sams“ 74,15 Eu­ro, der „Voll­zug des Ge­wahr­sams in der sta­tio­nä­ren Ge­wahr­sams­ein­rich­tung“ 6,51 Eu­ro je an­ge­fan­ge­ne Vier­tel­stun­de. Un­be­merkt von Öf­fent­lich­keit und Me­dien hat Bun­des­in­nen­mi­nis­ter Horst Seehofer (CSU) An­fang Ok­to­ber 2019 ei­ne Ge­büh­ren­ver­ord­nung für die Bun­des­po­li­zei ein­ge­führt, die für „in­di­vi­du­ell zu­re­chen­ba­re öf­fent­li­che Leis­tun­gen“ Ge­büh­ren und Aus­la­gen er­hebt. De­ren Hö­he rich­tet sich nach dem „Ge­büh­ren- und Aus­la­gen­ver­zeich­nis“, das auch „Tat­be­stän­de“ für ih­re Be­frei­ung so­wie Kos­ten für ih­re Fest­set­zung re­gelt. Nord­rhein-West­fa­len ver­schickt die­ser Ta­ge die ers­ten Zah­lungs­auf­for­de­run­gen. Bür­ger­recht­ler be­fürch­ten in­des ei­ne Ein­schrän­kung von Grund­rech­ten durch die Hintertür.

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Kassengesetz „für mehr Steuergerechtigkeit“
Widerstand gegen „bürokratischen Aufwand“

Berlin — Sinn­lo­se Zet­tel­wirt­schaft und Um­welt­be­las­tung kri­ti­sie­ren die Geg­ner, er­for­der­li­ches Mit­tel ge­gen mil­liar­den­schwe­ren Steuer­be­trug er­wi­dern die Be­für­wor­ter: Das „Kas­sen­ge­setz“ ent­zweit die Ge­mü­ter. Nach dem „Ge­setz zum Schutz vor Ma­ni­pu­la­tio­nen an di­gi­ta­len Grund­auf­zeich­nun­gen“ müs­sen steuer­re­le­van­te Vor­gän­ge täg­lich ein­zeln, voll­stän­dig, rich­tig, zeit­ge­recht und ge­ord­net auf­ge­zeich­net wer­den. Mit elek­tro­ni­schen Auf­zeich­nungs­sys­te­men er­fass­te Ge­schäfts­vor­fäl­le sind durch ei­ne „zer­ti­fi­zier­te tech­ni­sche Si­cher­heits­ein­rich­tung“ vor Ma­ni­pu­la­tion zu schüt­zen. Und den am Ge­schäfts­vor­fall Be­tei­lig­ten ist hier­über un­auf­ge­for­dert ein Be­leg aus­zu­stel­len. In der Pra­xis ge­schieht dies oft­mals in Pa­pier­form. Auf Wi­der­stand stößt die „Bon­pflicht“, für die das Ge­setz aber ei­ne Aus­nah­me nennt: Die Fi­nanz­be­hör­den kön­nen Steuer­pflich­ti­ge aus Zu­mut­bar­keits­grün­den beim Bar­ver­kauf von Wa­ren an ei­ne Viel­zahl von un­be­kann­ten Per­so­nen von der Pflicht zur Ein­zel­auf­zeich­nung befreien.

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EU-DSGVO verlangt Zulässigkeitsprüfung
Videoüberwachung muss abgewogen sein

🛰 Brüssel / Töging am Inn — Vi­deo­über­wa­chung ist nur zu­läs­sig, wenn sie ge­set­zes­kon­form in­stal­liert und be­trie­ben wird. Recht­lich be­rührt sein kön­nen das Grund­recht der frei­en Per­sön­lich­keits­ent­fal­tung, das Recht auf in­for­ma­tio­nel­le Selbst­be­stim­mung, das Recht am ei­ge­nen Bild, das Straf­ge­setz­buch, be­trieb­li­che Mit­be­stim­mung, Lan­des­da­ten­schutz­ge­set­ze, das Bun­des­da­ten­schutz­ge­setz und die Eu­ro­päi­sche Da­ten­schutz­grund­ver­ord­nung. Leit­linien: In­stal­la­tion und Be­trieb von Über­wa­chungs­an­la­gen müs­sen da­ten­schutz­kon­form sein, Auf­nah­men von öf­fent­lich zu­gäng­li­chen Be­rei­chen sind re­gel­mä­ßig un­zu­läs­sig, Vi­deo­auf­zeich­nun­gen im ei­ge­nen pri­va­ten Um­feld sind re­gel­mä­ßig zu­läs­sig, die Be­ob­ach­tung muss kennt­lich ge­macht wer­den, frem­des pri­va­tes Um­feld darf nicht ge­filmt wer­den, un­recht­mä­ßig ge­film­te Per­so­nen kön­nen Un­ter­las­sung und Scha­den­er­satz ver­lan­gen. In je­dem Fall ist ei­ne aus­führ­li­che In­ter­es­sen­ab­wä­gung vor­zu­neh­men zwi­schen dem be­rech­tig­ten In­ter­es­se an ei­ner Über­wa­chung und dem Ein­griff in das Per­sön­lich­keits­recht der Be­trof­fe­nen. Kri­te­rien: Recht­mä­ßig­keit, Ver­hält­nis­mä­ßig­keit, Zweckdienlichkeit.

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Polizei und Verbraucherzentrale helfen mit Rat und Tat
Identitätsmissbrauch vorbeugen und anzeigen

Rosenheim — Kei­ne fal­sche Scham bei Cy­ber­kri­mi­na­li­tät: „Ru­fen Sie den Po­li­zei­not­ruf 110 an!“, ap­pel­liert Po­li­zei­rat Johann Brumbauer von der Po­li­zei­in­spek­tion Ro­sen­heim. Und Kri­mi­nal­ober­kom­mis­sa­rin Veronika Reitschuh be­tont: „Sie wer­den nie ab­ge­wie­sen!“ Die Po­li­zei­li­che Kri­mi­nal­sta­tis­tik Bayern 2017 do­ku­men­tiert: Seit 2014 steigt die Zahl der er­fass­ten De­lik­te, bei de­nen zur „Tat­be­stands­ver­wirk­li­chung“ das In­ter­net als „Tat­mit­tel“ ver­wen­det wur­de. Ein­dring­lich warnt des­halb Simone Oberholz von der Ver­brau­cher­zen­tra­le Bayern, Be­ra­tungs­stel­le Ro­sen­heim: „Die Ge­fahr wächst stän­dig.“ Zu­neh­mend prob­le­ma­tisch: Iden­ti­täts­dieb­stahl. Prä­zi­ser: die miss­bräuch­li­che Nut­zung per­so­nen­be­zo­ge­ner Da­ten ei­ner na­tür­li­chen Per­son durch Drit­te. „Für Be­trof­fe­ne bleibt häu­fig un­klar, wie die Tä­ter an ih­re di­gi­ta­len Iden­ti­tä­ten ge­langt sind und in wel­chem Um­fang die­se nun ge­nutzt oder wei­ter­ge­ge­ben wer­den“, so Oberholz. Doch Po­li­zei wie Ver­brau­cher­zen­tra­le bie­ten Un­ter­stüt­zung zur Prä­ven­tion, auch Hil­fe im Ernst­fall. We­ni­ge Maß­nah­men hel­fen bereits.

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Gewaltandrohungen gegen Rettungskräfte
Ludwig: „Das ist nicht mehr hinnehmbar!“

Kolbermoor — Mit­tel­fin­ger­ges­ten, Ver­bal­be­lei­di­gun­gen, Ge­walt­an­dro­hun­gen: Die Frei­wil­li­ge Feuer­wehr der Stadt Kol­ber­moor sah sich bei ei­nem Ret­tungs­ein­satz in der Stoß­zeit erst­mals be­son­ders ri­gi­den Re­spekt­lo­sig­kei­ten ei­ni­ger Ver­kehrs­teil­neh­mer aus­ge­setzt. Ei­ne 20-jäh­­ri­­ge Rol­ler­fah­re­rin hat­te auf der Staats­stra­ße 2078 beim Zu­sam­men­prall mit ei­nem ent­ge­gen­kom­men­den Fahr­zeug schwe­re Ver­let­zun­gen er­lit­ten. Not­arzt und Ret­tungs­dienst muss­ten sie an der Un­fall­stel­le me­di­zi­nisch erst­ver­sor­gen und dann ins Kran­ken­haus brin­gen. Im Be­rufs­ver­kehr bil­de­te sich wäh­rend der po­li­zei­li­chen Un­fall­auf­nah­me und Ber­gung kurz­zei­tig ein Stau. Die Frei­wil­li­ge Feuer­wehr re­gel­te den Ver­kehr. Da­für zeig­ten je­doch „zahl­rei­che“ Au­to­fah­rer kein Ver­ständ­nis und ga­ben ih­rem Miss­fal­len ra­biat Aus­druck. Be­son­ders auf­fäl­li­ge Rü­pel will die Feuer­wehr nun zur An­zei­ge brin­gen. Auch die Po­li­tik ist alarmiert.

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Polizeiaufgabengesetz in der Kritik
Charmeoffensive für das PAG?

München — #noPAG vs. #proPAG: Die De­bat­te um schär­fe­re Ein­griffs­rech­te der Po­li­zei ebbt auch nach In­kraft­tre­ten des neu­en baye­ri­schen Po­li­zei­auf­ga­ben­ge­set­zes (PAG) nicht ab. Die CSU hat­te mit ih­rer ab­so­lu­ten Mehr­heit im Land­tag das „PAG-Neu­ord­nungs­ge­setz“ durch­ge­setzt und Mi­nis­ter­prä­si­dent Dr. Markus Söder (CSU) aus­ge­ru­fen: „Es wird Le­ben ret­ten, es wird Men­schen hel­fen, nicht zu Op­fern zu wer­den.“ Die un­ter­le­ge­nen So­zial­de­mo­kra­ten und Bünd­nis­grü­nen wol­len das neue PAG nun auf ju­ris­ti­schem We­ge zu Fall brin­gen. „Wir ver­tei­di­gen den Frei­staat Bayern ge­gen das il­li­be­ra­le Ge­setz der CSU“, be­grün­det SPD-Lan­des­vor­sit­zen­de Natascha Kohnen die Kla­gen so­wohl vor dem Baye­ri­schen Ver­fas­sungs­ge­richts­hof als auch vor dem Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt. CSU, Po­li­zei und Wei­ßer Ring hal­ten da­ge­gen und ei­ne Web­site der Baye­ri­schen Staats­re­gie­rung will aufklären.

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Bürgerprotest gegen Neuordnung des Polizeiaufgabengesetzes
Kohnen: „PAG wahrscheinlich verfassungswidrig“

München — Die von der bayeri­schen Staats­re­gie­rung ge­plan­te Neu­ord­nung des Po­li­zei­rechts er­fährt mas­si­ven Wi­der­stand: Ein brei­tes Bünd­nis aus mehr als 40 Par­teien, Ver­bän­den, Ver­ei­nen und Or­ga­ni­sa­tio­nen will die Ver­ab­schie­dung des über­ar­bei­te­ten Po­li­zei­auf­ga­ben­ge­set­zes (PAG) ver­hin­dern. Das „PAG-Neu­ord­nungs­ge­setz“ soll am 15. Mai vom Land­tag be­schlos­sen wer­den. Die CSU kann es dank ih­rer ab­so­lu­ten Mehr­heit im Al­lein­gang ver­ab­schie­den. SPD, Bünd­nis 90/DIE GRÜ­NEN und DIE LINKE ha­ben be­reits Ver­fas­sungs­kla­ge an­ge­kün­digt, ei­ne ePeti­tion auf weact.campact.de wird von knapp 100.000 Un­ter­stüt­zern ge­tra­gen und das Bünd­nis „noPAG – Nein! zum neu­en Po­li­zei­auf­ga­ben­ge­setz Bayern“ will an Chris­ti Him­mel­fahrt, 10. Mai, mit ei­ner Kund­ge­bung auf dem Münch­ner Ma­rien­platz dem „Bür­ger­pro­test“ Nach­druck verleihen.

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Streit über Messerattacke eines Afrikaners
„Werte vermitteln – Integration verstärken“

Rosenheim — Der Mes­ser­an­griff ei­nes 22-jäh­­ri­­gen Eri­tre­ers auf ei­ne Ju­gend­li­che in ei­ner Ro­sen­hei­mer Dis­ko­thek sorgt über­re­gio­nal für blan­kes Ent­set­zen und po­li­ti­schen Streit. We­gen vor­geb­li­cher „Häu­fung der Über­grif­fe auf jun­ge Frauen deutsch­land­weit durch männ­li­che Tä­ter mit Mi­gra­tions­hin­ter­grund“ for­dert die AfD Ro­sen­heim Kon­se­quen­zen für die In­te­gra­tions­ar­beit. Das „Pa­ten­pro­jekt für Ge­flüch­te­te – Bür­ger­stif­tung Ro­sen­heim“ sieht hier­durch die „her­aus­for­dern­de Ar­beit der Ehren­amt­li­chen auf übels­te Wei­se dis­kre­di­tiert“ und wirft der AfD „Het­ze“ vor. Die AfD kon­tert, die „so­ge­nann­ten Mi­gra­tions­hil­fe­ver­ei­ne“ müss­ten „end­lich ler­nen“ mit Kri­tik um­zu­ge­hen. CSU, FREIE WÄH­LER, SPD, Bünd­nis 90/DIE GRÜ­NEN und DIE LINKE miss­bil­li­gen uni­so­no den Vor­stoß der AfD und war­nen vor po­li­ti­scher Instrumentalisierung.

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