Kritische Zwischenbilanz zum institutionalisierten Weg des Freistaats ins „Gigabit-Zeitalter“
Neun Monate Bayerisches Staatsministerium für Digitales: Hopp oder Top?

Mün­chen — Der Frei­staat Bayern hat im Zu­ge der schwarz-oran­ge­­nen Re­gie­rungs­bil­dung als ers­tes deut­sches Bun­des­land am 12. No­vem­ber 2018 ein „Staats­mi­nis­te­rium für Di­gi­ta­les (StMD)“ ge­grün­det. CSU und Freie Wähler stre­ben an, bis 2025 den Frei­staat „ins Gi­ga­bit-Zeit­al­ter“ zu füh­ren. Zur ers­ten am­tie­ren­den Staats­mi­nis­te­rin des StMD wur­de die 33-jäh­­ri­ge Ju­ris­tin Judith Gerlach (CSU) er­nannt. Ge­gen­über br.de er­klär­te die Un­ter­frän­kin nach ih­rer Er­nen­nung: „Ja, Di­gi­ta­li­sie­rung ist jetzt si­cher nicht mein Spe­zial­be­reich, aber ein ab­so­lu­tes Zu­kunfts­the­ma.“ Da­nach kri­ti­sier­te br.de, Gerlach sei „Mi­nis­te­rin auf Zu­ruf. Oh­ne aus­ge­mach­te Fach­kennt­nis, oh­ne gro­ße po­li­ti­sche Er­fah­rung und bis­her oh­ne Vi­sion für die di­gi­ta­le Zu­kunft Bayerns.“ – Ein be­rech­tig­tes Ur­teil, fragt der Di­gi­tal­jour­na­list Dr. Olaf Konstantin Krueger. Im Rah­men der di­gi­tal­po­li­ti­schen Som­mer­vor­trä­ge des Be­zirks­ver­ban­des Ober­bayern der Piraten­par­tei Deutsch­land zieht Krueger neun Mo­na­te nach der Grün­dung des StMD ei­ne kri­ti­sche Zwi­schen­bi­lanz: Was hat das Di­gi­tal­mi­nis­te­rium, was hat die Staats­mi­nis­te­rin für Di­gi­ta­les bis­lang in Bayern be­wirkt? Save the date: Sonn­tag, 25. Au­gust, 16 Uhr bis 18.15 Uhr, Lan­des­ge­schäfts­stel­le der Piraten­par­tei Deutschland, Scho­pen­hauer­stra­ße 71 in Mün­chen.

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Digitale Transformation
Journalismus in Zeiten Künstlicher Intelligenz

Salz­burg — Im Zu­ge der Fu­sion der tra­di­tio­nel­len mas­sen­me­dia­len In­fra­struk­tur mit dem In­ter­net so­wie der zu­neh­men­den Öko­no­mi­sie­rung und di­gi­ta­len Trans­for­ma­tion in der Ver­lags- und Medien­bran­che wer­den her­kömm­li­che Work­flows, Kom­mu­ni­ka­tions‑, Par­ti­zi­pa­tions- und Aus­drucks­for­men fort­lau­fend neu de­fi­niert. Die Di­gi­ta­li­sie­rung ver­än­dert zu­dem die (Medien-)Um­ge­bung, die Kom­mu­ni­ka­tions­be­din­gun­gen und den jour­na­lis­ti­schen All­tag. Voll­au­to­ma­tisch ge­ne­rier­te Bei­trä­ge mit­tels Ro­bo­ter­jour­na­lis­mus, Hör­funk über Smart Speaker, Vi­sua­li­sie­run­gen kom­ple­xer Zu­sam­men­hän­ge via Da­ta-dri­ven Jour­na­lism, bild­ge­wal­ti­ges Story­tel­ling dank 360-Grad-Ka­me­ras und be­ein­dru­cken­de Im­mer­sion in der vir­tu­el­len Rea­li­tät er­for­dern ein aber­mals hö­he­res Ver­ant­wor­tungs­be­wusst­sein der Me­dien­schaf­fen­den. – Bei­trag für die Ses­sion über „Künst­li­che In­tel­li­genz, Chat­bots und Ro­bo­ter­jour­na­lis­mus“ des Salz­bur­ger Medien­bar­camps #mediaSBG 2019, das vom Ku­ra­to­rium für Jour­na­lis­ten­aus­bil­dung (KfJ) aus­ge­rich­tet wur­de.

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Proteste gegen EU-Urheberrechtsrichtlinie bleiben wirkungslos
Droht Denkzettel für Copyright-Reform?

Straß­burg/Mün­chen — Zu­letzt fuh­ren Be­für­wor­ter wie Kri­ti­ker der EU-Ur­he­ber­rechts­richt­li­nie noch schwe­res Ge­schütz auf: Die Ge­gen­sät­ze lau­te­ten „Ei­gen­tums­schutz“ ver­sus „Fil­ter­net“, „Li­zen­zie­rung“ ge­gen „Save the In­ter­net“ und „Up­load-Fil­ter“ kon­tra „Zen­sur“. Die Ver­fech­ter der Rech­te von Kre­a­ti­ven in der di­gi­ta­len In­for­ma­tions­ge­sell­schaft wuss­ten rund 260 Ver­la­ge, Zei­tun­gen, Nach­rich­ten­agen­tu­ren, Rund­funk- und TV-An­bie­ter, Pro­duk­tions­fir­men und Medien­schaf­fen­de hin­ter sich – die Kri­ti­ker der Re­form wur­den wie­de­rum von Netz­ak­ti­vis­ten, Bür­ger­recht­lern, Di­gi­tal­po­li­ti­kern, Wi­ki­pe­dia so­wie von hun­dert­tau­sen­den De­mon­stran­ten eu­ro­pa­weit un­ter­stützt. Die On­line-Pe­ti­tion „Stoppt die Zen­sur­ma­schi­ne – Ret­tet das In­ter­net!“ er­hielt über 5,15 Mil­lio­nen Un­ter­schrif­ten. Den­noch stimm­te das Eu­ro­pä­ische Par­la­ment oh­ne Än­de­run­gen für die um­strit­te­ne Copy­right-Re­form. Die EU-Mit­glieds­staa­ten müs­sen die Ei­ni­gung noch be­stä­ti­gen, mög­li­cher­wei­se am 15. April. Doch die un­ter­le­ge­nen Kri­ti­ker fas­sen schon ei­nen an­de­ren Ter­min ins Au­ge: die Neu­wahl des EU-Par­la­ments am 26. Mai.

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Photovoltaik Schrankl
Namhafte PV-Technik zum fairen Preis

Ober­neu­kir­chen — Das Ober­neu­kir­che­ner Un­ter­neh­men Pho­to­vol­ta­ik Schrankl plant und in­stal­liert seit 2002 schlüs­sel­fer­ti­ge Pho­to­vol­ta­ik-An­la­gen zur Netz­ein­spei­sung. Zum Er­folgs­kon­zept der kun­den­freund­li­chen Pro­fis ge­hört höchs­te Qua­li­tät bei Pro­duk­ten und Mon­ta­ge zu fai­ren Prei­sen, die ei­nen wirt­schaft­li­chen Be­trieb si­cher­stel­len.

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Unsicherheiten im Umgang mit der EU-DSGVO befeuern Überreaktionen
Datenschützer warnen vor „Panikmache“

Mün­chen — Mas­sen­haf­te Zu­stim­mungs­auf­for­de­run­gen für elek­tro­ni­sche News­let­ter, un­zäh­li­ge Web­sites mit zu be­stä­ti­gen­den Coo­kie-War­nun­gen oder aus Sank­tions­angst und Ab­mahn­furcht ab­ge­schal­te­te On­line-Shops und Ver­eins­por­ta­le: Die aus der Eu­ro­päi­schen Da­ten­schutz­grund­ver­ord­nung – kurz: EU-DSGVO – ab­ge­lei­te­ten Er­for­der­nis­se füh­ren zu man­cher Über­reak­tion. Grund da­für sind Un­si­cher­hei­ten bei der rechts­kon­for­men Ver­ar­bei­tung per­so­nen­be­zo­ge­ner Da­ten. Da­ne­ben sor­gen Ab­sur­di­tä­ten für un­nö­ti­ge Auf­re­gung und brin­gen die ver­brau­cher­freund­li­che Ver­ord­nung der Eu­ro­päi­schen Union in Ver­ruf. So ver­lang­te jüngst der 900.000 Mit­glie­der zäh­len­de Ei­gen­tü­mer­ver­band Haus & Grund Deutsch­land ei­ne Klar­stel­lung, ob die Ver­bin­dung von Nach­na­me und Tür­num­mer nach der EU-DSGVO un­zu­läs­sig ist. Dann müß­ten al­le Mie­ter­na­men auf Klin­gel­schil­dern und Brief­käs­ten pseu­do­ny­mi­siert und durch Zif­fern oder Buch­sta­ben­kom­bi­na­tio­nen er­setzt wer­den. Be­hör­den und Da­ten­schüt­zer rea­gier­ten um­ge­hend auf den „Klin­gel­gate“: Ei­ne sol­che Not­wen­dig­keit aus da­ten­schutz­recht­li­chen Grün­den exis­tiert nicht.

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Kandidatur für den Bayerischen Landtag und den Bezirkstag von Oberbayern 2018
Krueger: „digital – konsequent und sozial“

Mün­chen/Ro­sen­heim/Berch­tes­ga­den — Vor dem Hin­ter­grund kom­ple­xen, tief­grei­fen­den Wan­dels ist grund­sätz­lich das größ­te Ri­si­ko Mut- und Kon­zep­tions­lo­sig­keit, die größ­te Chan­ce Know-how und Wil­le zur Zu­kunfts­ge­stal­tung. Die bis­he­ri­ge Patch­work­po­li­tik zeigt nur ei­ne ge­rin­ge Lern­kur­ve und die Ver­ant­wort­li­chen be­kom­men oft­mals Schnapp­at­mung an­ge­sichts von Heraus­for­de­run­gen wie Glo­ba­li­sie­rung, Di­gi­ta­li­sie­rung, Kli­ma­wan­del und Mi­gra­tion. Die nö­ti­gen Ver­än­de­rungs­vor­ha­ben er­for­dern je­doch ei­ne über­zeu­gen­de, po­si­ti­ve und ge­samt­ver­ant­wort­li­che Vi­si­on. Mei­ne Mis­sion-State­ments zum Leit­spruch: „Di­gi­tal – kon­se­quent und so­zial“ und ein Wahl­auf­ruf zum 14. Ok­to­ber.

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Bezirkstagswahl im Stimmkreis Berchtesgadener Land
Digitalpolitiker Krueger kandidiert für Piraten

Bad Rei­chen­hall — Dr. Olaf Konstantin Krueger geht bei der Wahl zum 16. Ober­baye­ri­schen Be­zirks­tag im Stimm­kreis 112 Berch­tes­ga­de­ner Land für die Pi­ra­ten­par­tei Deutsch­land ins Ren­nen. Die PIRATEN wähl­ten den Wirt­schafts­geo­gra­fen und Pub­li­zis­ten am Wo­chen­en­de in der Kreis­ge­schäfts­stel­le in Bad Rei­chen­hall ein­stim­mig zum Di­rekt­kan­di­da­ten.

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Netzwerkforum des Stellwerk18 diskutiert Zukunftstrends
Wie wollen wir 2028 leben?

Ro­sen­heim — „We want to live bet­ter, ful­ler, cal­mer and clea­rer“, re­sü­miert ei­ne neue in­ter­na­tio­na­le Zu­kunfts­stu­die die Er­war­tungs­hal­tung in­no­va­ti­ver Men­schen für die kom­men­den zehn Jah­re. Aus­ge­wähl­te Stu­dien­er­geb­nis­se wur­den rund 150 Ro­sen­hei­mer Un­ter­neh­mern auf dem ers­ten „Netz­werk­fo­rum“ des „Stell­werk 18“ im OVB-Me­dien­fo­rum vor­ge­stellt. Im An­schluss dis­ku­tier­te ein Po­dium vor dem Hin­ter­grund der „di­gi­ta­len Trans­for­ma­tion“ die ge­sell­schaft­li­chen, po­li­ti­schen und wirt­schaft­li­chen Ge­stal­tungs­spiel­räu­me.

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Kandidatur für den Deutschen Bundestag 2017
Krueger: „Digitalpolitik braucht Konzepte“

Di­gi­ta­li­sie­rung, Glo­ba­li­sie­rung, Kli­ma­wan­del, Mi­gra­tion – die­se De­ka­de ver­än­dert un­ser ge­sam­tes Le­ben: ra­sant, tief­grei­fend, nach­hal­tig. Spre­chen wir al­so über zu­kunfts­si­che­re Qua­li­fi­zie­rung, Ar­beit 4.0 und Ren­te, über Smart Homes, Connected Cars und emis­sions­freie Mo­bi­li­tät, über Auto­mated Farming, fai­ren Han­del und eHealth, über eoGovernment, Da­ten­schutz und Cyber­se­cu­rity, über kom­mu­na­le Stadt­ent­wick­lung, Bren­ner­ba­sis­zu­lauf und miet­preis­gün­s­ti­gen Wohn­raum. Spre­chen wir vor al­lem über ei­ne po­li­ti­sche Vi­sion – für Land, Wirt­schaft und Men­schen: un­se­re Hei­mat. Denn ge­nau­so wie das In­te­grier­te Stadt­ent­wick­lungs­kon­zept Leit­zie­le für die Ge­samt­stadt und ih­re räum­li­che, wirt­schaft­li­che und so­zia­le Ent­wick­lung be­nennt, so gibt uns be­sag­te Vi­sion Orien­tie­rung über ei­ne Le­gis­la­tur­perio­de hin­aus, schützt vor Über­for­de­rung.

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Stellwerk 18 – Digitales Gründerzentrum in Rosenheim
Stöttner: „Digitalisierung ist unsere Gegenwart“

Ro­sen­heim — Ein Er­folg kon­zer­tier­ter Kraft­an­stren­gung und grenz­über­schrei­ten­der Ko­opera­tion: Das Di­gi­ta­le Grün­der­zen­trum (DGZ) in Ro­sen­heim er­hält als vor­ge­zo­ge­nes Weih­nachts­ge­schenk 1,25 Mil­lio­nen Eu­ro an För­der­mit­teln. Die Re­gie­rung von Ober­bayern hat im Auf­trag des Baye­ri­schen Staats­mi­nis­te­riums für Wirt­schaft und Me­dien, Ener­gie und Tech­no­lo­gie der Ro­sen­hei­mer Stell­werk 18 GmbH im Rah­men des Pro­gramms zur För­de­rung di­gi­ta­ler Grün­der­zen­tren, Netz­werk­ak­ti­vi­tä­ten und Un­ter­neh­mens­neu­grün­dun­gen die Zu­wen­dung be­wil­ligt. Wei­te­re 750.000 Eu­ro sind von Un­ter­neh­men und In­sti­tu­tio­nen aus der Re­gion Süd­ost­ober­bayern so­wie der Fach­hoch­schu­le Kuf­stein und Ti­ro­ler Part­nern zu­ge­sagt wor­den. Wirt­schafts­mi­nis­te­rin Ilse Aig­ner (CSU) kün­dig­te beim Über­rei­chen des För­der­be­scheids in der Al­ten Schlos­se­rei der Ka­threin Werke KG ei­ne zu­sätz­li­che Fi­nanz­sprit­ze an: Kom­men­des Jahr wer­den noch­mals drei Mil­lio­nen Eu­ro zur Rea­li­sie­rung der für das „Stell­werk 18“ not­wen­di­gen In­fra­struk­tur be­reit­ge­stellt.

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