55. Waldkraiburger Volksfest
Die Wiesn mit Schwung

Wald­krai­burg — A so a Gaudi – und das zum nun­mehr 55. Mal: Das elf­tä­gi­ge Wald­krai­bur­ger Volks­fest lockt wie­der mit auf­re­gen­den Fahr­ge­schäf­ten, fan­tas­ti­schen At­trak­tio­nen und gran­dio­sen Er­leb­nis­sen. Jung und Alt, Burschn und Madln lie­ben das „Volks­fest für al­le“ – die zünf­ti­ge Mu­sik und die fet­zi­gen Beats, das frisch ge­zapf­te Fest­bier und die ku­li­na­ri­schen Schman­kerl, das span­nungs­rei­che Rah­men­pro­gramm mit vie­len Spe­cials und die fa­mi­lien­freund­li­chen Prei­se auf dem ge­sam­ten Fest­platz. Der Ver­gnü­gungs­park mit den 42 Schau­stel­ler­be­trie­ben ist bis zum 22. Ju­li täg­lich zwi­schen 14 Uhr und Mit­ter­nacht ge­öff­net. 1600 Park­plät­ze bie­ten viel Frei­raum. – Ein flot­ter Über­blick über Tra­dier­tes und Neues 2019.

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Internationales Straßenkunst-Festival „Spektakel Rosenheim“
Kulturarena unter freiem Himmel

Ro­sen­heim — En­de Ju­li ver­wan­delt das „Spek­ta­kel Ro­sen­heim“ die in­ner­städ­ti­sche Fuß­gän­ger­zo­ne in ei­ne Frei­luft-Kul­tur­are­na: Pro­fes­sio­nel­le Stra­ßen­künst­ler aus 13 Na­tio­nen ge­ben am Frei­tag, 26. Ju­li, und am Sams­tag, 27. Ju­li, an sechs Stand­or­ten Gast­spie­le in den Spar­ten Mu­sik, Come­dy, Akro­ba­tik, Thea­ter und Ma­gie. Die Auf­trit­te sind kos­ten­frei, auch abends in den teil­neh­men­den Res­tau­rants, Bars und Knei­pen – die Künst­ler spie­len le­dig­lich „für den Hut“. „Gu­te Lau­ne und lo­cke­re Stim­mung“ ver­spricht Sabrina Obermoser, Ge­schäfts­füh­re­rin vom aus­rich­ten­den „City-Ma­na­ge­ment Ro­sen­heim e. V.“, wel­cher mit dem High­light zu­gleich sein 20-jäh­­ri­ges Be­ste­hen krönt. Martin Hinz aus Lands­hut, zu­stän­dig für die künst­le­ri­sche In­ten­danz, re­sü­miert das Be­son­de­re des Spek­ta­kels für die Ro­sen­hei­mer: Sie sind so­wohl Zu­schauer als auch Teil­neh­mer.

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Bierprobe im Bistro Cult
Vorfreude auf das Waldkraiburger Volksfest

Wald­krai­burg — Ein wuch­ti­ger Schlag ge­nüg­te Wald­krai­burgs Bür­ger­meis­ter Robert Pötzsch beim Bier­an­stich, dann hieß es „O’zapft is!“: Knapp drei Wo­chen vor dem of­fi­ziel­len An­stich in der Al­pen­land Fest­hal­le auf dem Wald­krai­bur­ger Volks­fest wur­de im Bis­tro „Cult“ das Fest­bier von rund fünf­zig ge­schul­ten Gau­men aus­gie­big ge­tes­tet und für über­aus be­kömm­lich be­fun­den.

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Bürgerbegehren soll Krematorium in Kolbermoor verhindern
Widerstand gegen „Leichentourismus“

Kol­ber­moor — Ein bür­ger­li­cher Flash­mob, ein ano­ny­mes Schrei­ben, ein mög­li­ches Bür­ger­be­geh­ren: Die Wut über das in Kol­ber­moor ge­plan­te Kre­ma­to­rium im nord­west­li­chen Teil des Neuen Fried­hofs „Am Roth­bachl“ be­feuert schar­fen Pro­test. Auf ei­ner De­mon­stra­tion von rund 200 auf­ge­brach­ten An­woh­nern letz­te Wo­che auf dem an­gren­zen­den Al­di-Park­platz räum­te der Zwei­te Bür­ger­meis­ter Die­ter Kan­nen­gie­ßer (Freie Wäh­ler) zwar ein, für den Stadt­rat sei ei­ne Kol­ber­moo­rer Feuer­be­stat­tungs­an­la­ge in zwei bis drei Jah­ren „denk­bar“. Er schränk­te aber ein, bis­lang exis­tier­ten we­der Ver­trä­ge noch Vor­ver­trä­ge. Nun soll ei­ne städ­ti­sche „Bür­ger-In­fo­ver­an­stal­tung“ die Wo­gen glät­ten. Den­noch hat die Face­book-Grup­pe „Kol­ber­moor, do san ma da­ho­am“ die Pro­jekt­geg­ner schon in Kennt­nis ge­setzt, dass die of­fi­ziel­len Un­ter­schrif­ten­lis­ten für ein Bür­ger­be­geh­ren nach der of­fe­nen Ver­an­stal­tung in ver­schie­de­nen Ge­schäf­ten aus­lie­gen wer­den.

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Gewerbe statt Forst in Waldkraiburg
Widerstand gegen Rodung wächst

Wald­krai­burg — Ei­ne fast zwei Hek­tar gro­ße Wald­flä­che im Wald­krai­bur­ger Ge­wer­be­ge­biet nörd­lich der Daim­ler­stra­ße soll nach dem Wil­len des Stadt­ra­tes in ei­ne Ge­wer­be­flä­che um­ge­wan­delt wer­den. Noch trennt der Wald die Wohn­be­bauung vom be­ste­hen­den Ge­wer­be- und In­dus­trie­ge­biet. Doch des­sen Ro­dung wird den Ab­stand zwi­schen An­woh­nern und Ge­wer­be­trei­ben­den deut­lich ver­rin­gern. Ein Teil der Flä­che ist zu­dem für ein er­for­der­li­ches Schalt­haus der Stadt­wer­ke vor­ge­se­hen, um die Strom­ver­sor­gung der Be­trie­be im Ge­wer­be- und In­dus­trie­ge­biet si­cher­zu­stel­len. An­lie­ger und der „Bund Na­tur­schutz“ leis­ten je­doch Wi­der­stand ge­gen die Ab­hol­zung, ei­ni­ge Stadt­rä­te ver­wei­gern dem Vor­ha­ben ih­re Zu­stim­mung.

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10 Jahre Tafel Mühldorf
Auer: „Viele segensreiche helfende Hände“

Mühl­dorf am Inn — Le­bens­mit­tel­über­fluss hier, Ar­men­spei­sung dort, mit­ten­drin die ge­mein­nüt­zi­gen Ta­feln. Bun­des­weit be­mü­hen sich über 60.000 ehren­amt­li­che Hel­fer, die Ar­muts­fol­gen für rund 1,6 Mil­lio­nen Men­schen zu lin­dern. Hilfs­be­dürf­ti­ge er­hal­ten ver­zehr­fä­hi­ge, über­schüs­si­ge Le­bens­mit­tel, die im Wirt­schafts­pro­zess kei­ne Ver­wen­dung mehr fin­den. Mehr noch: Mit­ge­fühl wird ge­zeigt, Trost ge­spen­det, Zu­ver­sicht ver­mit­telt. „Ei­ne über­aus wert­vol­le Ein­rich­tung“, nennt Bür­ger­meis­te­rin Ma­ri­an­ne Zoll­ner (SPD) denn auch die Mühl­dor­fer Ta­fel. Ge­tra­gen vom ge­mein­nüt­zi­gen Ver­ein „Bes­ser Leben“ ist die Ta­fel seit nun­mehr zehn Jah­ren wich­ti­ger Be­stand­teil der Stadt und des Land­krei­ses. Grund ge­nug, die Ar­beit der Hel­fer in ei­ner Feier­stun­de im Kul­tur­schupp’n zu wür­di­gen.

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Vereinsgründung gegen Sportplatzverlegung nach Zellerreit
Gäch: Verbalangriffe „nicht tolerierbar“

Ra­mer­berg — Der mo­na­te­lang schwe­len­de Kon­flikt ist auf­ge­bro­chen: In der Ge­mein­de Ra­mer­berg wird of­fen über die Ver­le­gung des Sport­plat­zes aus der Orts­mit­te in den Orts­teil Zel­ler­reit ge­strit­ten. Ziel des Pro­jek­tes soll­te nach den Wor­ten von Bür­ger­meis­ter Ge­org Gäch sein, die At­trak­ti­vi­tät der Ge­mein­de zu er­hal­ten so­wie Kin­dern und Ju­gend­li­chen ein si­che­res und ge­schütz­tes Um­feld für ih­re sport­li­chen Ak­ti­vi­tä­ten zu bie­ten. Doch Bür­ger­meis­ter, Ge­mein­de­rat und Ge­mein­de­ver­wal­tung se­hen sich mitt­ler­wei­le ge­nö­tigt, ge­gen „Un­ter­stel­lun­gen, Halb­wahr­hei­ten und Lü­gen“ vor­zu­ge­hen. Im Streit dro­hen die Be­den­ken ei­ni­ger An­lie­ger aus Zel­ler­reit un­ter­zu­ge­hen, et­wa: man­gel­haf­te Ein­bin­dung der Be­trof­fe­nen, ho­he Kos­ten, feh­len­der Fi­nan­zie­rungs­plan, Pla­nung in ei­nem Nah­er­ho­lungs­ge­biet, er­for­der­li­cher Bo­den­aus­tausch we­gen nie­dri­gen Grund­was­ser­spie­gels, Licht­ver­schmut­zung durch Flut­licht­an­la­gen, not­wen­di­ge Er­tüch­ti­gung der Zu­fahrts­stra­ße im Nor­den mit Ver­brei­te­rung im Sü­den, dort Lärm­be­läs­ti­gung der An­woh­ner durch er­höh­tes Ver­kehrs­auf­kom­men über ver­kehrs­be­ruhig­te Stra­ßen in Zel­ler­reit. Ein ei­ge­ner Ver­ein struk­tu­riert nun die rund 200 Ein­wän­de und führt den Dia­log.

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Dritter Frühjahrsputz „Rama Dama“ in Waldkraiburg
„Unsere Stadt soll sauberer werden“

Wald­krai­burg — Der Früh­jahrs­putz „Ra­ma Da­ma“ geht in Wald­krai­burg in die drit­te Run­de: Un­ter dem Mot­to „Un­se­re Stadt soll sau­be­rer wer­den“ wird am Sams­tag, 23. März, von 9.30 Uhr bis 12 Uhr wie­der groß Rei­ne ge­macht. Im letz­ten Jahr sam­mel­ten über 800 frei­wil­li­ge Hel­fer al­ler Al­ters­grup­pen rund 13 Ku­bik­me­ter Müll: Au­ßer Wert­ge­gen­stän­de fan­den sie al­te Han­dys, ei­nen Kin­der­wa­gen, Au­to­rei­fen, de­fek­te Rä­der, Alt­öl und vor al­lem je­de Men­ge Glas­fla­schen, Me­tal­le und Pa­pier­müll. Ne­ben Pri­vat­per­so­nen hal­fen 19 Ver­ei­ne, zwei Schu­len und drei Kin­der­ta­ges­stät­ten bei der fach­li­chen Ent­sor­gung des Ab­falls. Bür­ger­meis­ter Robert Pötzsch ruft al­le Bür­ger, Schu­len, In­sti­tu­tio­nen, Ver­ei­ne und Or­ga­ni­sa­tio­nen auf, sich an der 2019‍er-Auf­räum­ak­tion zu be­tei­li­gen.

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Zweites Bürgerbegehren gegen Grundschulverlagerung in Bad Endorf
Staber: „Formulierungen sind jetzt wasserdicht“

Ro­sen­heim — Beim zwei­ten An­lauf soll das Bür­ger­be­geh­ren er­folg­reich sein: Die Bür­ger­ini­tia­ti­ve „Grund­schu­le und Hort in der Bad En­dor­fer Orts­mit­te“ hat am 1. März ins­ge­samt 830 Un­ter­stüt­zungs­un­ter­schrif­ten bei der Markt­ge­mein­de ein­ge­reicht, 170 mehr als er­for­der­lich. Dem ers­ten, von über 700 En­dor­fern un­ter­stütz­ten Be­geh­ren hat­te der Rat im No­vem­ber 2018 mehr­heit­lich den Zu­läs­sig­keits­be­schluss ver­wei­gert – we­gen ei­ner „sehr zwei­fel­haf­ten“ Rechts­an­walts­mei­nung, so BI-Spre­cher Ro­bert Sta­ber. Die­ser er­war­tet nun, dass das neuer­li­che Be­geh­ren vom Markt­ge­mein­de­rat an­ge­nom­men wird. Zum ei­nen sei­en die Fra­ge­stel­lung „mo­di­fi­ziert“ wor­den und „die For­mu­lie­run­gen jetzt was­ser­dicht“, das An­lie­gen im Kern aber un­ver­än­dert ge­blie­ben, zum an­de­ren er­fah­re das Be­geh­ren „star­ken Zu­spruch“ aus der über 8300 Bür­ger zäh­len­den Ge­mein­de. Zu­gleich warnt Sta­ber, ei­ne er­neu­te Ab­leh­nung wer­de „ei­nen im­men­sen ‚de­mo­kra­ti­schen Flur­scha­den’ ver­ur­sa­chen und Bad En­dorf in ein sehr zwei­fel­haf­tes Licht be­züg­lich Bür­ger­wil­len und De­mo­kra­tie rü­cken“.

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Rosenheims „verkehrsrelevante Baumaßnahmen 2019“
Rosenmontag beginnen die Arbeiten

Ro­sen­heim — Stadt und Stadt­wer­ke Ro­sen­heim er­neuern 2019 zahl­rei­che Lei­tun­gen, ei­ni­ge Stra­ßen wer­den sa­niert, an­de­re zeit­wei­se ge­sperrt. Mit Ver­kehrs­be­hin­de­run­gen ist zu rech­nen. Doch die Zahl der Bau­stel­len sinkt: von 34 in 2018 auf 24 die­ses Jahr. Die wich­tigs­ten Bau­pro­jek­te be­tref­fen Er­len­au­stra­ße/Li­lien­weg, Wald­eck­weg, Mies­ba­cher Stra­ße, Wes­ter­mayer­stra­ße, Rie­der­stra­ße und Sa­mer-/Prinz­re­gen­ten­stra­ße – hier wird die Bau­stel­le am Ro­sen­mon­tag ein­ge­rich­tet. Wer sich recht­zei­tig orien­tiert, er­reicht sei­ne Zie­le wei­ter­hin aus­ge­gli­chen und oh­ne Zeit­ver­zug.

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