Dank für Bemühungen – Ablehnung für Alternative
Kaum Chancen für erweiterten Sportplatz?

Ra­mer­berg — Das Tau­zie­hen um die Ver­le­gung des Sport­plat­zes aus Ra­mer­bergs Orts­mit­te an den nord­west­li­chen Orts­aus­gang von Zel­ler­reit hält an. Im Ju­li prä­sen­tier­te die Bür­ger­ini­tia­ti­ve (BI) „Für ein lie­­bens- und le­bens­wer­tes Ra­mer­berg“ dem „Sport­ver­ein Ra­mer­berg 1952 e. V. (SVR)“ ei­ne Stand­ort­al­ter­na­ti­ve. Die­se kann den Ge­mein­de­rat und SVR bis­lang je­doch nur we­nig über­zeu­gen: Der Ge­mein­de­rat hat auf sei­ner jüngs­ten Sit­zung die Al­ter­na­ti­ve der BI zwar zur Kennt­nis ge­nom­men, sich aber we­der da­für noch da­ge­gen aus­ge­spro­chen. Wäh­rend sich die SVR-Vor­stand­schaft für den Al­ter­na­tiv­vor­schlag zwar be­dankt, die­sen aber mit Ver­weis auf die für den Sport­ver­ein er­for­der­li­che Pla­nungs­si­cher­heit ab­lehnt, ver­mu­tet die BI hin­ter die­ser Po­si­tion eher fi­nan­ziel­le Er­wä­gun­gen.

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FDP thematisiert Rosenheimer Stadtverkehr
Blumenhofer: „ÖPNV massiv stärken!“

Ro­sen­heim — „Der Öf­fent­li­che Per­so­nen­nah­ver­kehr in Ro­sen­heim muss mas­siv ge­stärkt wer­den“, for­dert Ro­sen­heims FDP-Ober­bür­ger­meis­ter­kan­di­dat Lars Blumenhofer. Da­zu sol­len Bus­se täg­lich von früh mor­gens bis spät abends min­des­tens im halb­stün­di­gen Takt in al­le Stadt­tei­le fah­ren. Sie­ben Funk­tions­trä­ger der Ro­sen­hei­mer FDP lie­ßen sich des­halb von Ingmar Töppel, Ge­schäfts­füh­rer der Stadt­ver­kehr Ro­sen­heim GmbH (SVR), auf ei­ner Bus­fahrt quer durch die kreis­freie Stadt über ver­kehr­li­che Po­ten­zia­le und Heraus­for­de­run­gen in­for­mie­ren. Da­bei mahn­te Töppel vier Wo­chen nach der Bil­li­gung des Ent­wurfs ei­nes ge­mein­sa­men Nah­ver­kehrs­plans (NVP) für die kreis­freie Stadt und den Land­kreis durch den Kreis­aus­schuss an, un­be­dingt die Ver­kehrs­un­ter­neh­mer in die Ge­sprä­che ein­zu­be­zie­hen, be­vor der NVP im No­vem­ber mit Fehl­ein­schät­zun­gen be­schlos­sen wer­de. Zu­vor wol­len die Freien De­mo­kra­ten nach Bür­ger­be­fra­gung und Bus­fahrt bis zum Mo­nats­en­de ihr Ver­kehrs­kon­zept für Ro­sen­heim vor­stel­len.

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Neuer Nahverkehrsplan für Stadt und Landkreis Rosenheim
Voit: „Verkehr neu denken“

Ro­sen­heim — Der Öf­fent­li­che Per­so­nen­nah­ver­kehr (ÖPNV) soll stadt- und land­kreis­weit so­wie land­kreis­über­grei­fend ver­bes­sert wer­den. Dem dient ein um­fas­sen­des Mo­bi­li­täts­kon­zept für die Stadt und den Land­kreis Ro­sen­heim. Es be­rück­sich­tigt al­le vor­han­de­nen Ver­kehrs­trä­ger und den Rad­ver­kehr so­wie die Ver­bin­dungs­ach­sen zu den Land­krei­sen Mühl­dorf am Inn, Traun­stein und Ebers­berg. Der Ro­sen­hei­mer Kreis­aus­schuss hat nach um­fang­rei­chen Vor­be­rei­tungs- und Ab­stim­mungs­ver­fah­ren ei­nen rund 230 Sei­ten um­fas­sen­den Ent­wurf zur Fort­schrei­bung des ge­mein­sa­men Nah­ver­kehrs­plans (NVP) für die kreis­freie Stadt und den Land­kreis ein­stim­mig ge­bil­ligt. Er be­in­hal­tet 33 Maß­nah­men und zwölf Prüf­auf­trä­ge. Da der Land­kreis Ro­sen­heim star­ke Pend­ler­strö­me in den Raum Mün­chen auf­weist, be­tei­ligt sich der Kreis­aus­schuss zu­dem über die Ro­sen­hei­mer Ver­kehrs­ge­sell­schaft (RoVG) an ei­ner Grund­la­gen­stu­die zur Er­wei­te­rung des Mün­ch­ner Ver­kehrs- und Ta­rif­ver­bun­des (MVV) um den Land­kreis Ro­sen­heim.

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Doppelter Bürgerentscheid in Bad Endorf
„Die Schule muss im Dorf bleiben“

Bad En­dorf — Die En­dor­fer ent­schei­den die­ses Wo­chen­en­de über den künf­ti­gen Stand­ort von Grund­schu­le und Hort. Zur Ab­stim­mung ste­hen ein Bür­ger­be­geh­ren, das für den Ver­bleib in der Orts­mit­te ein­tritt, ein Rats­be­geh­ren, das die Ver­la­ge­rung zum Sport­zen­trum na­he­legt, so­wie ei­ne Stich­fra­ge für den Zwei­fels­fall. En­de Ju­ni hat die Ge­mein­de die Ab­stim­mungs­un­ter­la­gen an die Wahl­be­rech­tig­ten ver­schickt. Die En­dor­fer ha­ben bis Sonn­tag, 21. Ju­li, 18 Uhr, Zeit zum Ein­rei­chen der Brief­wahl­un­ter­la­gen oder zur Ab­ga­be ih­rer Stim­me im Wahl­lo­kal. Er­geb­nis­se könn­ten bis 20 Uhr vor­lie­gen.

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Bürgerbegehren soll Krematorium in Kolbermoor verhindern
Widerstand gegen „Leichentourismus“

Kol­ber­moor — Ein bür­ger­li­cher Flash­mob, ein ano­ny­mes Schrei­ben, ein mög­li­ches Bür­ger­be­geh­ren: Die Wut über das in Kol­ber­moor ge­plan­te Kre­ma­to­rium im nord­west­li­chen Teil des Neuen Fried­hofs „Am Roth­bachl“ be­feuert schar­fen Pro­test. Auf ei­ner De­mon­stra­tion von rund 200 auf­ge­brach­ten An­woh­nern letz­te Wo­che auf dem an­gren­zen­den Al­di-Park­platz räum­te der Zwei­te Bür­ger­meis­ter Die­ter Kan­nen­gie­ßer (Freie Wäh­ler) zwar ein, für den Stadt­rat sei ei­ne Kol­ber­moo­rer Feuer­be­stat­tungs­an­la­ge in zwei bis drei Jah­ren „denk­bar“. Er schränk­te aber ein, bis­lang exis­tier­ten we­der Ver­trä­ge noch Vor­ver­trä­ge. Nun soll ei­ne städ­ti­sche „Bür­ger-In­fo­ver­an­stal­tung“ die Wo­gen glät­ten. Den­noch hat die Face­book-Grup­pe „Kol­ber­moor, do san ma da­ho­am“ die Pro­jekt­geg­ner schon in Kennt­nis ge­setzt, dass die of­fi­ziel­len Un­ter­schrif­ten­lis­ten für ein Bür­ger­be­geh­ren nach der of­fe­nen Ver­an­stal­tung in ver­schie­de­nen Ge­schäf­ten aus­lie­gen wer­den.

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Gewerbe statt Forst in Waldkraiburg
Widerstand gegen Rodung wächst

Wald­krai­burg — Ei­ne fast zwei Hek­tar gro­ße Wald­flä­che im Wald­krai­bur­ger Ge­wer­be­ge­biet nörd­lich der Daim­ler­stra­ße soll nach dem Wil­len des Stadt­ra­tes in ei­ne Ge­wer­be­flä­che um­ge­wan­delt wer­den. Noch trennt der Wald die Wohn­be­bauung vom be­ste­hen­den Ge­wer­be- und In­dus­trie­ge­biet. Doch des­sen Ro­dung wird den Ab­stand zwi­schen An­woh­nern und Ge­wer­be­trei­ben­den deut­lich ver­rin­gern. Ein Teil der Flä­che ist zu­dem für ein er­for­der­li­ches Schalt­haus der Stadt­wer­ke vor­ge­se­hen, um die Strom­ver­sor­gung der Be­trie­be im Ge­wer­be- und In­dus­trie­ge­biet si­cher­zu­stel­len. An­lie­ger und der „Bund Na­tur­schutz“ leis­ten je­doch Wi­der­stand ge­gen die Ab­hol­zung, ei­ni­ge Stadt­rä­te ver­wei­gern dem Vor­ha­ben ih­re Zu­stim­mung.

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Stadtradeln 2019
Piraten radeln für Nahmobilität in Rosenheim

Ro­sen­heim — Die Ro­sen­hei­mer PIRATEN ver­bin­den die sieb­te Teil­nah­me am „Stadt­ra­deln“ mit ih­rem En­ga­ge­ment für ei­ne star­ke Nah­mo­bi­li­tät. Der Land­kreis Ro­sen­heim be­tei­ligt sich vom 23. Ju­ni bis zum 13. Ju­li am deutsch­land­wei­ten Wett­be­werb des „Kli­ma-Bünd­nis­ses“, dem größ­ten kom­mu­na­len Netz­werk zum Kli­ma­schutz, die kreis­freie Stadt Ro­sen­heim vom 6. Ju­li bis zum 26. Ju­li. Je­weils drei Wo­chen lang wol­len die po­li­ti­schen Frei­beu­ter aus Stadt und Land­kreis Ro­sen­heim mit wei­te­ren Mit­strei­tern en­ga­giert in die Pe­da­le tre­ten und mög­lichst vie­le Rad­ki­lo­me­ter be­ruf­lich und pri­vat für den Kli­ma­schutz sam­meln. Die An­mel­dung für das of­fe­ne Team „Radl-PIRATEN Ro­sen­heim“ ist nun mög­lich.

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Vereinsgründung gegen Sportplatzverlegung nach Zellerreit
Gäch: Verbalangriffe „nicht tolerierbar“

Ra­mer­berg — Der mo­na­te­lang schwe­len­de Kon­flikt ist auf­ge­bro­chen: In der Ge­mein­de Ra­mer­berg wird of­fen über die Ver­le­gung des Sport­plat­zes aus der Orts­mit­te in den Orts­teil Zel­ler­reit ge­strit­ten. Ziel des Pro­jek­tes soll­te nach den Wor­ten von Bür­ger­meis­ter Ge­org Gäch sein, die At­trak­ti­vi­tät der Ge­mein­de zu er­hal­ten so­wie Kin­dern und Ju­gend­li­chen ein si­che­res und ge­schütz­tes Um­feld für ih­re sport­li­chen Ak­ti­vi­tä­ten zu bie­ten. Doch Bür­ger­meis­ter, Ge­mein­de­rat und Ge­mein­de­ver­wal­tung se­hen sich mitt­ler­wei­le ge­nö­tigt, ge­gen „Un­ter­stel­lun­gen, Halb­wahr­hei­ten und Lü­gen“ vor­zu­ge­hen. Im Streit dro­hen die Be­den­ken ei­ni­ger An­lie­ger aus Zel­ler­reit un­ter­zu­ge­hen, et­wa: man­gel­haf­te Ein­bin­dung der Be­trof­fe­nen, ho­he Kos­ten, feh­len­der Fi­nan­zie­rungs­plan, Pla­nung in ei­nem Nah­er­ho­lungs­ge­biet, er­for­der­li­cher Bo­den­aus­tausch we­gen nie­dri­gen Grund­was­ser­spie­gels, Licht­ver­schmut­zung durch Flut­licht­an­la­gen, not­wen­di­ge Er­tüch­ti­gung der Zu­fahrts­stra­ße im Nor­den mit Ver­brei­te­rung im Sü­den, dort Lärm­be­läs­ti­gung der An­woh­ner durch er­höh­tes Ver­kehrs­auf­kom­men über ver­kehrs­be­ruhig­te Stra­ßen in Zel­ler­reit. Ein ei­ge­ner Ver­ein struk­tu­riert nun die rund 200 Ein­wän­de und führt den Dia­log.

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Zweites Bürgerbegehren gegen Grundschulverlagerung in Bad Endorf
Staber: „Formulierungen sind jetzt wasserdicht“

Ro­sen­heim — Beim zwei­ten An­lauf soll das Bür­ger­be­geh­ren er­folg­reich sein: Die Bür­ger­ini­tia­ti­ve „Grund­schu­le und Hort in der Bad En­dor­fer Orts­mit­te“ hat am 1. März ins­ge­samt 830 Un­ter­stüt­zungs­un­ter­schrif­ten bei der Markt­ge­mein­de ein­ge­reicht, 170 mehr als er­for­der­lich. Dem ers­ten, von über 700 En­dor­fern un­ter­stütz­ten Be­geh­ren hat­te der Rat im No­vem­ber 2018 mehr­heit­lich den Zu­läs­sig­keits­be­schluss ver­wei­gert – we­gen ei­ner „sehr zwei­fel­haf­ten“ Rechts­an­walts­mei­nung, so BI-Spre­cher Ro­bert Sta­ber. Die­ser er­war­tet nun, dass das neuer­li­che Be­geh­ren vom Markt­ge­mein­de­rat an­ge­nom­men wird. Zum ei­nen sei­en die Fra­ge­stel­lung „mo­di­fi­ziert“ wor­den und „die For­mu­lie­run­gen jetzt was­ser­dicht“, das An­lie­gen im Kern aber un­ver­än­dert ge­blie­ben, zum an­de­ren er­fah­re das Be­geh­ren „star­ken Zu­spruch“ aus der über 8300 Bür­ger zäh­len­den Ge­mein­de. Zu­gleich warnt Sta­ber, ei­ne er­neu­te Ab­leh­nung wer­de „ei­nen im­men­sen ‚de­mo­kra­ti­schen Flur­scha­den’ ver­ur­sa­chen und Bad En­dorf in ein sehr zwei­fel­haf­tes Licht be­züg­lich Bür­ger­wil­len und De­mo­kra­tie rü­cken“.

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Rosenheims „verkehrsrelevante Baumaßnahmen 2019“
Rosenmontag beginnen die Arbeiten

Ro­sen­heim — Stadt und Stadt­wer­ke Ro­sen­heim er­neuern 2019 zahl­rei­che Lei­tun­gen, ei­ni­ge Stra­ßen wer­den sa­niert, an­de­re zeit­wei­se ge­sperrt. Mit Ver­kehrs­be­hin­de­run­gen ist zu rech­nen. Doch die Zahl der Bau­stel­len sinkt: von 34 in 2018 auf 24 die­ses Jahr. Die wich­tigs­ten Bau­pro­jek­te be­tref­fen Er­len­au­stra­ße/Li­lien­weg, Wald­eck­weg, Mies­ba­cher Stra­ße, Wes­ter­mayer­stra­ße, Rie­der­stra­ße und Sa­mer-/Prinz­re­gen­ten­stra­ße – hier wird die Bau­stel­le am Ro­sen­mon­tag ein­ge­rich­tet. Wer sich recht­zei­tig orien­tiert, er­reicht sei­ne Zie­le wei­ter­hin aus­ge­gli­chen und oh­ne Zeit­ver­zug.

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