InnFood will in Weiding Mineralwasser für die Region fördern
Bündnisgrüne stellen sich gegen „Ausbeutung“

🚰🍀 Mühldorf a.Inn / Polling — Die InnFood GmbH plant am Un­ter­neh­mens­sitz im ober­baye­ri­schen Weiding bei Mühldorf a.Inn ab 2024 die Ab­fül­lung von Mineral­wasser für den re­gio­na­len Ein­zel­han­del. Die Ab­fül­lung soll die vor­han­de­nen Brun­nen und För­der­men­gen nut­zen, den Stand­ort ent­wi­ckeln, Ar­beits­plät­ze schaf­fen und die Le­bens­mit­tel­pro­duk­tion er­gän­zen. Dem Pollinger Ge­mein­de­rat ist das Vor­ha­ben bei ei­ner Be­sich­ti­gung vor­ge­stellt wor­den, Bür­ger­meis­ter Lorenz Kronberger woll­te die Öf­fent­lich­keit auf der fol­gen­den Ge­mein­de­rats­sit­zung in­for­mie­ren. Die Bün­dnis­grü­nen im Ge­mein­de­rat Polling, im Kreis­tag von Mühldorf a.Inn und im Baye­ri­schen Landtag se­hen das Pro­jekt je­doch als „kom­mer­ziel­le Aus­beu­tung“ re­gio­na­ler Res­sour­cen an, was sie „ka­te­go­risch“ ab­leh­nen: Ei­ne neue Ab­füll­an­la­ge be­deu­te ei­ne Flä­chen­ver­sie­ge­lung tau­sen­der Qua­drat­me­ter und ei­ne enor­me Menge an Last­wa­gen pro Tag für den Ab­trans­port des Weidinger Tiefen­wassers. Bür­ger­meis­ter Kronberger zeigt sich ir­ri­tiert ob der „Presse­kam­pag­ne“ der Bündnisgrünen.

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Mehr Cybergefahren – mäßige Klimabilanz – kein Rechtsanspruch
Homeoffice wird bedingt „neue Normalität“

🦠🛰 Berlin / München — In der Corona-Krise ist die Zahl der Führungs­kräfte und Be­schäf­tig­ten ge­stie­gen, die zeit- und orts­flexibel ar­bei­ten, bei­spiels­wei­se gänz­lich oder wech­selnd im Homeoffice. Diese und hy­bri­de Arbeits­formen be­hal­ten nach Ende der Homeoffice-Pflicht ih­ren Stel­len­wert – auch oh­ne Rechts­an­spruch. Das be­sa­gen ver­schie­de­ne Um­fra­gen. Falls je­doch zu we­ni­ge tech­ni­sche und or­ga­ni­sa­to­ri­sche Si­cher­heits­maß­nah­men ge­trof­fen wer­den, ge­ra­ten In­fra­struk­tur und Nut­zer rasch ins Visier von Cyberkriminellen, warnt et­wa das Bun­des­amt für Si­cher­heit in der In­for­ma­tions­tech­nik. Der TÜV-Ver­band gibt Verhaltenstipps. [Galerie]

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Corona-Krise: Ungeklärte Fragen beim Vollzug der einrichtungsbezogenen Impfpflicht
Steingruber: „Wir erwarten genaue Handlungsanweisungen“

🦠 München / Mühldorf a.Inn / Rosenheim / Traun­stein — Ob ärzt­li­cher Arbeit­ge­ber, Pflege­kraft oder Azubi: Be­schäf­tig­te im Ge­sund­heits- und Pflege­be­reich sind ge­setz­lich ver­pflich­tet, bis zum 15. März ent­we­der ei­nen Impf- oder Ge­ne­se­nen­nach­weis zu er­brin­gen oder ein ärzt­li­ches Zeug­nis vor­zu­le­gen, dass sie nicht ge­gen COVID-19 ge­impft wer­den kön­nen. Wer kei­nen Nach­weis vor­legt, darf in den je­wei­li­gen Ein­rich­tun­gen oder Un­ter­neh­men we­der tä­tig sein noch be­schäf­tigt wer­den. Die Ge­sund­heits­ämter kön­nen zwar Be­tre­tungs- und Tä­tig­keits­ver­bo­te aus­spre­chen. Doch sie war­ten noch auf kon­kre­te Hand­lungs­an­wei­sun­gen der vor­ge­setz­ten Stel­len, wie die ein­rich­tungs­be­zo­ge­ne Impfpflicht im Detail um­zu­set­zen ist. Ab­war­ten müs­sen auch Mit­tel­ständ­ler wie Claudia Maier-Schöne, In­ha­be­rin von Mobile Care, ei­nem pri­va­ten häus­li­chen Alten- und Kran­ken­pflege­dienst in Waldkraiburg. Sie weiß von voraus­ei­len­den Kün­di­gun­gen und warnt: „Wir steu­ern auf ei­ne pflege­ri­sche Ka­tas­tro­phe zu.“

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Corona-Krise: Hilfsorganisationen fordern „Solidarität der Ungeimpften“
Von Freyberg: „Weg zur Impfung beschreiten“

🦠🍀 Berlin / München — Weg frei für den „Lockdown für Ungeimpfte“? Dem Vor­bild Österreichs fol­gend sol­len die be­hörd­li­chen Maß­nah­men zur Ein­däm­mung der Ver­brei­tung des neu­ar­ti­gen Coronavirus’ (SARS-CoV‑2) wei­ter ver­schärft wer­den. Nach den Wor­ten von Bayerns Mi­nis­ter­prä­si­dent Dr. Markus Söder dro­hen dem baye­ri­schen Ge­sund­heits­we­sen sonst mit der „vier­ten Welle“ Kollaps und Triage. Nun wer­den Kon­takt- und Rei­se­be­schrän­kun­gen für Ungeimpfte de­bat­tiert: Falls „kon­takt­ein­schrän­ken­de Maß­nah­men“ recht­lich nicht halt­bar sei­en, blei­be nur der „Lockdown für Ungeimpfte“, er­klärt et­wa Prof. Dr. Christian Drosten, Di­rek­tor des In­sti­tuts für Virologie an der Charité. Laut Um­fra­gen be­für­wor­tet ei­ne Mehr­heit der Be­völ­ke­rung sol­che Ein­schrän­kun­gen für Ungeimpfte. Hilfs­or­ga­ni­sa­tio­nen wie das Bayerische Rote Kreuz, der Malteser Hilfsdienst e. V., der Johanniter-Unfall-Hilfe e. V. und der Arbeiter-Samariter-Bund Bayern e. V. ap­pel­lie­ren nun an Ungeimpfte, sich aus „Solidarität“ schnellst­mög­lich pik­sen zu las­sen. Denn die In­ten­siv­sta­tio­nen und Not­auf­nah­men sei­en über­wie­gend durch Ungeimpfte belegt.

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Corona-Krise: Volksbegehren zur Abberufung des Bayerischen Landtags
Herrmann: „Ganz eindeutig aus der Querdenker-Szene“

🦠 München — In Bayern kön­nen die Wahl­be­rech­tig­ten Mit­te Ok­to­ber per Volks­be­geh­ren über die Ab­be­ru­fung des Land­tags ent­schei­den. Das Baye­ri­sche Staats­mi­nis­te­rium des In­nern, für Sport und In­te­gra­tion hat die Prü­fung des vom „Bünd­nis Land­tag ab­be­ru­fen“ ein­ge­reich­ten An­trags ab­ge­schlos­sen und dem Zu­las­sungs­an­trag statt­ge­ge­ben. Die da­für not­wen­di­ge Zahl von min­des­tens 25.000 stimm­be­rech­tig­ten Un­ter­zeich­nern war er­reicht. In­nen­mi­nis­ter Joachim Herrmann sieht das Volks­be­geh­ren gleich­wohl kri­tisch, denn die Be­trei­ber kä­men „ganz ein­deu­tig aus der Querdenker­szene“ und be­zeich­ne­ten die re­prä­sen­ta­ti­ve De­mo­kra­tie als un­taug­lich. Das „Bünd­nis“ er­klärt wie­de­rum auf sei­ner Ini­tia­tiv-Web­site, das Volks­be­geh­ren sol­le die po­li­ti­schen Ak­ti­vi­tä­ten der baye­ri­schen Bür­ger „sti­mu­lie­ren“: „Feind­bil­der ha­ben wir nicht.“

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Trickbetrüger erbeuten Bargeld und personenbezogene Daten
Abzocke bei vorgetäuschter Autopanne

☝🦠 Wasserburg a.Inn / Edling — „Falsche Be­dien­ste­te“, „Enkeltrickbetrug“, „Gewinn­ver­spre­chen“: Die Po­li­zei warnt in­stän­dig vor al­ten und neu­en Ma­schen des Trick­be­trugs. Doch die Gauner ru­fen nicht nur zu­hau­se an oder klin­geln Sturm an der Haus­tü­re, sie war­ten auch am Stra­ßen­rand. So ist ein hilfs­be­rei­ter Fa­mi­lien­va­ter aus Rott a.Inn ei­nem raf­fi­nier­ten Duo auf­ge­ses­sen: Die Trick­be­trü­ger täusch­ten auf der Kes­sel­see­stra­ße zwi­schen Edling und Albaching ei­ne Not­situa­tion vor. Am En­de er­beu­te­ten die mut­maß­lich ost­eu­ro­päi­schen Be­trü­ger ne­ben Bar­geld auch Na­me und Adres­se ih­res arg­lo­sen Op­fers. „So et­was hat­te ich über­haupt nicht auf dem Schirm“, schil­dert der 31-Jäh­ri­ge fas­sungs­los. In­fol­ge sei­ner An­zei­ge bei der zu­stän­di­gen Po­li­zei­in­spek­tion Wasserburg a.Inn fürch­tet der Fa­mi­lien­va­ter nun so­gar die Ra­che der Gau­ner, so­lan­ge sie nicht ge­fasst sind.

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Reifung zum Saisonstart 2021/2022
Kreisligist VfL Waldkraiburg spielt mit neuem Kader

🦠⚽ Waldkraiburg — Die Corona-Krise ver­ur­sacht auch un­ge­wöhn­li­che „Kol­la­te­ral­schä­den“: Im Jahr 1999 in die Be­zirks­li­ga auf­ge­stie­gen, ist die 1. Mann­schaft des VfL Waldkraiburg nach der ab­ge­bro­che­nen Sai­son 2019‌/‌2020‌/‌2021 als Ta­bel­len­letz­ter in die Kreis­li­ga ge­rutscht und ver­lor Schlüs­sel­spie­ler. Zum Sai­son­start 2021/2022 hat sich der Spie­ler­ka­der aber neu for­miert. So soll­te das ers­te Spiel des ers­ten Spiel­tags am Sams­tag, 24. Ju­li, auf der Sport­an­la­ge Söllhuben in Riedering zu­för­derst „ei­ne wich­ti­ge Stand­ort­be­stim­mung“ sein. Das er­klär­te der stell­ver­tre­ten­de Spar­ten­lei­ter Fuß­ball des VfL Waldkraiburg, Rupert Feuerlein, zum Rei­fe­grad. Da die Ki­cker des VfL dem SV Söllhuben mit 3:0 un­ter­la­gen, dürf­ten die Wald­krai­bur­ger Fans die an­ste­hen­den Par­tien ge­gen den SV Vogtareuth, den TuS Prien und den TSV Emmering an­ge­spannt begleiten.

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FC Töging geht zuversichtlich in die Saison 2021/2022
Huber: „Wir spielen auf Sieg“

🎤🦠⚽ Töging a.Inn — Die Lockdowns ha­ben das Ver­eins­le­ben und den Spiel­be­trieb des FC Töging stark ein­ge­schränkt. Doch der Fuß­ball­club hat sich mit Lo­cke­rung der re­strik­ti­ven Maß­nah­men zur Ein­däm­mung der Ver­brei­tung des neu­ar­ti­gen Coronavirus’ (SARS-CoV‑2) auf die Sai­son 2021/2022 ein­stel­len kön­nen. „Wir hof­fen auf ei­ne nor­ma­le Fuß­ball­sai­son“, er­klärt Christoph Huber, Presse­spre­cher des FC Töging und seit fünf Jah­ren Vor­stands­mit­glied. Da­bei setzt der FCT nicht auf Platz, son­dern auf Sieg, wie der 26-Jäh­ri­ge schil­dert. So wer­den die an­ste­hen­den Be­geg­nun­gen span­nend: Der FC Töging spielt am Sams­tag, 24. Ju­li, ge­gen den FC Holzkirchen, am Diens­tag, 27. Ju­li, trifft er auf den TV 1932 Aiglsbach und am Frei­tag, 30. Ju­li, misst er sich mit dem Sport­bund Chiemgau Traunstein e. V. Dr. Olaf Konstantin Krueger im Ge­spräch mit Christoph Huber.

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Waldkraiburg feiert 50 Jahre Waldbad und fünf Jahre Förderverein
Zabelt: „Ein Fest von Freunden für Freunde“

🎤🏊🦠 Waldkraiburg — „Das ist Spitze“, freut sich Jürgen Zabelt, Vor­sit­zen­der des För­der­ver­eins Waldbad Waldkraiburg (FöVeWW): Zwei Tage lang fei­ert Wald­kraiburg mit ful­mi­nan­tem Ver­an­stal­tungs­pro­gramm das 50-jäh­­ri­­ge Ju­bi­lä­um des Wald­bades und das fünf­jäh­ri­ge Be­ste­hen des För­der­ver­eins. Die Hö­he­punk­te sind das ju­gend­orien­tier­te Ba­de­spek­ta­kel „AquaGaudi“ am Sams­tag, 24. Ju­li, und das fa­mi­lien­freund­li­che „Wald­bad­fest“ am Sonn­tag, 25. Ju­li – bei­des fin­det bei je­der Wit­te­rung statt. Ver­an­stal­ter sind die Stadt­wer­ke Waldkraiburg, der VfL „Piranhas“ Waldkraiburg und der FöVeWW. Sie ge­ben oben­drein ei­ne 24-sei­­ti­­ge wer­be­freie Ju­bi­lä­ums­bro­schü­re her­aus, die mit ei­ner de­tail­lier­ten Chro­nik des Frei­ba­des auf­war­tet so­wie mit Gruß­wor­ten von Bür­ger­meis­ter Robert Pötzsch (UWG) und den Stadt­wer­ken Waldkraiburg. Dr. Olaf Konstantin Krueger im Ge­spräch mit dem FöVeWW-Vor­sit­zen­den Jürgen Zabelt.

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Corona-Krise: Debatte um Massenimpfung Minderjähriger
Mertens: „Abwägung von Nutzen und Risiko“

🦠💉🍀 Berlin / München — „Maximal rück­sichts­los“ nennt der Vor­stands­vor­sit­zen­de der Kas­sen­ärzt­li­chen Bun­des­ver­ei­ni­gung die Kin­der­imp­fung ge­gen das neu­ar­ti­ge Coronavirus (SARS-CoV‑2): Dr. Andreas Gassen schätzt, für ge­sun­de Kin­der und Ju­gend­li­che ist das Impf­risiko hö­her als die Ge­fahr ei­ner Corona-In­fek­tion. Er reiht sich da­mit in ei­ne Grup­pe von Me­di­zi­nern ein, die ei­ne Ver­imp­fung be­dingt zu­ge­las­se­ner Vak­zi­ne – wenn über­haupt – aus­schließ­lich bei Kin­dern ab zwölf Jah­ren mit spe­ziel­len Vor­er­kran­kun­gen un­ter­stützt, wie dies die Stän­di­ge Impf­ko­mmis­sion am Robert Koch-In­sti­tut emp­fiehlt. An­ge­kur­belt hat die De­bat­te um Kin­der­imp­fun­gen der 124. Deut­sche Ärzte­tag. Die Haupt­ver­samm­lung der Bun­des­ärz­te­kam­mer for­dert, das Recht auf Bil­dung mit Kita- und Schul­be­such ab Win­ter 2021/2022 mit ei­ner recht­zei­ti­gen COVID-19-Imp­fung ins­be­son­de­re jün­ge­rer Kin­der zu sichern.

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