Neuer Nahverkehrsplan für Stadt und Landkreis Rosenheim
Voit: „Verkehr neu denken“

Ro­sen­heim — Der Öf­fent­li­che Per­so­nen­nah­ver­kehr (ÖPNV) soll stadt- und land­kreis­weit so­wie land­kreis­über­grei­fend ver­bes­sert wer­den. Dem dient ein um­fas­sen­des Mo­bi­li­täts­kon­zept für die Stadt und den Land­kreis Ro­sen­heim. Es be­rück­sich­tigt al­le vor­han­de­nen Ver­kehrs­trä­ger und den Rad­ver­kehr so­wie die Ver­bin­dungs­ach­sen zu den Land­krei­sen Mühl­dorf am Inn, Traun­stein und Ebers­berg. Der Ro­sen­hei­mer Kreis­aus­schuss hat nach um­fang­rei­chen Vor­be­rei­tungs- und Ab­stim­mungs­ver­fah­ren ei­nen rund 230 Sei­ten um­fas­sen­den Ent­wurf zur Fort­schrei­bung des ge­mein­sa­men Nah­ver­kehrs­plans (NVP) für die kreis­freie Stadt und den Land­kreis ein­stim­mig ge­bil­ligt. Er be­in­hal­tet 33 Maß­nah­men und zwölf Prüf­auf­trä­ge. Da der Land­kreis Ro­sen­heim star­ke Pend­ler­strö­me in den Raum Mün­chen auf­weist, be­tei­ligt sich der Kreis­aus­schuss zu­dem über die Ro­sen­hei­mer Ver­kehrs­ge­sell­schaft (RoVG) an ei­ner Grund­la­gen­stu­die zur Er­wei­te­rung des Mün­ch­ner Ver­kehrs- und Ta­rif­ver­bun­des (MVV) um den Land­kreis Ro­sen­heim.

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Kritische Zwischenbilanz zum institutionalisierten Weg des Freistaats ins „Gigabit-Zeitalter“
Neun Monate Bayerisches Staatsministerium für Digitales: Hopp oder Top?

Mün­chen — Der Frei­staat Bayern hat im Zu­ge der schwarz-oran­ge­­nen Re­gie­rungs­bil­dung als ers­tes deut­sches Bun­des­land am 12. No­vem­ber 2018 ein „Staats­mi­nis­te­rium für Di­gi­ta­les (StMD)“ ge­grün­det. CSU und Freie Wähler stre­ben an, bis 2025 den Frei­staat „ins Gi­ga­bit-Zeit­al­ter“ zu füh­ren. Zur ers­ten am­tie­ren­den Staats­mi­nis­te­rin des StMD wur­de die 33-jäh­­ri­ge Ju­ris­tin Judith Gerlach (CSU) er­nannt. Ge­gen­über br.de er­klär­te die Un­ter­frän­kin nach ih­rer Er­nen­nung: „Ja, Di­gi­ta­li­sie­rung ist jetzt si­cher nicht mein Spe­zial­be­reich, aber ein ab­so­lu­tes Zu­kunfts­the­ma.“ Da­nach kri­ti­sier­te br.de, Gerlach sei „Mi­nis­te­rin auf Zu­ruf. Oh­ne aus­ge­mach­te Fach­kennt­nis, oh­ne gro­ße po­li­ti­sche Er­fah­rung und bis­her oh­ne Vi­sion für die di­gi­ta­le Zu­kunft Bayerns.“ – Ein be­rech­tig­tes Ur­teil, fragt der Di­gi­tal­jour­na­list Dr. Olaf Konstantin Krueger. Im Rah­men der di­gi­tal­po­li­ti­schen Som­mer­vor­trä­ge des Be­zirks­ver­ban­des Ober­bayern der Piraten­par­tei Deutsch­land zieht Krueger neun Mo­na­te nach der Grün­dung des StMD ei­ne kri­ti­sche Zwi­schen­bi­lanz: Was hat das Di­gi­tal­mi­nis­te­rium, was hat die Staats­mi­nis­te­rin für Di­gi­ta­les bis­lang in Bayern be­wirkt? Save the date: Sonn­tag, 25. Au­gust, 16 Uhr bis 18.15 Uhr, Lan­des­ge­schäfts­stel­le der Piraten­par­tei Deutschland, Scho­pen­hauer­stra­ße 71 in Mün­chen.

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Kandidatur für den Bayerischen Landtag und den Bezirkstag von Oberbayern 2018
Krueger: „digital – konsequent und sozial“

Mün­chen/Ro­sen­heim/Berch­tes­ga­den — Vor dem Hin­ter­grund kom­ple­xen, tief­grei­fen­den Wan­dels ist grund­sätz­lich das größ­te Ri­si­ko Mut- und Kon­zep­tions­lo­sig­keit, die größ­te Chan­ce Know-how und Wil­le zur Zu­kunfts­ge­stal­tung. Die bis­he­ri­ge Patch­work­po­li­tik zeigt nur ei­ne ge­rin­ge Lern­kur­ve und die Ver­ant­wort­li­chen be­kom­men oft­mals Schnapp­at­mung an­ge­sichts von Heraus­for­de­run­gen wie Glo­ba­li­sie­rung, Di­gi­ta­li­sie­rung, Kli­ma­wan­del und Mi­gra­tion. Die nö­ti­gen Ver­än­de­rungs­vor­ha­ben er­for­dern je­doch ei­ne über­zeu­gen­de, po­si­ti­ve und ge­samt­ver­ant­wort­li­che Vi­si­on. Mei­ne Mis­sion-State­ments zum Leit­spruch: „Di­gi­tal – kon­se­quent und so­zial“ und ein Wahl­auf­ruf zum 14. Ok­to­ber.

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Elementarschäden
Überprüfen Sie Ihren Versicherungsschutz!

Mün­chen — Die Baye­ri­sche Staats­re­gie­rung wird ab 1. Ju­li 2019 kei­ne fi­nan­ziel­len So­fort­hil­fen mehr für Schä­den auf­grund ex­tre­mer Wet­ter- und Hoch­was­ser­er­eig­nis­se ge­wäh­ren, wenn die ein­ge­tre­te­nen Schä­den ver­si­cher­bar wa­ren. Fi­nan­ziel­le Un­ter­stüt­zung kommt da­nach im Ein­zel­fall nur noch dann in Be­tracht, wenn die Schä­den nicht oh­ne staat­li­che Hil­fen be­sei­tigt wer­den kön­nen. Staats­re­gie­rung und Städ­te ap­pel­lie­ren an die Ei­gen­ver­ant­wor­tung der Ge­bäu­de­be­sit­zer und ra­ten al­len Ei­gen­tü­mern, ih­ren Ver­si­che­rungs­schutz auf ei­ne Ele­men­tar­scha­den­ver­si­che­rung hin zu über­prü­fen.

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Terrorabwehr in München
Krueger: „Dank an Polizei“

Mün­chen — Bei ei­ner At­ta­cke am Olym­pia-Ein­kaufs­zen­trum in Mün­chen mit meh­re­ren To­des­op­fern und vie­len Ver­letz­ten spricht die Po­li­zei von ei­ner „aku­ten Ter­ror­la­ge“. Die An­ti­ter­ror- und Spe­zial­auf­klä­rungs­ein­heit GSG9 ist im Ein­satz. Auch vier Stun­den nach dem ers­ten Alarm kurz vor 18 Uhr ist die La­ge nach Po­li­zei­an­ga­ben un­über­sicht­lich.

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Stereotype Kaufmuster
Männer wollen große Neuwagen – Frauen stehen auf Kleinwagen

Ber­lin — Geht es um Neu­wagen, schei­den sich die Ge­schlech­ter: Män­ner kau­fen teu­re­re und PS-star­ke Mo­del­le, Frauen le­gen we­ni­ger Wert auf Sta­tus oder vie­le PS. Ei­ne Stu­die der On­line-Platt­form MeinAuto.de hat die ste­reo­ty­pen Kauf­mus­tern von Män­nern und Frauen un­ter­sucht und be­stä­tigt Kli­schees. Be­rück­sich­tigt wur­den al­le Neu­wa­gen-Ver­mitt­lun­gen des Jah­res 2014.

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Urteil: „Prügel-Polizist“ verliert Beamtenstatus
Vertrauen in Rosenheimer Ex-Polizeichef „völlig zerstört“

Mün­chen — Ro­sen­heims Ex-Po­li­zei­chef ist der Be­am­ten­sta­tus ab­er­kannt wor­den. Der we­gen Kör­per­ver­let­zung ver­ur­teil­te 53-Jäh­ri­ge hat in ei­nem Kern­be­reich sei­ner dienst­li­chen Pflich­ten mas­siv ver­sagt, ur­teil­te das Mün­che­ner Ver­wal­tungs­ge­richt.

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