Corona-Krise beeinträchtigt Regelbetrieb
Spenden sichern Tafeln

Rosenheim/Mühldorf am Inn — In­fek­tions­ri­si­ko, Aus­gangs­be­schrän­kung, Wa­ren­knapp­heit: Die Corona­vi­rus-Pandemie und die da­mit ver­bun­de­nen staat­li­chen Vor­ga­ben be­deu­ten für die Tafeln ei­nen Ein­schnitt. Je­de zwei­te der rund 950 bun­des­deut­schen Ta­feln und der 169 baye­ri­schen Tafeln hat den Be­trieb ein­ge­stellt. Peter Zilles, Vor­sit­zen­der des Tafel Bayern e. V., sieht den Grund vor al­lem im meist ho­hen Al­ter der ehren­amt­li­chen Mit­ar­bei­ter und Gäste: Äl­te­re Men­schen ge­hö­ren zu den durch das Coronavirus be­son­ders ge­fähr­de­ten Per­so­nen. In gro­ßen Städ­ten wie Mün­chen, Er­lan­gen, Nürn­berg, Re­gens­burg und Augs­burg wird der Be­trieb mit adä­qua­ten An­pas­sun­gen auf­recht­er­hal­ten. Auch die re­gio­na­len Tafeln rea­gie­ren mit be­son­de­ren Be­suchs­re­geln und aus­ge­dehn­tem Lie­fer­ser­vice. In der Kri­se sind die meis­ten mehr als üb­lich auf Spen­den an­ge­wie­sen.

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Kandidatur für den Kreistag Rosenheim und den Gemeinderat Oberaudorf 2020
Krueger: „Digitalisierung muss strategische Aufgabe werden“

Rosenheim/Oberaudorf — „Ab­war­ten­de Kom­mu­nen dro­hen von der di­gi­ta­len Struk­tur­dis­rup­tion ge­schlif­fen zu wer­den“, mahnt Dr. Olaf Konstantin Krueger. Die Kom­mu­nal­po­li­tik sei bei der di­gi­ta­len Trans­for­ma­tion in der Pflicht, das Heft des Han­delns in der Hand zu be­hal­ten, die Di­gi­ta­li­sie­rung zur stra­te­gi­schen Auf­ga­be zu er­klä­ren und die Bür­ger­schaft in den Mit­tel­punkt zu stel­len. Da­für emp­fiehlt der Di­gi­tal­po­li­ti­ker „ei­ne sinn­stif­ten­de, ver­trauens­wür­di­ge, ge­stalt­ba­re Vor­stel­lung von der ört­li­chen Zu­kunft, die Orien­tie­rung, Halt und Kraft gibt“. Krueger, der bei der Kom­mu­nal­wahl am 15. März 2020 so­wohl für den Kreis­tag Ro­sen­heim als auch für den Ge­mein­de­rat Ober­au­dorf kan­di­diert, be­nennt im Sin­ne des Pro­jek­tes „Di­gi­ta­les Dorf!“ drei kom­mu­nal­po­li­ti­sche Schwer­punk­te in der nächs­ten Le­gis­la­tur: In­for­ma­tions­sharing, Mit­be­stim­mung und Bür­ger­ser­vices. In sei­ner Hei­mat­ge­mein­de will der Wirt­schafts­geo­graf die Trans­for­ma­tion Ober­au­dorfs zum „Smart Village“ über ei­ne „di­gi­ta­le Agen­da“ voll­zie­hen: „Ober­au­dorf 4.0“. Save the­se dates: Kan­di­da­ten­vor­stel­lung am Don­ners­tag, 27. Fe­bru­ar, 19 Uhr bis 21 Uhr, Café-Bar Leicht­sinn, Bad-Trißl-Stra­ße 4 in Ober­au­dorf so­wie Kan­di­da­ten­vor­stel­lung mit Im­puls­vor­trag am Mitt­woch, 4. März, 19 Uhr bis 21 Uhr, Res­tau­rant und Wein­bar zum San­ta, Max-Jo­sefs-Platz 20 in Ro­sen­heim.

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Kreisliste „Bündnis für Rosenheim“ aufgestellt
Dietrich: „Höchste Zeit, zu handeln“

Rosenheim — Das „Bünd­nis für Ro­sen­heim (BüRo)“ tritt zur Kreis­tags­wahl mit 23 Kan­di­da­tin­nen und Kan­di­da­ten aus dem Land­kreis an, da­run­ter sechs aus Bad Aib­ling und fünf aus Was­ser­burg. Die im No­vem­ber ge­grün­de­te of­fe­ne kom­mu­nal­po­li­ti­sche Lis­te will sich im Kreis­tag bür­ger­nah für Um­welt­be­lan­ge, Nah­ver­kehr und Di­gi­ta­li­sie­rung ein­set­zen.

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Oberaudorfer Bündnisgrüne starten in den Kommunalwahlkampf
Götze: „Die Zeit ist reif für eine Bürgermeisterin“

Oberaudorf — Die Bünd­nis­grü­nen in Ober­au­dorf ge­hen mit der Bür­ger­meis­ter­kan­di­da­tin Nicole Herm und ei­ner 14-köp­­fi­­gen of­fe­nen Lis­te in den Kom­mu­nal­wahl­kampf 2020. Im De­zem­ber 2019 soll das grü­ne Kom­mu­nal­wahl­pro­gramm aus­for­mu­liert wer­den. Ge­mein­de­rä­tin Andrea Wö­ger­bauer will sich zu­rück­zie­hen. Di­gi­tal­po­li­ti­ker Dr. Olaf Konstantin Krueger setzt mit Blick auf die zu­neh­men­de Be­deu­tung von Smart Cities und Smart Regions ei­nen wei­te­ren Schwer­punkt: Er will die di­gi­ta­le Trans­for­ma­tion der Kom­mu­nal­ver­wal­tung un­ter­stüt­zen und ver­kehrs­po­li­ti­sche The­men be­fas­sen wie Bren­ner-Nord­zu­lauf, Nah­mo­bi­li­tät, in­ter­kom­mu­na­len ÖPNV, E‑Mo­bi­li­tät und Was­ser­stoff als Schlüs­sel der Ener­gie­wen­de.

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Landratsamt kontert Kritik an Krisenbewältigung
Huber: „K‑Fall war nicht angezeigt“

Rosenheim — Ta­ge­lan­ges Schnee­trei­ben, Aus­fall des Schul­un­ter­richts, Ruf nach dem Ka­tas­tro­phen­fall: Die Kri­sen­be­wäl­ti­gung des Schnee­chaos’ durch das Land­rats­amt Ro­sen­heim steht in der Kri­tik. Vi­ze-Land­rat Josef Huber (CSU) ver­wahrt sich aber ge­gen teils har­sche Vor­wür­fe und be­tont, nie­mand war von der Au­ßen­welt ab­ge­schnit­ten und der Win­ter­dienst leis­te­te „her­vor­ra­gen­de Ar­beit“. Kreis­brand­rat Richard Schrank pflich­tet dem bei und ver­weist auf die „dy­na­mi­sche La­ge“. Die Lei­te­rin des Staat­li­chen Schul­am­tes, Helga Wichmann, ist sich zu­dem si­cher, der ein­heit­li­che Schul­aus­fall ha­be zur Pla­nungs­si­cher­heit bei­ge­tra­gen.

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Rechtsprechung zu „Fundtieren“
Tierfunde sind bei der Fundbehörde anzuzeigen

Leipzig — Ein „Fund­tier“ kann vom Fin­der nur dann be­den­ken­los bei ei­nem Tier­heim ab­ge­lie­fert wer­den an­statt bei der zu­stän­di­gen Fund­be­hör­de der Kom­mu­ne, in wel­cher das Tier auf­ge­grif­fen wur­de, wenn der Tier­schutz­ver­ein mit der Kom­mu­ne ei­ne Ver­ein­ba­rung zur In­ob­hut­nah­me und Kos­ten­über­nah­me ab­ge­schlos­sen hat. Dies hat das Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt (BVerwG) in Leip­zig letzt­in­stanz­lich ent­schie­den. Tier­hei­me oh­ne Ver­trag ha­ben kei­nen An­spruch auf Kos­ten­er­stat­tung durch die Kom­mu­ne, soll­ten des­halb Fund­tie­re ab­leh­nen und den Fin­der an die zu­stän­di­ge Fund­be­hör­de ver­wei­sen. Die­se wie­derum ist nur dann für Ver­wah­rung und Ver­sor­gung ei­nes Fund­tie­res zu­stän­dig, wenn es tat­säch­lich bei ihr ab­ge­lie­fert wird.

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Grenzüberschreitende Zusammenarbeit
Reitberger und Weiskopf mit „Euregio Inntal Preis“ geehrt

Flintsbach — Für ihr grenz­über­schrei­ten­des En­ga­ge­ment sind Hildegard Reitberger und Walter Weiskopf mit dem „Eu­re­gio Inn­tal Preis 2015“ in der „Al­ten Post“ Fisch­bach aus­ge­zeich­net wor­den. Eu­re­gio-Prä­si­dent und Bür­ger­meis­ter von Oberaudorf Hubert Wildgruber über­reich­te den Ge­ehr­ten die Ur­kun­den im Bei­sein zahl­rei­cher Eh­ren­gäs­te aus Bayern und Ti­rol, da­run­ter Land­rat Wolfgang Berthaler, Kuf­steins Be­zirks­haupt­mann Christoph Platzgummer so­wie zahl­rei­chen Bür­ger­meis­tern, Be­hör­den­ver­tre­tern und frü­he­ren Preis­trä­gern.

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Stahlseilrutsche „Oberaudorfer Flieger“
Neue Attraktion im Inntal

Oberaudorf — „Le­gen Sie sich zu­rück, he­ben Sie die Knie und le­gen Sie die Fü­ße ne­ben­ein­an­der.“ Was sich wie ei­ne Ent­span­nungs­übung an­hört, ist die fin­na­le Flug­an­wei­sung des Si­cher­heits­per­so­nals auf der Start­ram­pe. Olym­pia­sie­ger Ma­ri­nus Kraus bleibt ge­fasst, lä­chelt, scherzt. Der Sitz­gurt ist an­ge­legt, die Schnal­len sind ver­bun­den, die Ka­ra­bi­ner ge­schlos­sen. Vor dem Ober­au­dor­fer liegt nun das be­ein­dru­cken­de Pa­no­ra­ma der Chiem­gauer Al­pen bis hin zum Kai­ser­ge­bir­ge.

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Oberaudorfs Gemeinderat konstituiert
Verwaltung wird schlanker

Oberaudorf — „Mit die­sem Ge­mein­de­rat kön­nen wir hoff­nungs­froh in die Zu­kunft schau­en“, freut sich Ober­au­dorfs Bür­ger­meis­ter Hu­bert Wild­gru­ber. Der Rat hat sich Diens­tag­abend zü­gig kon­sti­tu­iert, ei­ne neue Ge­schäfts­ord­nung be­schlos­sen, die Aus­schüs­se be­setzt und Be­auf­trag­te er­nannt.

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Gemeinderat Oberaudorf beschließt Elf-Millionen-Haushalt
Dissens über Hocheck-Beteiligung

Oberaudorf — Der Ge­mein­de­rat Ober­au­dorf hat mehr­heit­lich ei­ner hö­he­ren Be­tei­li­gung der Ge­mein­de­wer­ke an der Hoch­eck-Berg­bah­nen und Frei­zeit­an­la­gen GmbH zu­ge­stimmt. Gleich­wohl wi­der­spra­chen vier der 16 Ge­mein­de­räte der Er­hö­hung um 200.000 Eu­ro auf 46,2 Pro­zent „we­gen des ge­wal­ti­gen Ri­si­kos“.

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