Zweites Bürgerbegehren gegen Grundschulverlagerung in Bad Endorf
Staber: „Formulierungen sind jetzt wasserdicht“

Ro­sen­heim — Beim zwei­ten An­lauf soll das Bür­ger­be­geh­ren er­folg­reich sein: Die Bür­ger­ini­tia­ti­ve „Grund­schu­le und Hort in der Bad En­dor­fer Orts­mit­te“ hat am 1. März ins­ge­samt 830 Un­ter­stüt­zungs­un­ter­schrif­ten bei der Markt­ge­mein­de ein­ge­reicht, 170 mehr als er­for­der­lich. Dem ers­ten, von über 700 En­dor­fern un­ter­stütz­ten Be­geh­ren hat­te der Rat im No­vem­ber 2018 mehr­heit­lich den Zu­läs­sig­keits­be­schluss ver­wei­gert – we­gen ei­ner „sehr zwei­fel­haf­ten“ Rechts­an­walts­mei­nung, so BI-Spre­cher Ro­bert Sta­ber. Die­ser er­war­tet nun, dass das neuer­li­che Be­geh­ren vom Markt­ge­mein­de­rat an­ge­nom­men wird. Zum ei­nen sei­en die Fra­ge­stel­lung „mo­di­fi­ziert“ wor­den und „die For­mu­lie­run­gen jetzt was­ser­dicht“, das An­lie­gen im Kern aber un­ver­än­dert ge­blie­ben, zum an­de­ren er­fah­re das Be­geh­ren „star­ken Zu­spruch“ aus der über 8300 Bür­ger zäh­len­den Ge­mein­de. Zu­gleich warnt Sta­ber, ei­ne er­neu­te Ab­leh­nung wer­de „ei­nen im­men­sen ‚de­mo­kra­ti­schen Flur­scha­den’ ver­ur­sa­chen und Bad En­dorf in ein sehr zwei­fel­haf­tes Licht be­züg­lich Bür­ger­wil­len und De­mo­kra­tie rü­cken“.

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Volksbegehren „Artenvielfalt – Rettet die Bienen“
Moralisches Angebot für „Blühflächen-Paten“

Bruck­mühl — Re­kord­er­geb­nis: 1,745 Mil­lio­nen Bür­ger­in­nen und Bür­ger, mit­hin 18,4 Pro­zent der Wahl­be­rech­tig­ten in Bayern, ha­ben dem Volks­be­geh­ren „Ar­ten­viel­falt – Ret­tet die Bie­nen“ per Un­ter­schrift zum Er­folg ver­hol­fen. Der Zu­spruch ist deut­lich hö­her als bei den Volks­be­geh­ren zur Ab­schaf­fung der Stu­dien­ge­büh­ren im Frei­staat (14,3 Pro­zent im Jahr 2013) und zum Nicht­rau­cher­schutz (13,9 Pro­zent in 2009), über­steigt so­gar das bis­lang er­folg­reichs­te Volks­be­geh­ren zur Christ­li­chen Volks­schu­le (17,2 Pro­zent in 1967). Noch be­vor der Ge­setz­ent­wurf am „Run­den Tisch“ ein­ge­hend er­ör­tert wird, bie­ten bayern­weit Land­wir­te den Be­für­wor­tern des Volks­be­geh­rens Pa­ten­schaf­ten für Blüh­flä­chen an: Auf bis­her in­ten­siv ge­nutz­ten Äckern kann par­zel­len­wei­se ei­ne spe­ziel­le Blüh­mi­schung an­ge­sät wer­den – ge­gen ei­nen jähr­li­chen Kos­ten­bei­trag für die Öko-Leis­tung und für ein gu­tes Ge­wis­sen der „Blüh­flä­chen-Pa­ten“. Die Re­so­nanz ist durch­wach­sen.

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Rosenheims „verkehrsrelevante Baumaßnahmen 2019“
Rosenmontag beginnen die Arbeiten

Ro­sen­heim — Stadt und Stadt­wer­ke Ro­sen­heim er­neuern 2019 zahl­rei­che Lei­tun­gen, ei­ni­ge Stra­ßen wer­den sa­niert, an­de­re zeit­wei­se ge­sperrt. Mit Ver­kehrs­be­hin­de­run­gen ist zu rech­nen. Doch die Zahl der Bau­stel­len sinkt: von 34 in 2018 auf 24 die­ses Jahr. Die wich­tigs­ten Bau­pro­jek­te be­tref­fen Er­len­au­stra­ße/Li­lien­weg, Wald­eck­weg, Mies­ba­cher Stra­ße, Wes­ter­mayer­stra­ße, Rie­der­stra­ße und Sa­mer-/Prinz­re­gen­ten­stra­ße – hier wird die Bau­stel­le am Ro­sen­mon­tag ein­ge­rich­tet. Wer sich recht­zei­tig orien­tiert, er­reicht sei­ne Zie­le wei­ter­hin aus­ge­gli­chen und oh­ne Zeit­ver­zug.

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Volksbegehren „Artenvielfalt – Rettet die Bienen“
Chance oder Risiko für Landwirte?

Mün­chen — Rund 950.000 Un­ter­schrif­ten, mit­hin zehn Pro­zent der baye­ri­schen Wahl­be­rech­tig­ten, be­nö­tigt das Volks­be­geh­ren „Ar­ten­viel­falt – Ret­tet die Bie­nen“, um in den Baye­ri­schen Land­tag ein­ge­bracht wer­den zu kön­nen. Die Ein­tra­gungs­frist für das von ÖDP Bayern, Bünd­nis 90/DIE GRÜ­NEN, „Lan­des­bund für Vo­gel­schutz e. V. (LBV)“, „BUND Na­tur­schutz in Bayern e. V. (BN)“ und 200 wei­te­ren Part­nern an­ge­streng­te Volks­be­geh­ren läuft seit dem 31. Ja­nu­ar. Über ei­ne hal­be Mil­lion Bayern ha­ben sich be­reits bis zur „Halb­zeit“ be­tei­ligt. Stimm­be­rech­tig­te kön­nen sich noch bis zum 13. Fe­bru­ar in ih­ren Rat­häu­sern und Ein­woh­ner­mel­de­äm­tern ein­tra­gen. Un­ter­des­sen nimmt die Aus­ein­an­der­set­zung zwi­schen Be­für­wor­tern und Kri­ti­kern an Schär­fe zu, gip­felnd in ge­gen­sei­ti­gen Vor­wür­fen, je­weils das Le­ben von Men­schen zu ge­fähr­den. Drei Kon­flikt­li­nien sind er­kenn­bar.

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Wohnbau Bachmaier errichtet Wohnanlage „Sonnenterrassen“
Tögings „Vorzeigeprojekt“ entlastet Wohnungsmarkt

Tö­ging am Inn — Die neue Wohn­an­la­ge „Son­nen­ter­ras­sen“ wird ab Mit­te 2020 für „die jun­ge Stadt vol­ler Ener­gie“ Tö­ging ein au­ßer­ge­wöhn­li­cher Be­zugs­punkt sein: Auf dem Grund­stück an Haupt- und Inn­stra­ße ent­ste­hen zwei bar­riere­freie Ge­bäu­de mit ins­ge­samt 65 in­di­vi­du­ell ge­plan­ten Woh­nun­gen und zwei Ge­wer­be­ein­hei­ten. In­be­grif­fen sind 75 Kel­ler­räu­me, 26 ober­ir­di­sche Park­plät­ze und 103 Stell­plät­ze in ei­ner zwei­stö­cki­gen Tief­ga­ra­ge. Das Wohn- und Ge­schäfts­haus „Haus A“ am nord­öst­li­chen Hang wird in­klu­si­ve Erd­ge­schoss sie­ben Eta­gen auf­wei­sen, das Mehr­fa­mi­lien­haus „Haus B“ im Süd­os­ten vier Stock­wer­ke. Die Wohn­flä­che bei­der Häu­ser be­trägt 5.400 m². Die Kauf­prei­se va­ri­ie­ren zwi­schen 133.000 Euro und 694.000 Euro. Ver­ant­wort­lich zeich­net die re­nom­mier­te Tö­gin­ger Wohn­bau Bach­maier GmbH, in den Land­krei­sen Mühl­dorf, Alt­öt­ting und Rot­tal-Inn be­kannt für maß­ge­schnei­der­tes Wohn­ei­gen­tum so­wie ge­ne­ra­tio­nen­über­grei­fen­den und be­hin­der­ten­ge­rech­ten Wohn­raum.

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Rosenheimer Rotwesten zeigen Bundesverkehrsminister Scheuer die Rote Karte
Brenner-Nordzulauf: Jetzt wird Tacheles geredet

Ro­sen­heim — Im Streit um die nörd­li­che Zu­lauf­stre­cke zum Bren­ner­ba­sis­tun­nel wer­den ne­ben mög­li­chen neu­en Stre­cken durch das Inn­tal nun die Er­tüch­ti­gung der Be­stands­stre­cke ge­prüft, der Pla­nungs­dia­log ver­bes­sert und das Ver­fah­ren be­schleu­nigt: Bis Ju­li sol­len Vor­schlä­ge für fünf Tras­sen vor­lie­gen. Dies hat Bun­des­ver­kehrs­mi­nis­ter An­dre­as Scheuer (CSU) im Land­rats­amt Ro­sen­heim nach ei­nem vier­stün­di­gen Ge­spräch mit rund 100 Be­trof­fe­nen, da­run­ter mehr als 40 Bür­ger­meis­ter und Ver­tre­ter von 14 re­gio­na­len Bür­ger­ini­tia­ti­ven, an­ge­kün­digt. Scheuer prä­sen­tier­te zu­dem die lan­ge ge­for­der­ten Be­darfs­zah­len aus ei­ner Sze­na­rien­stu­die. Bis zum Ein­ver­neh­men scheint der Weg den­noch lang.

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Faschingsgilde Rosenheim „im Auge der Sphinx“
Spektakuläre Auftritte im Februar und März

Ro­sen­heim — Die Fa­schings­sai­son 2018/2019 steht für die Fa­schings­gil­de Ro­sen­heim im Wirt­schaft­li­chen Ver­band e. V. un­ter dem Mot­to: „Im Au­ge der Sphinx – Ro­sen­heim er­weckt die Pha­ra­o­nen“. Da­mit be­gibt sie sich auf die Rei­se in das al­te Ägyp­ten und ent­deckt dort zwi­schen Py­ra­mi­den und Tem­peln al­te Grab­mä­ler und mys­ti­sche Er­schei­nun­gen. Mo­na­te­lan­ges Trai­ning ga­ran­tiert ei­ne per­fek­te Show.

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Landratsamt kontert Kritik an Krisenbewältigung
Huber: „K-Fall war nicht angezeigt“

Ro­sen­heim — Ta­ge­lan­ges Schnee­trei­ben, Aus­fall des Schul­un­ter­richts, Ruf nach dem Ka­tas­tro­phen­fall: Die Kri­sen­be­wäl­ti­gung des Schnee­chaos’ durch das Land­rats­amt Ro­sen­heim steht in der Kri­tik. Vi­ze-Land­rat Jo­sef Hu­ber (CSU) ver­wahrt sich aber ge­gen teils har­sche Vor­wür­fe und be­tont, nie­mand war von der Au­ßen­welt ab­ge­schnit­ten und der Win­ter­dienst leis­te­te „her­vor­ra­gen­de Ar­beit“. Kreis­brand­rat Ri­chard Schrank pflich­tet dem bei und ver­weist auf die „dy­na­mi­sche La­ge“. Die Lei­te­rin des Staat­li­chen Schul­am­tes, Hel­ga Wich­mann, ist sich zu­dem si­cher, der ein­heit­li­che Schul­aus­fall ha­be zur Pla­nungs­si­cher­heit bei­ge­tra­gen.

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Sternmarsch nach Rosenheim
Widerstand gegen Brenner-Nordzulauf wächst

Ro­sen­heim — Der Pro­test ge­gen die nörd­li­che Zu­lauf­stre­cke zum Bren­ner Ba­sis­tun­nel (BBT) ge­winnt an Schwung: 14 Bür­ger­ini­tia­ti­ven aus dem Land­kreis Ro­sen­heim pla­nen aus An­lass des Be­suchs des Bun­des­mi­nis­ters für Ver­kehr und di­gi­ta­le In­fra­struk­tur, An­dreas Scheuer (CSU), ei­nen Stern­marsch nach Ro­sen­heim. Be­glei­tet von Trak­to­ren­kon­vois steu­ern vier De­mon­stra­tions­zü­ge am Mon­tag­vor­mit­tag, 21. Ja­nu­ar, auf das Land­rats­amt zu, wo der Bun­des­mi­nis­ter auf Ein­la­dung der CSU-Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­ten Da­ni­ela Lud­wig mit Land­rat Wolf­gang Ber­tha­ler und Ober­bür­ger­meis­te­rin Ga­bri­ele Bauer (bei­de CSU) so­wie den Bür­ger­meis­tern der be­trof­fe­nen Kom­mu­nen und Ver­tre­tern der Bür­ger­ini­tia­ti­ven (BI) das wei­te­re Vor­ge­hen be­spre­chen will.

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30 Jahre Faschingsgesellschaft Waldburgia
Närrisches Programm mit kräftigem „Hali – Hala – Waldburgia!“

Wald­krai­burg — Wald­krai­burg ist seit dem „Elf­ten im Elf­ten“ au­ßer Rand und Band: Mit der när­ri­schen Er­stür­mung des Rat­hau­ses um 11.11 Uhr hat die Fa­schings­ge­sell­schaft Wald­bur­gia e. V. das Zep­ter über­nom­men und hält es im 30. Jahr ih­res Be­ste­hens be­son­ders lie­be­voll in der Hand. In der Fa­schings­sai­son 2018/2019 führt in Wald­krai­burg das Kin­der­prin­zen­paar des TSC Weiß-Blau 70 e. V. Wald­krai­burg, Ju­lia I. und Marc I., gut ge­launt den Kin­der­fa­sching an, wäh­rend das Prin­zen­paar Chan­tal I. und Ter­met I. von der FG Wald­bur­gia fro­hen Mu­tes die Stadt re­giert. Die 62 Ak­ti­ven der Fa­schings­ge­sell­schaft fei­ern mit ih­ren bei­den gran­dio­sen Gar­den das Ju­bi­läums­jahr be­son­ders aus­ge­las­sen.

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