Bayerische Kommunalwahlen im Schatten der Corona-Krise
Je acht Stichwahlen in Mühldorf und Rosenheim

Mühldorf am Inn/Rosenheim — Bayern hat ge­wählt – doch man­che Kom­mu­nen brau­chen ei­ne zwei­te Run­de. Bei den Kom­mu­nal­wah­len am 15. März wur­den in 71 Land­krei­sen und 2.056 Städ­ten, Märk­ten und Ge­mein­den die Kreis­ta­ge, Stadt‑, Markt- und Ge­mein­de­rä­te ge­wählt, zu­dem die meis­ten Land­rä­te, Ers­ten Bür­ger­meis­ter und Ober­bür­ger­meis­ter. In ei­ni­gen Land­krei­sen, Städ­ten und Ge­mein­den ist je­doch ei­ne Stich­wahl er­for­der­lich, da­run­ter in der Kreis­stadt Mühl­dorf am Inn so­wie in Stadt und Land­kreis Ro­sen­heim. Al­ler­dings wird es bei den Stich­wah­len am 29. März kei­nen Gang zur Wahl­ur­ne ge­ben: Die Staats­re­gie­rung hat we­gen der Corona-Krise be­schlos­sen, dass Brief­wahl­un­ter­la­gen ver­sandt wer­den.

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Corona-Pandemie: Piraten sagen Parteiveranstaltungen ab
Krueger: „Digitale Alternativen ausloten“

München/Rosenheim — Der Frei­staat Bayern hat am heu­ti­gen 10. März per All­ge­mein­ver­fü­gung Ver­an­stal­tun­gen mit mehr als 1.000 Be­su­chern bis ein­schließ­lich 19. April un­ter­sagt, um ei­ne Aus­brei­tung des neu­ar­ti­gen Coronavirus (SARS-CoV‑2) ein­zu­däm­men. Die Baye­ri­sche Staats­re­gie­rung emp­fiehlt ei­ne Ab­sa­ge von Ver­an­stal­tun­gen mit 500 bis 1.000 Per­so­nen. Das Robert Koch-In­sti­tut rät, Kon­tak­te ge­ne­rell zu re­du­zie­ren und selbst auf pri­va­te Ver­an­stal­tun­gen zu ver­zich­ten. Der Kreis­ver­band für Stadt und Land­kreis Ro­sen­heim der Piraten­par­tei Deutsch­land folgt der Ri­si­ko­be­wer­tung der Baye­ri­schen Staats­re­gie­rung, des Robert Koch-In­sti­tuts und des Staat­li­chen Ge­sund­heits­am­tes Ro­sen­heim: Die Di­gi­tal­po­li­ti­ker stop­pen ih­ren ana­lo­gen Kom­mu­nal­wahl­kampf. Al­le öf­fent­li­chen Par­tei­ver­an­stal­tun­gen sind bis zum En­de der Os­ter­ferien ab­ge­sagt. Die PIRATEN kon­zen­trie­ren sich statt­des­sen auf So­zia­le Me­dien. Dr. Olaf Konstantin Krueger, Po­li­ti­scher Ge­schäfts­füh­rer des Be­zirks­ver­ban­des Ober­bayern, emp­fiehlt, in der Corona-Krise pri­vat und be­ruf­lich di­gi­ta­le Al­ter­na­ti­ven aus­zu­lo­ten.

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Neue „Verkehrsgemeinschaft Rosenheim“ will ÖPNV verbessern
„Ein Netz, ein Fahrplan, ein Tarif“

Rosenheim — „Ein Netz, ein Fahr­plan, ein Ta­rif“ lau­tet das Mot­to, un­ter dem sich für Stadt und Land­kreis Ro­sen­heim fünf re­gio­na­le Bus­un­ter­neh­men und die Deut­sche-Bahn-Toch­ter Re­gio­nal­ver­kehr Ober­bayern zur „Ver­kehrs­ge­mein­schaft Ro­sen­heim“ zu­sam­men­ge­schlos­sen ha­ben: Mit ab­ge­stimm­tem Ta­rif, kür­ze­rer Tak­tung und mehr Bus­li­nien soll der Öf­fent­li­che Per­so­nen­nah­ver­kehr flä­chen­de­ckend kon­so­li­diert wer­den. Das ge­mein­sa­me Vor­ge­hen dürf­te zu­letzt durch zwei Ent­wick­lun­gen be­schleu­nigt wor­den sein: den En­de No­vem­ber 2019 von Kreis­aus­schuss, Kreis­tag und Stadt­rat be­schlos­se­nen Nah­ver­kehrs­plan für Stadt und Land­kreis Ro­sen­heim so­wie die zum Kom­mu­nal­wahl­kampf 2020 von den meis­ten Par­teien und Wäh­ler­ver­ei­ni­gun­gen er­ho­be­nen For­de­run­gen nach mas­si­ver Aus­wei­tung re­gio­na­ler Mo­bi­li­täts­an­ge­bo­te.

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Kommunale Spitzenpolitiker begrüßen Behördenverlagerung und Hightech-Agenda
Bauer: „Stärkung des Wirtschaftsstandortes“

München/Rosenheim — Bayerns Ver­wal­tung wird um­ge­baut und Ro­sen­heim zum Zen­trum von „Ober­bayern Süd“. In den nächs­ten zehn Jah­ren sol­len mehr als 3.000 Be­hör­den­ar­beits­plät­ze aus der Lan­des­haupt­stadt Mün­chen in meist struk­tur­schwa­che länd­li­che Re­gio­nen des Frei­staa­tes ver­la­gert wer­den. Mi­nis­ter­prä­si­dent Dr. Markus Söder (CSU) be­zweckt, den länd­li­chen Raum auf­zu­wer­ten und die La­ge in der wach­sen­den Mil­lio­nen­me­tro­po­le Mün­chen zu ent­span­nen. Die­se soll zu­dem ach­ter Re­gie­rungs­be­zirk Bayerns wer­den. Die Re­gie­rung von Ober­bayern wird de­zen­tral auf­ge­stellt: Von ih­ren 1.600 Mit­ar­bei­tern wech­seln je 500 nach In­gol­stadt und Ro­sen­heim, 600 ver­blei­ben in Mün­chen. Im Rah­men ei­ner „High­tech-Agen­da“ ist zu­dem die Ver­ga­be von über 13.200 neu­en Stu­dien­plät­zen au­ßer­halb der Bal­lungs­zen­tren ge­plant. So er­hält die Tech­ni­sche Hoch­schu­le Ro­sen­heim 216 zu­sätz­li­che Stu­dien­plät­ze, Wald­krai­burg wei­te­re 42. Das Echo der hie­si­gen Spit­zen­po­li­ti­ker ist über­wie­gend po­si­tiv.

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Kandidatur für den Kreistag Rosenheim und den Gemeinderat Oberaudorf 2020
Krueger: „Digitalisierung muss strategische Aufgabe werden“

Rosenheim/Oberaudorf — „Ab­war­ten­de Kom­mu­nen dro­hen von der di­gi­ta­len Struk­tur­dis­rup­tion ge­schlif­fen zu wer­den“, mahnt Dr. Olaf Konstantin Krueger. Die Kom­mu­nal­po­li­tik sei bei der di­gi­ta­len Trans­for­ma­tion in der Pflicht, das Heft des Han­delns in der Hand zu be­hal­ten, die Di­gi­ta­li­sie­rung zur stra­te­gi­schen Auf­ga­be zu er­klä­ren und die Bür­ger­schaft in den Mit­tel­punkt zu stel­len. Da­für emp­fiehlt der Di­gi­tal­po­li­ti­ker „ei­ne sinn­stif­ten­de, ver­trauens­wür­di­ge, ge­stalt­ba­re Vor­stel­lung von der ört­li­chen Zu­kunft, die Orien­tie­rung, Halt und Kraft gibt“. Krueger, der bei der Kom­mu­nal­wahl am 15. März 2020 so­wohl für den Kreis­tag Ro­sen­heim als auch für den Ge­mein­de­rat Ober­au­dorf kan­di­diert, be­nennt im Sin­ne des Pro­jek­tes „Di­gi­ta­les Dorf!“ drei kom­mu­nal­po­li­ti­sche Schwer­punk­te in der nächs­ten Le­gis­la­tur: In­for­ma­tions­sharing, Mit­be­stim­mung und Bür­ger­ser­vices. In sei­ner Hei­mat­ge­mein­de will der Wirt­schafts­geo­graf die Trans­for­ma­tion Ober­au­dorfs zum „Smart Village“ über ei­ne „di­gi­ta­le Agen­da“ voll­zie­hen: „Ober­au­dorf 4.0“. Save the­se dates: Kan­di­da­ten­vor­stel­lung am Don­ners­tag, 27. Fe­bru­ar, 19 Uhr bis 21 Uhr, Café-Bar Leicht­sinn, Bad-Trißl-Stra­ße 4 in Ober­au­dorf so­wie Kan­di­da­ten­vor­stel­lung mit Im­puls­vor­trag am Mitt­woch, 4. März, 19 Uhr bis 21 Uhr, Res­tau­rant und Wein­bar zum San­ta, Max-Jo­sefs-Platz 20 in Ro­sen­heim.

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Rosenheimer Gemeinde- und Landkreiswahlen 2020
Piraten kandidieren beim „Bündnis für Rosenheim“

Rosenheim — Zu den Ge­mein­de- und Land­kreis­wah­len am 15. März 2020 tritt ei­ne of­fe­ne kom­mu­nal­po­li­ti­sche Lis­te mit dem Na­men „Bünd­nis für Ro­sen­heim (BüRo)“ an. Sie wird so­wohl von Par­tei­freien un­ter­stützt, als auch von Par­tei­mit­glie­dern der Ro­sen­hei­mer Kreis­ver­bän­de von DIE LINKE, DIE PARTEI, mut, PIRATEN und V‑Partei³. Das Pro­gramm ist ab­ruf­bar un­ter www.buendnis-fuer-rosenheim.de. Die bei­den Auf­stel­lungs­ver­samm­lun­gen für die kreis­freie Stadt Ro­sen­heim und den Land­kreis Ro­sen­heim sind am 14. De­zem­ber.

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Erste Prognose zur Wahl des 18. Bayerischen Landtages
Krueger: „Zeitenwende in Bayern“

München/Rosenheim — Die ers­te lan­des­wei­te Prog­no­se zur Wahl des 18. Baye­ri­schen Land­ta­ges be­stä­tigt die Um­fra­gen der letz­ten Wo­chen: CSU und SPD, die Par­teien der Gro­ßen Ko­a­li­tion in Ber­lin, bre­chen ein, Bünd­nis 90/DIE GRÜ­NEN, Freie Wäh­ler und AfD le­gen zu. Der Wirt­schafts­geo­graf und Pub­li­zist Dr. Olaf Konstantin Krueger, Di­rekt­kan­di­dat der Pi­ra­ten­par­tei Deutsch­land für den Stimm­kreis 128 (Ro­sen­heim-West) und Platz 2 der ober­baye­ri­schen Lis­te der Pi­ra­ten­par­tei Deutsch­land zur Land­tags­wahl in Bayern, spricht von ei­ner „Zei­ten­wen­de“.

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Rosenheimer berät „DieJungeBayernpartei“
Aberger: „Weiss-blaues Manifest verständlich näher bringen“

Rosenheim — Im Land­tags­wahl­kampf 2018 un­ter­stützt der Ro­sen­hei­mer Un­ter­neh­mer Robert Aberger als Wahl­kampf­ko­or­di­na­tor die Me­dien­ar­beit der Ju­gend­or­ga­ni­sa­tion der Bayern­par­tei „DieJungeBayern­par­tei“.

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Kandidatur für den Bayerischen Landtag und den Bezirkstag von Oberbayern 2018
Krueger: „digital – konsequent und sozial“

München/Rosenheim/Berchtesgaden — Vor dem Hin­ter­grund kom­ple­xen, tief­grei­fen­den Wan­dels ist grund­sätz­lich das größ­te Ri­si­ko Mut- und Kon­zep­tions­lo­sig­keit, die größ­te Chan­ce Know-how und Wil­le zur Zu­kunfts­ge­stal­tung. Die bis­he­ri­ge Patch­work­po­li­tik zeigt nur ei­ne ge­rin­ge Lern­kur­ve und die Ver­ant­wort­li­chen be­kom­men oft­mals Schnapp­at­mung an­ge­sichts von Heraus­for­de­run­gen wie Glo­ba­li­sie­rung, Di­gi­ta­li­sie­rung, Kli­ma­wan­del und Mi­gra­tion. Die nö­ti­gen Ver­än­de­rungs­vor­ha­ben er­for­dern je­doch ei­ne über­zeu­gen­de, po­si­ti­ve und ge­samt­ver­ant­wort­li­che Vi­si­on. Mei­ne Mis­sion-State­ments zum Leit­spruch: „Di­gi­tal – kon­se­quent und so­zial“ und ein Wahl­auf­ruf zum 14. Ok­to­ber.

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