Landwirtschaftsministerin Kaniber wirbt für „grüne Berufe“
Prentl: „Ausbilden ist alternativlos“

München / Rosenheim — „Der Beruf Gärtner ist ein Be­ruf vol­ler Le­ben und die du­ale Aus­bil­dung in un­se­ren Fach­be­trie­ben bil­det ein gu­tes Fun­da­ment für das spä­te­re Be­rufs­le­ben – mit her­vor­ra­gen­den Ent­wick­lungs­mög­lich­kei­ten“, re­sü­miert Land­wirt­schafts­mi­nis­te­rin Michaela Kaniber beim Be­such der Maximilian und Christian Prentl Gar­ten­bau GbR in Rosenheim. Der Gar­ten­bau­be­trieb bil­det seit über 40 Jah­ren Flo­ris­ten und Gärt­ner aus. Im Rah­men der bayern­wei­ten „Wo­che der Aus- und Wei­ter­bil­dung“ in­for­mier­te sich die Staats­mi­nis­te­rin bei ih­rer Be­triebs­be­sich­ti­gung über die dor­ti­ge Aus- und Wei­ter­bil­dung so­wie die Be­rufs­aus­sich­ten in der Gar­ten­bau­bran­che. Jung-Ge­sel­lin Agnes Huber und Aus­zu­bil­den­de Eva Sanftl ver­an­schau­lich­ten ihr, wie Bal­kon­blu­men fach­män­nisch ge­topft und für die kom­men­de Beet- und Bal­kon­sai­son kul­ti­viert werden.

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Corona-Krise: Öffnungsperspektive gegen Verzweiflung
Sasse: „Die Lage ist bitterernst“

Berlin / München — Wirtschafts­ver­bän­de, Un­ter­neh­men und Selbst­stän­di­ge schla­gen Alarm. Sie war­nen we­gen des stän­dig ver­län­ger­ten Lockdowns vor ei­ner In­sol­venz­wel­le dra­ma­ti­schen Aus­ma­ßes. Und sie ver­lan­gen mit Ver­weis auf sin­ken­de COVID-19-Fall­zah­len ei­nen plan­vol­len Aus­stieg aus dem Kri­sen­mo­dus. „Die La­ge ist wirk­lich bit­ter­ernst. Es wird vie­le Ge­schäfts­auf­ga­ben ge­ben“, be­fürch­tet et­wa Dr. Eberhard Sasse, Prä­si­dent des Baye­ri­schen In­dus­trie- und Han­dels­kam­mer­ta­ges (BIHK). Nö­tig sei­en „be­last­ba­re Per­spek­ti­ven und Sze­na­rien für ei­ne Wie­der­öff­nung der Wirt­schaft“. Das Pro­blem sind sin­ken­de Nach­fra­gen, Um­satz­ein­bu­ßen, un­ter­bro­che­ne Lie­fer­ket­ten, Pro­duk­tions­aus­fäl­le und Li­qui­di­täts­eng­päs­se. In­des­sen ver­än­dern be­hörd­li­che Be­triebs­schlie­ßun­gen, Ver­an­stal­tungs­ab­sa­gen, Aus­gangs­be­schrän­kun­gen, Kurz­ar­beit und Online-Han­del Ge­wer­be, Kul­tur und In­nen­städ­te. Call‌&‌Col­lect, Click‌&‌Col­lect so­wie Win­dow-Shop­ping sol­len zwar dem Exo­dus ent­ge­gen­wir­ken. Doch ein Kon­sum­schub ist laut Han­dels­ver­band Deutsch­land „erst mit Lo­cke­run­gen der Corona-Maß­nah­men zu er­war­ten“. [Galerie]

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Bahn plant „Info-Tour“ zur Ausbaustrecke 38
„Virtual Reality“ unterstützt Bürgerdialog

Mühldorf am Inn — Ei­nes der größ­ten Bahn­pro­jek­te in Bayern er­reicht ei­nen Mei­len­stein: Der zwei­glei­si­ge Aus­bau mit Elek­tri­fi­zie­rung der 145 Ki­lo­me­ter lan­gen Bahn­stre­cke zwi­schen Mün­chen, Mühl­dorf und Frei­las­sing mün­det in die ers­te „Plan­fest­stel­lung“. Zu die­sem Ver­wal­tungs­ver­fah­ren über die Zu­läs­sig­keit des raum­be­deut­sa­men Vor­ha­bens und des­sen In­fra­struk­tur­maß­nah­men ge­hö­ren Ge­sprä­che mit Be­hör­den und Bür­gern. So will die Deut­sche Bahn AG in die­sem Jahr ih­re Pla­nun­gen un­ter an­de­rem dar­le­gen via „Info-Tour“ durch die Kom­mu­nen ent­lang der so­ge­nann­ten „Aus­bau­stre­cke 38 (ABS 38)“. Ei­nen „zen­tra­len Bau­stein im Dia­log mit den Bür­gern“ bil­det da­bei das neue „InfoCenter“ am Mühl­dor­fer Bahn­hof: Mit­tels „Virtual Reality“-Bril­len, Schall­si­mu­la­tio­nen und Ex­po­na­ten sol­len die Be­su­cher ei­nen Ein­druck von den Maß­nah­men bekommen.

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Kassengesetz „für mehr Steuergerechtigkeit“
Widerstand gegen „bürokratischen Aufwand“

Berlin — Sinn­lo­se Zet­tel­wirt­schaft und Um­welt­be­las­tung kri­ti­sie­ren die Geg­ner, er­for­der­li­ches Mit­tel ge­gen mil­liar­den­schwe­ren Steuer­be­trug er­wi­dern die Be­für­wor­ter: Das „Kas­sen­ge­setz“ ent­zweit die Ge­mü­ter. Nach dem „Ge­setz zum Schutz vor Ma­ni­pu­la­tio­nen an di­gi­ta­len Grund­auf­zeich­nun­gen“ müs­sen steuer­re­le­van­te Vor­gän­ge täg­lich ein­zeln, voll­stän­dig, rich­tig, zeit­ge­recht und ge­ord­net auf­ge­zeich­net wer­den. Mit elek­tro­ni­schen Auf­zeich­nungs­sys­te­men er­fass­te Ge­schäfts­vor­fäl­le sind durch ei­ne „zer­ti­fi­zier­te tech­ni­sche Si­cher­heits­ein­rich­tung“ vor Ma­ni­pu­la­tion zu schüt­zen. Und den am Ge­schäfts­vor­fall Be­tei­lig­ten ist hier­über un­auf­ge­for­dert ein Be­leg aus­zu­stel­len. In der Pra­xis ge­schieht dies oft­mals in Pa­pier­form. Auf Wi­der­stand stößt die „Bon­pflicht“, für die das Ge­setz aber ei­ne Aus­nah­me nennt: Die Fi­nanz­be­hör­den kön­nen Steuer­pflich­ti­ge aus Zu­mut­bar­keits­grün­den beim Bar­ver­kauf von Wa­ren an ei­ne Viel­zahl von un­be­kann­ten Per­so­nen von der Pflicht zur Ein­zel­auf­zeich­nung befreien.

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Freie Fahrt zwischen München und Mühldorf auf der A 94
Scheuer: „Riesen-Lücke ist geschlossen“

Dorfen — Be­für­wor­ter wie Geg­ner hal­ten den A 94-Lü­cken­schluss zwi­schen Pas­tet­ten im Land­kreis Er­ding und Hel­den­stein im Land­kreis Mühl­dorf am Inn glei­cher­ma­ßen für ei­ne Zä­sur – al­ler­dings aus un­ter­schied­li­chen Grün­den: Die ei­nen be­für­wor­ten die Ver­kehrs­in­fra­struk­tur­maß­nah­me als not­wen­di­ges Mit­tel zur Ent­las­tung der Bun­des­stra­ße 12 und zur wirt­schaft­li­chen Wei­ter­ent­wick­lung der ge­sam­ten süd­baye­ri­schen Re­gion, die an­de­ren leh­nen die Isen­tal­au­to­bahn ab als Hei­mat­ver­lust, Na­tur­zer­stö­rung, Kli­ma­schä­di­gung und Steuer­geld­ver­schwen­dung. Seit An­fang Ok­to­ber ist der 33 Ki­lo­me­ter lan­ge, vier­strei­fi­ge Au­to­bahn­ab­schnitt be­fahr­bar. Die A 94 wird zur kür­zes­ten Fern­stra­ße zwi­schen Mün­chen und der Grenz­re­gion Pas­sau und ver­bes­sert die Ver­bin­dung nach Ös­ter­reich und Süd­ost­eu­ro­pa. [Galerie]

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Debatte über CO2-Steuer
Was kostet der Klimaschutz?

Berlin — Ver­zicht für den Klimaschutz: Drei von vier Er­wach­se­nen sind be­reit, Kurz­stre­cken­flü­ge zu un­ter­las­sen, fast zwei Drit­tel wür­den „deut­lich“ we­ni­ger Fleisch es­sen, mehr als je­der Zwei­te will sein Auto in In­nen­städ­ten ste­hen­las­sen – das hat das Mei­nungs­for­schungs­in­sti­tut YouGov er­mit­telt. Hö­he­re Sprit­prei­se ak­zep­tiert gut je­der Vier­te, deut­lich mehr Geld für Öko­strom wür­de je­der Fünf­te be­reit­wil­lig be­zah­len. Rü­cken­wind für die Gro­ße Ko­a­li­tion aus Union und SPD, die der­zeit die Wei­chen für ei­ne Re­form der Ener­gie­prei­se stellt? De­bat­tiert wird, den Aus­stoß des kli­ma­schäd­li­chen Treib­haus­ga­ses Koh­len­di­oxid (CO₂) mit ei­nem Preis zu ver­se­hen. „Die Chan­ce, die­ses Preis­sig­nal nun in die Tat um­zu­set­zen, war noch nie so groß wie jetzt“, meint Christoph Schmidt, Wirt­schafts­pro­fes­sor an der Uni­ver­si­tät Bo­chum. Eine CO₂-Steuer wä­re zu­gleich die fis­ka­li­sche Ein­lö­sung ei­ner „Fridays for Future“-For­de­rung. Al­ler­dings ist die Steuer- und Ab­ga­ben­last in Deutsch­land schon jetzt im in­ter­na­tio­na­len Ver­gleich über­durch­schnitt­lich hoch. Was be­deu­tet das für die Kli­ma­schutz­po­li­tik? [Galerie]

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Verbraucherschützer warnen vor Online-Ticketmarktplätzen
Fragwürdige Geschäftsmethoden

München — Un­gül­ti­ge Ein­tritts­kar­ten, un­ge­naue Lie­fer­zei­ten, un­spe­zi­fi­sche Platz­an­ga­ben: Auf der Su­che nach güns­ti­gen Ein­tritts­kar­ten für Kon­zer­te, Shows, Tanz- und Sport­ver­an­stal­tun­gen kön­nen gut­gläu­bi­ge Ver­brau­cher durch un­se­riö­se On­line-An­ge­bo­te arg ge­täuscht wer­den. Ver­brau­cher­schüt­zer war­nen des­halb ein­dring­lich vor dem Er­werb von Ti­ckets auf On­line-Ti­cket­markt­plät­zen. Vor al­lem im Vi­sier: die Platt­for­men Ti­cket­ban­de und Via­go­go. Seit letz­tem Som­mer per­so­na­li­sie­ren im­mer mehr Ver­an­stal­ter ih­re Ein­tritts­kar­ten. Fol­ge: Käu­fer, die ihr Ti­cket auf ei­nem du­bio­sen On­line-Ti­cket­markt­platz er­wor­ben ha­ben, lau­fen Ge­fahr, kei­nen Zu­tritt zum Event zu er­hal­ten. Au­ßer­dem ist nicht ge­währ­leis­tet, dass Fans ih­re Ti­ckets recht­zei­tig er­hal­ten und die­se auch der ge­wähl­ten Ka­te­go­rie entsprechen.

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Wohnbau Bachmaier errichtet Wohnanlage „Sonnenterrassen“
Tögings „Vorzeigeprojekt“ entlastet Wohnungsmarkt

Töging am Inn — Die neue Wohn­an­la­ge „Son­nen­ter­ras­sen“ wird ab Mit­te 2020 für „die jun­ge Stadt vol­ler Ener­gie“ Tö­ging ein au­ßer­ge­wöhn­li­cher Be­zugs­punkt sein: Auf dem Grund­stück an Haupt- und Inn­stra­ße ent­ste­hen zwei bar­riere­freie Ge­bäu­de mit ins­ge­samt 65 in­di­vi­du­ell ge­plan­ten Woh­nun­gen und zwei Ge­wer­be­ein­hei­ten. In­be­grif­fen sind 75 Kel­ler­räu­me, 26 ober­ir­di­sche Park­plät­ze und 103 Stell­plät­ze in ei­ner zwei­stö­cki­gen Tief­ga­ra­ge. Das Wohn- und Ge­schäfts­haus „Haus A“ am nord­öst­li­chen Hang wird in­klu­si­ve Erd­ge­schoss sie­ben Eta­gen auf­wei­sen, das Mehr­fa­mi­lien­haus „Haus B“ im Süd­os­ten vier Stock­wer­ke. Die Wohn­flä­che bei­der Häu­ser be­trägt 5.400 m². Die Kauf­prei­se va­ri­ie­ren zwi­schen 133.000 Euro und 694.000 Euro. Ver­ant­wort­lich zeich­net die re­nom­mier­te Tö­gin­ger Wohn­bau Bach­maier GmbH, in den Land­krei­sen Mühl­dorf, Alt­öt­ting und Rot­tal-Inn be­kannt für maß­ge­schnei­der­tes Wohn­ei­gen­tum so­wie ge­ne­ra­tio­nen­über­grei­fen­den und be­hin­der­ten­ge­rech­ten Wohnraum.

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Photovoltaik Schrankl
Namhafte PV-Technik zum fairen Preis

Oberneukirchen — Das Ober­neu­kir­che­ner Un­ter­neh­men Pho­to­vol­ta­ik Schrankl plant und in­stal­liert seit 2002 schlüs­sel­fer­ti­ge Pho­to­vol­ta­ik-An­la­gen zur Netz­ein­spei­sung. Zum Er­folgs­kon­zept der kun­den­freund­li­chen Pro­fis ge­hört höchs­te Qua­li­tät bei Pro­duk­ten und Mon­ta­ge zu fai­ren Prei­sen, die ei­nen wirt­schaft­li­chen Be­trieb sicherstellen.

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Eisenbahn-Bundesamt ordnet Erkundungsbohrung an
Schmid: „Eine reine Machtdemonstration“

Rosenheim — Neu­beuern muss auf dem Ge­län­de sei­ner Klär­an­la­ge ei­ne Er­kun­dungs­boh­rung der Deut­schen Bahn dul­den, die die­se im Rah­men der Tras­sen­fin­dung zum Bren­ner-Nord­zu­lauf durch­füh­ren will. Das Ei­sen­bahn-Bun­des­amt hat den Ferien­ort im ober­baye­ri­schen Inn­tal süd­lich von Ro­sen­heim an­ge­wie­sen, die Pro­be­boh­rung auf dem Ge­mein­de­grund zur Er­he­bung geo­lo­gi­scher Da­ten zu ak­zep­tie­ren. Neu­beuern hat­te sich noch im Au­gust mit Rats­be­schluss da­ge­gen aus­ge­spro­chen. „Ei­ne rei­ne Macht­de­mon­stra­tion“ nennt Mar­tin Schmid, Zwei­ter Bür­ger­meis­ter und Spre­cher des pla­nungs­kri­ti­schen „Bür­ger­fo­rums Inn­tal“, die An­ord­nung. Bis Jah­res­en­de führt die DB im Inn­tal rund 30 Boh­run­gen durch – bis auf Neu­beuern al­le im Ein­ver­neh­men mit den Grund­ei­gen­tü­mern, wie das Un­ter­neh­men mitteilt.

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