Waldkraiburg — Der Kfz-Meisterbetrieb „ST-Fahrzeugtechnik“ feiert sein zehnjähriges Bestehen und blickt auf eine Erfolgsgeschichte zurück, die von handwerklicher Präzision, Verlässlichkeit und starken Partnern geprägt ist.
📡 Berlin / Bayern — Der Rauch explodierter Böller ist verzogen, der letzte Verletzte im Krankenhaus behandelt und der Blick wird frei für die Neuerungen seit Jahresbeginn 2025 und den Zustand des Landes. Erste Bilanzen in der Adventszeit 2024 zeigten, dass in Mittelstand und Industrie der Pessimismus überwiegt und die Bundesbürger sorgenvoll auf das neue Jahr blicken. Gestiegene Preise und wirtschaftliche Unsicherheit belasten immer mehr Menschen, die Teuerungsrate zieht wieder an und viele Haushalte haben nach eigenen Angaben keinen finanziellen Puffer mehr. Einige schauen nun auf die Bundestagswahl in sieben Wochen. [Audio]
📡 Rosenheim / Burghausen — Die Industrie- und Kontaktmesse der Technischen Hochschule Rosenheim in Burghausen, kurz: IKORO Burghausen, öffnet am Mittwoch, 17. April, um 10 Uhr zum sechsten Mal ihre Pforten. Das griffige Motto bringt das Ziel auf den Punkt: „Inspire. Inform. Interact.“ Die rund fünfstündige Messe bezweckt dreierlei. Erstens können sich Studierende und Unternehmen austauschen über Praktika, Werkstudentenjobs, Bachelor- und Masterarbeitsthemen sowie Anstellungen nach dem Studium. Zweitens eröffnet der Messetag regionalen und überregionalen Unternehmen die Chance, über sich und ihre Angebote zu informieren, den Studierenden berufliche Einstiegsmöglichkeiten nahezulegen und hochqualifizierte Arbeitskräfte für Schlüsseltechnologien zu rekrutieren. Und drittens können die Hochschuleinrichtungen ihre eigenen Angebote vorstellen und qualifizierte Mitarbeiter für freie Stellen gewinnen.
📡 Rosenheim / Raubling — Die Elektromobilität ist für die Logistik unausgereift, die interkommunale Zusammenarbeit beim E-Government zäh, die Geschäftserwartung im Freistaat Bayern eingebrochen: Der IHK-Regionalausschuss Rosenheim erörterte auf seiner Versammlung im Raublinger Firmensitz der BTK Befrachtungs- und Transportkontor GmbH, was das Unternehmensnetzwerk besorgt. Die BIHK-Konjunkturumfrage Mitte Januar hat gezeigt, dass die Geschäftslage weiter sinkt und der Pessimismus in allen Branchen überwiegt. Indem vor allem die wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen als größtes Risiko identifiziert sind, sollen diese im Dialog mit den Entscheidungsträgern aus Politik und Verwaltung adressiert werden. Dazu ließ sich der Regionalausschuss über die Digitalisierung der Stadtverwaltung Rosenheim aus erster Hand informieren: von Bernward Hohenbild, seit vier Monaten „Chief Information Officer“, kurz: CIO, und Leiter der städtischen EDV.
☝📡 Berlin / Mühldorf a.Inn / Rosenheim — Deutschland, die größte Volkswirtschaft der Europäischen Union und nach den USA, China und Japan die viertgrößte der Welt, schlittert in eine Rezession. Energiekrise und Geldentwertung verschlechtern die Finanzlage der Kommunen, Unternehmen und Verbraucher. Eine Mehrheit der Bundesbürger zweifelt bereits an der Versorgungssicherheit, befürchtet Gas- und Stromausfälle. Debattiert werden „Brownouts“, bei denen die Übertragungsnetzbetreiber einzelne Großverbraucher oder ganze Regionen stundenweise vom Netz nehmen, sowie „Blackouts“, unkontrollierte Zusammenbrüche der Elektrizitätsversorgung. Drei Monate vor Heiligabend sinnieren viele Kommunen über Energiesparmöglichkeiten zu Weihnachten und geben Verhaltenstipps bei Stromausfall.
🦠📡 Rosenheim — Das City-Management Rosenheim (CM) tritt Befürchtungen wie der des Handelsverbandes Deutschland entgegen, die zurückliegenden Lockdowns bewirken eine Welle an Unternehmensinsolvenzen und die Innenstädte veröden. Rosenheims Innenstadt ist eine der attraktivsten Deutschlands, betonen unisono der ehemalige Vorsitzende Paul Adlmaier, der neue Vorsitzende Rainer Pastätter, Geschäftsführerin Sabrina Obermoser und Oberbürgermeister Andreas März. Gleichwohl sei eine Revitalisierung des stationären Einzelhandels durch neue Formate vonnöten. Die 22. Jahreshauptversammlung des CM im Kultur+Kongress Zentrum Rosenheim (KU’KO) zog turnusgemäß ein Fazit zu den Stadtmarketing-Maßnahmen des letzten Jahres und wählte einen neuen Vorstand. März verlieh Adlmaier für jahrzehntelanges Engagement die städtische Verdienstmedaille.
🎤🦠📡 Rosenheim — Medienkampagnen, Versammlungen im Süden Oberbayerns und die Großkundgebung „Hand in Hand für den Mittelstand“ mit rund 1.300 Demonstranten im Mangfallpark Rosenheim: Die Unternehmer-Initiative „Wir stehen zusammen“ warnt seit zwei Monaten vor den „Kollateralschäden“ der restriktiven Corona-Maßnahmen. Getragen wird die Initiative von knapp 4.400 Betrieben mit über 47.000 Arbeitsplätzen. Davon kommen alleine aus den Schwerpunkt-Landkreisen Rosenheim und Miesbach über 1.500 Unternehmen mit rund 17.000 Arbeitsplätzen. Mit „Durchhalteparolen“ wollen sich die Mittelständler nicht mehr zufriedengeben. Markus Dettendorfer, Geschäftsführer der Dettendorfer Maschinenbau GmbH in Söchtenau und Mitinitiator, erklärt ihre Anliegen. [Galerie]
🦠📡 Rosenheim — Die von der Großen Koalition bis zum 30. Juni beschlossene „Bundes-Notbremse“ dämpft die Hoffnungen der Ökonomen auf eine Lockerung der Infektionsschutzmaßnahmen, eine Belebung des Konsums, ein Aufleben der Konjunktur. Die abermals verschärften Beschränkungen einschließlich bundesweiter nächtlicher Ausgangssperre ab einer 7-Tage-Inzidenz von 100 sollen zwar das Infektionsgeschehen abschwächen, könnten jedoch das Insolvenzrisiko verstärken, die Arbeitslosigkeit erhöhen und die Politikerverdrossenheit stimulieren. Diesem „worst case scenario“ will ein überregionaler Zusammenschluss mittelständischer Unternehmer entgegenwirken. Sie sehen den fortgesetzten Lockdown in der Corona-Krise nicht als „alternativlos“ an, sondern fordern Gehör für ihre „kritischen Stimmen“. Sie treten für Planbarkeit ohne starre Fixierung auf Inzidenzwerte ein und gehen für ihren wirtschaftsfreundlichen Richtungswechsel auch auf die Straße.
📡 München / Rosenheim — „Der Beruf Gärtner ist ein Beruf voller Leben und die duale Ausbildung in unseren Fachbetrieben bildet ein gutes Fundament für das spätere Berufsleben – mit hervorragenden Entwicklungsmöglichkeiten“, resümiert Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber beim Besuch der Maximilian und Christian Prentl Gartenbau GbR in Rosenheim. Der Gartenbaubetrieb bildet seit über 40 Jahren Floristen und Gärtner aus. Im Rahmen der bayernweiten „Woche der Aus- und Weiterbildung“ informierte sich die Staatsministerin bei ihrer Betriebsbesichtigung über die dortige Aus- und Weiterbildung sowie die Berufsaussichten in der Gartenbaubranche. Jung-Gesellin Agnes Huber und Auszubildende Eva Sanftl veranschaulichten ihr, wie Balkonblumen fachmännisch getopft und für die kommende Beet- und Balkonsaison kultiviert werden.
🦠📡 Berlin / München — Wirtschaftsverbände, Unternehmen und Selbstständige schlagen Alarm. Sie warnen wegen des ständig verlängerten Lockdowns vor einer Insolvenzwelle dramatischen Ausmaßes. Und sie verlangen mit Verweis auf sinkende COVID-19-Fallzahlen einen planvollen Ausstieg aus dem Krisenmodus. „Die Lage ist wirklich bitterernst. Es wird viele Geschäftsaufgaben geben“, befürchtet etwa Dr. Eberhard Sasse, Präsident des Bayerischen Industrie- und Handelskammertages (BIHK). Nötig seien „belastbare Perspektiven und Szenarien für eine Wiederöffnung der Wirtschaft“. Das Problem sind sinkende Nachfragen, Umsatzeinbußen, unterbrochene Lieferketten, Produktionsausfälle und Liquiditätsengpässe. Indessen verändern behördliche Betriebsschließungen, Veranstaltungsabsagen, Ausgangsbeschränkungen, Kurzarbeit und Online-Handel Gewerbe, Kultur und Innenstädte. Call & Collect, Click & Collect sowie Window-Shopping sollen zwar dem Exodus entgegenwirken. Doch ein Konsumschub ist laut Handelsverband Deutschland „erst mit Lockerungen der Corona-Maßnahmen zu erwarten“. [Galerie]