Kreisliste „Bündnis für Rosenheim“ aufgestellt
Dietrich: „Höchste Zeit, zu handeln“

Rosenheim — Das „Bünd­nis für Ro­sen­heim (BüRo)“ tritt zur Kreis­tags­wahl mit 23 Kan­di­da­tin­nen und Kan­di­da­ten aus dem Land­kreis an, da­run­ter sechs aus Bad Aib­ling und fünf aus Was­ser­burg. Die im No­vem­ber ge­grün­de­te of­fe­ne kom­mu­nal­po­li­ti­sche Lis­te will sich im Kreis­tag bür­ger­nah für Um­welt­be­lan­ge, Nah­ver­kehr und Di­gi­ta­li­sie­rung ein­set­zen.

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Silvesterfeuerwerk in der Kritik
Schwaller: „Lieber Sektkorken knallen lassen“

Rosenheim/Wasserburg/Mühldorf — Kei­ne Sil­ves­ter­knal­ler, kei­ne Feuer­werks­ra­ke­ten zur Be­grü­ßung des Neuen Jah­res: Das Sil­ves­ter­feuer­werk soll der Ver­gan­gen­heit an­ge­hö­ren – Mensch, Tier und Um­welt zu­lie­be. Doch in den süd­ost­ober­baye­ri­schen Städ­ten und Märk­ten ist das Sil­ves­ter­feuer­werk im Rah­men des Spreng­stoff­ge­set­zes wei­ter­hin fast über­all er­laubt, wird nur teil­wei­se ein­ge­schränkt oder in­fra­ge ge­stellt. So hat der Markt Neu­beuern 2018 ein Ver­bot an­ge­ord­net, die kreis­freie Stadt Ro­sen­heim heu­er das Ab­bren­nen von Feuer­werks­kör­pern in be­stimm­ten In­nen­stadt­be­rei­chen ver­bo­ten, die Kreis­stadt Mühl­dorf am Inn ein Feuer­werks­ver­bot kom­men­des Jahr auf der Agen­da und Bad Aib­ling ei­nen Ap­pell lan­ciert, lie­ber Sekt­kor­ken statt Böl­ler knal­len zu las­sen. [Galerie]

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Rosenheim soll Klimaschutzinitiative erhalten
März: „Wir haben keinen Klimanotstand“

Rosenheim — Ro­sen­heim ruft nicht den „Kli­ma­not­stand“ aus. Ein ent­spre­chen­des An­sin­nen der Stadt­rats­frak­tion von Bünd­nis 90/DIE GRÜ­NEN hat der Haupt- und Fi­nanz­aus­schuss un­ter Lei­tung von Ober­bür­ger­meis­te­rin Gabriele Bauer (CSU) ver­wor­fen. Statt­des­sen star­tet die Stadt ei­ne „Kli­ma­schutz­ini­tia­ti­ve“: Zu Be­ginn der nächs­ten Le­gis­la­tur­perio­de soll das Um­welt- und Grün­flä­chen­amt dem Stadt­rat ein kon­kre­tes Hand­lungs­kon­zept vor­le­gen, das den Fol­gen des Kli­ma­wan­dels Rech­nung trägt und „kei­ne Pa­nik ver­brei­tet“, wie es CSU-Stadt­rat und Ober­bür­ger­meis­ter­kan­di­dat Andreas März for­mu­liert. Da Kern­for­de­run­gen der Bünd­nis­grü­nen ein­flös­sen, stimm­ten sie der Ak­zent­ver­schie­bung nach re­ger De­bat­te zu. Die „… for future“-Orts­grup­pen Ro­sen­heim se­hen da­ge­gen das „Nicht-Er­geb­nis“ mit „Be­stür­zung, Fas­sungs­lo­sig­keit, aber auch mit ei­ner ge­hö­ri­gen Wut im Bauch“.

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Rosenheimer Gemeinde- und Landkreiswahlen 2020
Piraten vertreten „sozialdigitale Kommunalpolitik“

Rosenheim — „So­zial­di­gi­ta­le Kom­mu­nal­po­li­tik für den Land­kreis Ro­sen­heim“ ist die „di­gi­ta­le Agen­da“ des Kreis­ver­ban­des Ro­sen­heim der Piraten­par­tei Deutsch­land, mit der die PIRATEN in die Ge­mein­de- und Land­kreis­wah­len 2020 star­ten. Die Agen­da de­fi­niert drei Leit­li­nien „so­zial­di­gi­ta­ler“ Kom­mu­nal­po­li­tik so­wie sechs Pro­gramm­punk­te, für wel­che sich die Di­gi­tal­po­li­ti­ker in 2020 in der kreis­freien Stadt und im Land­kreis Ro­sen­heim schwer­punkt­mä­ßig ein­set­zen wol­len. „Die tech­nisch ge­trie­be­ne Di­gi­ta­li­sie­rung ist Ur­sa­che vie­ler ge­sell­schaft­li­cher und wirt­schaft­li­cher Um­brü­che – und die Struk­tur­dis­rup­tion er­fasst auch die Kom­mu­nen“, er­läu­tert Ini­tia­tor Dr. Olaf Konstantin Krueger, Po­li­ti­scher Ge­schäfts­füh­rer des Kreis­ver­ban­des Ro­sen­heim und des Be­zirks­ver­ban­des Ober­bayern der PIRATEN.

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Rosenheimer Gemeinde- und Landkreiswahlen 2020
Piraten kandidieren beim „Bündnis für Rosenheim“

Rosenheim — Zu den Ge­mein­de- und Land­kreis­wah­len am 15. März 2020 tritt ei­ne of­fe­ne kom­mu­nal­po­li­ti­sche Lis­te mit dem Na­men „Bünd­nis für Ro­sen­heim (BüRo)“ an. Sie wird so­wohl von Par­tei­freien un­ter­stützt, als auch von Par­tei­mit­glie­dern der Ro­sen­hei­mer Kreis­ver­bän­de von DIE LINKE, DIE PARTEI, mut, PIRATEN und V‑Partei³. Das Pro­gramm ist ab­ruf­bar un­ter www.buendnis-fuer-rosenheim.de. Die bei­den Auf­stel­lungs­ver­samm­lun­gen für die kreis­freie Stadt Ro­sen­heim und den Land­kreis Ro­sen­heim sind am 14. De­zem­ber.

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Kreistag beschließt Nahverkehrsplan
Huber: Im ÖPNV wird „neues Zeitalter“ eingeläutet

Rosenheim — Kreis­aus­schuss und Kreis­tag ha­ben in ge­mein­sa­mer Sit­zung den Nah­ver­kehrs­plan (NVP) für Stadt und Land­kreis Ro­sen­heim be­schlos­sen. Er soll die Aus­wir­kun­gen der de­mo­gra­phi­schen Ent­wick­lung, des Mo­bi­li­täts­ver­hal­tens und des Kli­ma­schut­zes in ein län­ger­fris­ti­ges Kon­zept über­set­zen. Da­bei be­rück­sich­tigt das 280-sei­­ti­ge Mo­bi­li­täts­kon­zept für Ro­sen­heim al­le vor­han­de­nen Ver­kehrs­trä­ger und den Rad­ver­kehr so­wie die Ver­bin­dungs­ach­sen zu den Land­krei­sen Mühl­dorf am Inn, Traun­stein und Ebers­berg. Der ver­ab­schie­de­te NVP ent­hält zum Aus­bau der Mo­bi­li­täts­an­ge­bo­te ins­ge­samt 70 Maß­nah­men und Prüf­auf­trä­ge. Wer­den sie um­ge­setzt, be­deu­tet der Mehr­auf­wand von 806.500 Ki­lo­me­tern jähr­li­che Zu­satz­kos­ten von rund 2,1 Mil­lio­nen Eu­ro.

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Digitalisierungsstrategie soll Rosenheim in eine „Smart City“ transformieren
Artmann: „Wir brauchen den großen Wurf“

Rosenheim — Die kreis­freie Stadt Ro­sen­heim soll zur „Smart City“ wer­den. Da­zu hat der Aus­schuss für Wirt­schaft und Tou­ris­mus ei­ne „Di­gi­ta­li­sie­rungs­stra­te­gie 2030“ be­schlos­sen. „Es be­steht drin­gen­der Hand­lungs­be­darf“, er­klärt Thomas Bugl, Be­rufs­mä­ßi­ger Stadt­rat und Wirt­schafts­de­zer­nent, die Not­wen­dig­keit. Zu­sätz­lich Dampf macht CSU-Stadt­rat und Frak­tions­ge­schäfts­füh­rer Daniel Artmann, Netz­werk­ma­na­ger und Ge­schäfts­füh­rer vom „Stell­werk 18 – Di­gi­ta­le Wirt­schaft Süd­ost­ober­bayern e. V.“: Er wünscht sich als­bald ei­nen städ­ti­schen „Chief Di­gi­tal Of­fi­cer (CDO)“.

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Radentscheid fordert „fahrradfreundliches Rosenheim“
Initiatoren wollen „überall sicheres und stressfreies Radeln“

Rosenheim — Ro­sen­heims In­nen­stadt soll für al­le Ver­kehrs­teil­neh­mer „at­trak­ti­ver, nach­hal­ti­ger, si­che­rer und ge­sün­der“ wer­den. Um die­ser For­de­rung Nach­druck zu ver­lei­hen, sam­melt die Ini­tia­ti­ve „Rad­ent­scheid“ seit dem 5. Ok­to­ber Un­ter­schrif­ten für ein Bür­ger­be­geh­ren. Ge­for­dert wer­den un­ter an­de­rem hö­he­re Si­cher­heit auf Rad­we­gen, bes­se­re Qua­li­tät der In­fra­struk­tur, mehr Ab­stell­an­la­gen und ein „Fahr­rad­bei­rat“. Ähn­li­che Ini­tia­ti­ven sind aus Bam­berg, Bay­reuth, Mün­chen, Nürn­berg, Re­gens­burg und Würz­burg be­kannt. In Ro­sen­heim müs­sen rund 2.700 voll­jäh­ri­ge EU-Bür­ger, die seit min­des­tens zwei Mo­na­ten mit Erst­wohn­sitz in der kreis­freien Stadt le­ben, die Ini­tia­ti­ve un­ter­stüt­zen. Ak­qui­riert sind nach vier Wo­chen über 2.000 Un­ter­schrif­ten. Mo­bi­li­siert wird an 50 Sam­mel­stel­len im ge­sam­ten Stadt­ge­biet so­wie mit­tels Stamm­tisch, In­fo­stän­den und De­mon­stra­tio­nen.

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