Rosenheimer Gemeinde- und Landkreiswahlen 2020
Piraten vertreten „sozialdigitale Kommunalpolitik“

Ro­sen­heim — „So­zial­di­gi­ta­le Kom­mu­nal­po­li­tik für den Land­kreis Ro­sen­heim“ ist die „di­gi­ta­le Agen­da“ des Kreis­ver­ban­des Ro­sen­heim der Piraten­par­tei Deutsch­land, mit der die PIRATEN in die Ge­mein­de- und Land­kreis­wah­len 2020 star­ten. Die Agen­da de­fi­niert drei Leit­li­nien „so­zial­di­gi­ta­ler“ Kom­mu­nal­po­li­tik so­wie sechs Pro­gramm­punk­te, für wel­che sich die Di­gi­tal­po­li­ti­ker in 2020 in der kreis­freien Stadt und im Land­kreis Ro­sen­heim schwer­punkt­mä­ßig ein­set­zen wol­len. „Die tech­nisch ge­trie­be­ne Di­gi­ta­li­sie­rung ist Ur­sa­che vie­ler ge­sell­schaft­li­cher und wirt­schaft­li­cher Um­brü­che – und die Struk­tur­dis­rup­tion er­fasst auch die Kom­mu­nen“, er­läu­tert Ini­tia­tor Dr. Olaf Konstantin Krueger, Po­li­ti­scher Ge­schäfts­füh­rer des Kreis­ver­ban­des Ro­sen­heim und des Be­zirks­ver­ban­des Ober­bayern der PIRATEN.

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Digitalisierungsstrategie soll Rosenheim in eine „Smart City“ transformieren
Artmann: „Wir brauchen den großen Wurf“

Ro­sen­heim — Die kreis­freie Stadt Ro­sen­heim soll zur „Smart City“ wer­den. Da­zu hat der Aus­schuss für Wirt­schaft und Tou­ris­mus ei­ne „Di­gi­ta­li­sie­rungs­stra­te­gie 2030“ be­schlos­sen. „Es be­steht drin­gen­der Hand­lungs­be­darf“, er­klärt Thomas Bugl, Be­rufs­mä­ßi­ger Stadt­rat und Wirt­schafts­de­zer­nent, die Not­wen­dig­keit. Zu­sätz­lich Dampf macht CSU-Stadt­rat und Frak­tions­ge­schäfts­füh­rer Daniel Artmann, Netz­werk­ma­na­ger und Ge­schäfts­füh­rer vom „Stell­werk 18 – Di­gi­ta­le Wirt­schaft Süd­ost­ober­bayern e. V.“: Er wünscht sich als­bald ei­nen städ­ti­schen „Chief Di­gi­tal Of­fi­cer (CDO)“.

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Linux-Installationsparty der Rosenheimer Piraten
Orientierung für Kubuntu-Einsteiger und Windows-Umsteiger

Ro­sen­heim — Ei­ne kos­ten­freie zwei­stün­di­ge Linux-In­stal­la­tions­par­ty ver­an­stal­tet der Kreis­ver­band der PIRATEN am Mitt­woch, 6. No­vem­ber, ab 19 Uhr in der Lounge des Ro­sen­hei­mer Res­tau­rants zum Santa am Max-Jo­sefs-Platz. All­ge­mein ver­ständ­lich er­klärt der IT- und So­cial Me­dia-Ex­per­te Roger Rösch aus Mün­chen so­wohl Linux-Ein­stei­gern als auch Windows-Um­stei­gern das kos­ten­lo­se Open Source-Be­triebs­sys­tem Kubuntu, das welt­weit ein­ge­setzt wird. Die Teil­neh­mer kön­nen zur Party ih­re ei­ge­nen Lap­tops mit­brin­gen.

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Herbstfest Rosenheim 2019
Die Loretowiese ruft!

Ro­sen­heim — Will­kom­men in der fünf­ten Jah­res­zeit: 16 er­eig­nis­rei­che Ta­ge lang dreht sich nun al­les in Ro­sen­heim um das 158. Herbst­fest. Im Mit­tel­punkt: die Lo­re­to­wie­se. Der Fest­platz ist von Sams­tag­vor­mit­tag, 31. Au­gust, bis Sonn­tag­abend, 15. Sep­tem­ber, be­lieb­ter Fix­punkt für Be­geis­ter­te von nah und fern. Denn sti­mu­lie­rend wirkt sie stets aufs Neue, die viel­sei­ti­ge Mi­schung aus be­währ­ten und heraus­for­dern­den Fahr­ge­schäf­ten, Spiel­ge­schäf­ten und Im­biss­stän­den, aus fest­li­chen und fet­zi­gen Hö­he­punk­ten in der ge­schmück­ten Auer­bräu-Fest­hal­le mit Bier­gar­ten und im präch­ti­gen Flöt­zin­ger Bräu-Fest­zelt, aus ge­die­ge­ner und pep­pi­ger Ku­li­na­rik, aus klas­si­schen und ener­gie­ge­la­de­nen Fa­mi­lien‑, Mu­sik- und Sport-Events, aus be­sinn­li­chem Ern­te­dank­fest und fest­li­chem „Gro­ßen Bril­lant-Feuer­werk“. Die­se fan­tas­ti­sche Mi­schung ist Ga­rant für le­bens­fro­he Hoch­stim­mung und für un­ver­gess­li­che Er­leb­nis­se – und am bes­ten er­lebt man sie in der Ge­mein­schaft. [Galerie]

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Dank für Bemühungen – Ablehnung für Alternative
Kaum Chancen für erweiterten Sportplatz?

Ra­mer­berg — Das Tau­zie­hen um die Ver­le­gung des Sport­plat­zes aus Ra­mer­bergs Orts­mit­te an den nord­west­li­chen Orts­aus­gang von Zel­ler­reit hält an. Im Ju­li prä­sen­tier­te die Bür­ger­ini­tia­ti­ve (BI) „Für ein lie­­bens- und le­bens­wer­tes Ra­mer­berg“ dem „Sport­ver­ein Ra­mer­berg 1952 e. V. (SVR)“ ei­ne Stand­ort­al­ter­na­ti­ve. Die­se kann den Ge­mein­de­rat und SVR bis­lang je­doch nur we­nig über­zeu­gen: Der Ge­mein­de­rat hat auf sei­ner jüngs­ten Sit­zung die Al­ter­na­ti­ve der BI zwar zur Kennt­nis ge­nom­men, sich aber we­der da­für noch da­ge­gen aus­ge­spro­chen. Wäh­rend sich die SVR-Vor­stand­schaft für den Al­ter­na­tiv­vor­schlag zwar be­dankt, die­sen aber mit Ver­weis auf die für den Sport­ver­ein er­for­der­li­che Pla­nungs­si­cher­heit ab­lehnt, ver­mu­tet die BI hin­ter die­ser Po­si­tion eher fi­nan­ziel­le Er­wä­gun­gen.

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FDP thematisiert Rosenheimer Stadtverkehr
Blumenhofer: „ÖPNV massiv stärken!“

Ro­sen­heim — „Der Öf­fent­li­che Per­so­nen­nah­ver­kehr in Ro­sen­heim muss mas­siv ge­stärkt wer­den“, for­dert Ro­sen­heims FDP-Ober­bür­ger­meis­ter­kan­di­dat Lars Blumenhofer. Da­zu sol­len Bus­se täg­lich von früh mor­gens bis spät abends min­des­tens im halb­stün­di­gen Takt in al­le Stadt­tei­le fah­ren. Sie­ben Funk­tions­trä­ger der Ro­sen­hei­mer FDP lie­ßen sich des­halb von Ingmar Töppel, Ge­schäfts­füh­rer der Stadt­ver­kehr Ro­sen­heim GmbH (SVR), auf ei­ner Bus­fahrt quer durch die kreis­freie Stadt über ver­kehr­li­che Po­ten­zia­le und Heraus­for­de­run­gen in­for­mie­ren. Da­bei mahn­te Töppel vier Wo­chen nach der Bil­li­gung des Ent­wurfs ei­nes ge­mein­sa­men Nah­ver­kehrs­plans (NVP) für die kreis­freie Stadt und den Land­kreis durch den Kreis­aus­schuss an, un­be­dingt die Ver­kehrs­un­ter­neh­mer in die Ge­sprä­che ein­zu­be­zie­hen, be­vor der NVP im No­vem­ber mit Fehl­ein­schät­zun­gen be­schlos­sen wer­de. Zu­vor wol­len die Freien De­mo­kra­ten nach Bür­ger­be­fra­gung und Bus­fahrt bis zum Mo­nats­en­de ihr Ver­kehrs­kon­zept für Ro­sen­heim vor­stel­len.

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Infomärkte zum Brenner-Nordzulauf gut besucht
Ludwig: „Informationsbedarf sehr groß“

Ro­sen­heim — „Wir konn­ten Un­si­cher­hei­ten und Ängs­te ab­bauen“, re­sü­miert DB-Pro­jekt­lei­ter Torsten Gruber: Rund 4000 Bür­ger ha­ben seit An­fang Ju­li an den 16 „In­fo­märk­ten“ der Deut­schen Bahn (DB) und der Ös­ter­rei­chi­schen Bun­des­bah­nen (ÖBB) zur re­du­zier­ten Aus­wahl an Grob­tras­sen für den Bren­ner-Nord­zu­lauf teil­ge­nom­men. In aus­ge­wähl­ten Ge­mein­den des Pro­jekt­rau­mes vom süd­li­chen Inn­tal bis zum nörd­li­chen Ro­sen­heim ver­an­schau­lich­ten Bahn­mit­ar­bei­ter und Pro­jekt­pla­ner in vier­stün­di­gen Abend­ver­an­stal­tun­gen den Stand des Pro­jek­tes. In den nächs­ten 18 Mo­na­ten will die Bahn aus der Grob­tras­sen­pla­nung in die De­tail­pla­nung über­ge­hen. Die Ro­sen­hei­mer CSU-Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­te und ver­kehrs­po­li­ti­sche Spre­che­rin der CDU/CSU-Bun­des­tags­frak­tion Daniela Ludwig warnt al­ler­dings vor „über­eil­ten Be­schlüs­sen“ zu­guns­ten ei­ner be­stimm­ten Neu­bau­tras­se und for­dert ei­ne „weit­rei­chen­de Un­ter­tun­ne­lung“ der Ge­mein­den nörd­lich der kreis­freien Stadt.

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Badestelle für Bad Endorf weiterhin ungewiss
Freundorfer: „Wir sind verärgert“

Bad En­dorf — Ver­är­gert und ent­täuscht zei­gen sich die rund 177 Mit­glie­der des „För­der­ver­eins Bad En­dor­fer Moor­bad e. V.“: Trotz po­si­ti­ven Bür­ger­ent­scheids im Jahr 2017 wer­de der Bür­ger­wil­le nicht um­ge­setzt, in der knapp 8400 Ein­woh­ner zäh­len­den Markt­ge­mein­de ein Na­tur­bad am Stand­ort „Moor­bad“ zu er­rich­ten. Durch „Hin­hal­te­tak­tik“ sei in­zwi­schen so­gar die Ver­bind­lich­keit des Bür­ger­ent­scheids ab­ge­lau­fen. Doch der För­der­ver­ein will nicht klein bei­ge­ben, be­steht wei­ter auf den Um­bau des Moor­ba­des in ein Na­tur­bad und den Be­trieb oh­ne Ba­de­meis­ter. Die Markt­ge­mein­de soll nun Far­be be­ken­nen, ob das Moor­bad nur still­ge­legt wur­de oder tat­säch­lich ge­schlos­sen ist.

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Bürgerinitiative präsentiert alternativen Standort für Kicker
Platzmangel des SV Ramerberg gelöst?

Ra­mer­berg — Im Kon­flikt um die Ver­le­gung des Fuß­ball­plat­zes aus Ra­mer­bergs Orts­mit­te an den nord­west­li­chen Orts­aus­gang von Zel­ler­reit schlägt die Bür­ger­ini­tia­ti­ve „Für ein lie­­bens- und le­bens­wer­tes Ra­mer­berg“ ei­nen al­ter­na­ti­ven Stand­ort vor. Der von der Ge­mein­de vor­ge­se­he­ne Stand­ort be­fin­det sich in ei­nem Halb­moor ne­ben dem Flo­ra-Fau­na-Ha­bi­tat (FFH) At­tel. Die Zu­fahrt wür­de durch ei­ne Wohn­sied­lung füh­ren, bei der sich die Stra­ße beim Que­ren des FFH-Are­als ein­spu­rig ver­engt. Da­ge­gen wehrt sich die BI ve­he­ment und prä­sen­tier­te nun bei ei­ner Orts­be­ge­hung ein Are­al, das ne­ben dem be­ste­hen­den Sport­platz liegt und bis­lang nicht zur Ver­fü­gung stand. Al­ler­dings ist die­se Al­ter­na­ti­ve an Be­din­gun­gen ge­knüpft.

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Neuer Nahverkehrsplan für Stadt und Landkreis Rosenheim
Voit: „Verkehr neu denken“

Ro­sen­heim — Der Öf­fent­li­che Per­so­nen­nah­ver­kehr (ÖPNV) soll stadt- und land­kreis­weit so­wie land­kreis­über­grei­fend ver­bes­sert wer­den. Dem dient ein um­fas­sen­des Mo­bi­li­täts­kon­zept für die Stadt und den Land­kreis Ro­sen­heim. Es be­rück­sich­tigt al­le vor­han­de­nen Ver­kehrs­trä­ger und den Rad­ver­kehr so­wie die Ver­bin­dungs­ach­sen zu den Land­krei­sen Mühl­dorf am Inn, Traun­stein und Ebers­berg. Der Ro­sen­hei­mer Kreis­aus­schuss hat nach um­fang­rei­chen Vor­be­rei­tungs- und Ab­stim­mungs­ver­fah­ren ei­nen rund 230 Sei­ten um­fas­sen­den Ent­wurf zur Fort­schrei­bung des ge­mein­sa­men Nah­ver­kehrs­plans (NVP) für die kreis­freie Stadt und den Land­kreis ein­stim­mig ge­bil­ligt. Er be­in­hal­tet 33 Maß­nah­men und zwölf Prüf­auf­trä­ge. Da der Land­kreis Ro­sen­heim star­ke Pend­ler­strö­me in den Raum Mün­chen auf­weist, be­tei­ligt sich der Kreis­aus­schuss zu­dem über die Ro­sen­hei­mer Ver­kehrs­ge­sell­schaft (RoVG) an ei­ner Grund­la­gen­stu­die zur Er­wei­te­rung des Mün­ch­ner Ver­kehrs- und Ta­rif­ver­bun­des (MVV) um den Land­kreis Ro­sen­heim.

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