Herbstfest Rosenheim 2019
Die Loretowiese ruft!

Ro­sen­heim — Will­kom­men in der fünf­ten Jah­res­zeit: 16 er­eig­nis­rei­che Ta­ge lang dreht sich nun al­les in Ro­sen­heim um das 158. Herbst­fest. Im Mit­tel­punkt: die Lo­re­to­wie­se. Der Fest­platz ist von Sams­tag­vor­mit­tag, 31. Au­gust, bis Sonn­tag­abend, 15. Sep­tem­ber, be­lieb­ter Fix­punkt für Be­geis­ter­te von nah und fern. Denn sti­mu­lie­rend wirkt sie stets aufs Neue, die viel­sei­ti­ge Mi­schung aus be­währ­ten und heraus­for­dern­den Fahr­ge­schäf­ten, Spiel­ge­schäf­ten und Im­biss­stän­den, aus fest­li­chen und fet­zi­gen Hö­he­punk­ten in der ge­schmück­ten Auer­bräu-Fest­hal­le mit Bier­gar­ten und im präch­ti­gen Flöt­zin­ger Bräu-Fest­zelt, aus ge­die­ge­ner und pep­pi­ger Ku­li­na­rik, aus klas­si­schen und ener­gie­ge­la­de­nen Fa­mi­lien‑, Mu­sik- und Sport-Events, aus be­sinn­li­chem Ern­te­dank­fest und fest­li­chem „Gro­ßen Bril­lant-Feuer­werk“. Die­se fan­tas­ti­sche Mi­schung ist Ga­rant für le­bens­fro­he Hoch­stim­mung und für un­ver­gess­li­che Er­leb­nis­se – und am bes­ten er­lebt man sie in der Ge­mein­schaft.

Die Wiesn ist ein Ort der Be­geg­nung und trotz zu­neh­men­der Di­gi­ta­li­sie­rung ein ab­so­lut ana­lo­ges Ver­gnü­gen“, re­sü­mier­te schon letz­tes Jahr Ro­sen­heims stell­ver­tre­ten­der Land­rat Josef Huber: „Das Herbst­fest ist Kul­tur­gut, es ist ei­ne Mar­ke für Ro­sen­heim und ein Aus­hän­ge­schild für die Re­gion“, füg­te er im glei­chen Atem­zug hin­zu. Tat­säch­lich führt schon ein flüch­ti­ger Blick hin­ter die Ku­lis­sen die Lei­den­schaft, die Be­geis­te­rung vor Au­gen, wel­che die Ver­ant­wort­li­chen des „Wirt­schaft­li­chen Ver­ban­des der Stadt und des Land­krei­ses Ro­sen­heim e. V. (WV)“ und der WV-Ge­schäfts­stel­le im Glücks­ha­fen, die zahl­rei­chen Hand­wer­ker, Ehren­amt­ler, Schau­stel­ler, Ka­pel­len, Bands, Be­die­nun­gen, die Si­cher­heits- und Ret­tungs­kräf­te so­wie die Po­li­zis­ten aus­zeich­net, von de­nen man­che be­reits ein Jahr vor der Wiesn mit den Vor­be­rei­tun­gen be­gin­nen. Hermann Tomcyk, Vor­sit­zen­der des Herbst­fest­aus­schus­ses im WV, weiß denn auch: „Al­le, vom Schau­stel­ler bis zum Wiesn­wirt, vom Wiesn­po­li­zis­ten bis zum Herbst­fest­be­su­cher, vom Mu­si­kan­ten bis zum Nacht­wäch­ter, von der Be­die­nung bis zur Putz­frau, al­le hel­fen zu­sam­men, dass die Wiesn zum herz­li­chen, fröh­li­chen Fa­mi­lien­fest wird, an das man sich im­mer ger­ne er­in­nert.“

Wohl wahr: Der Gro­ße Wiesn­ein­zug, der Ern­te­dank- und Schau­stel­ler­got­tes­dienst, die Gip­fel­stim­mung in den bei­den re­gio­na­len Bier­hoch­bur­gen Auer­bräu und Flöt­zin­ger Bräu, die be­lieb­ten Fa­mi­lien­ta­ge und das „Gro­ße Bril­lant-Feuer­werk“ ver­stär­ken je­nes un­ver­gleich­ba­re Herbst­fest­ge­fühl, das Ro­sen­heims Ober­bür­ger­meis­te­rin Gabriele Bauer 2017 aus­ru­fen ließ: „Das Le­ben ist schön!“ Da­zu ver­leiht je­des Jahr Ro­sen­heims „Miss Herbst­fest“ der „sym­pa­thi­schen Wiesn“ in Süd­ost­ober­bayern ein all­zeit freund­li­ches Ge­sicht: Heuer ist es die char­man­te 22-jäh­­ri­ge Sabrina Zehrer aus Prut­ting, Stu­den­tin des Me­dien- und Kom­mu­ni­ka­tions­ma­na­ge­ments in Mün­chen, die die Wiesn re­prä­sen­tiert. Da­r­über hin­aus de­ko­rie­ren Ge­schäfts­in­ha­ber und Ge­wer­be­trei­ben­de in der Ro­sen­hei­mer In­nen­stadt ih­re Schau­fens­ter the­men­ge­recht und ver­stär­ken so die be­son­de­re Herbst­fest­stim­mung auf dem Weg zur und von der Lo­re­to­wie­se.

Rah­men­pro­gramm im Blick

Los geht es end­lich am Sams­tag, 31. Au­gust, um 11 Uhr mit dem präch­ti­gen und mu­si­ka­li­schen Fest­ein­zug der Braue­reien, Fest­wir­te, Schau­stel­ler, Tra­di­tions­ver­ei­ne und Mu­sik­ka­pel­len. Nach den Er­öff­nungs­re­den um 11.45 Uhr vor dem Glücks­ha­fen wer­den Ober­bür­ger­meis­te­rin Gabriele Bauer im Flöt­zin­ger Bräu und Land­rat Wolfgang Berthaler im Auer­bräu an­zap­fen. Mitt­woch, 4. Sep­tem­ber, er­hal­ten Fa­mi­lien bis 18 Uhr er­mä­ßig­te Prei­se. Sonn­tag, 8. Sep­tem­ber, führt der Ern­te­dank­fest-Kir­chen­zug ab 9.15 Uhr von der Prinz­re­gen­ten­stra­ße über die Rat­haus­stra­ße zum Mang­fall­park Süd, wo ab 10 Uhr der Got­tes­dienst statt­fin­det – bei sehr schlech­tem Wet­ter, Stark­re­gen et­wa, be­ginnt er be­reits um 9.30 Uhr in der Ni­ko­laus­kir­che. Zu­ge­gen wer­den sein: der ka­tho­li­sche Stadt­pfar­rer Andreas Maria Zach, Dom­ka­pi­tu­lar Pfar­rer und De­kan Daniel Reichel, Pfar­rer Sebastian Heindl und der evan­ge­li­sche Pfarrer Reimund Seidel. Das Bauern­ehe­paar ist heu­er Johanna und Josef Berghammer aus Hal­fing. Ge­gen 11 Uhr führt der Fest­zug der land­wirt­schaft­li­chen Ver­ei­ne mit Ern­te­kro­ne und Er­ler Kreuz im Ver­bund mit Trach­ten­ver­ei­nen und Mu­sik­ka­pel­len aus der kreis­freien Stadt und dem Land­kreis Ro­sen­heim vom Mang­fall­park Süd zu­rück über die Rat­haus­stra­ße, den Max-Jo­sefs-Platz, den Lud­wigs­platz und die Kai­ser­stra­ße hin zur Lo­re­to­wie­se.

In der zwei­ten Herbst­fest­wo­che fin­det am Diens­tag, 10. Sep­tem­ber, um 9.30 Uhr der Schau­stel­ler-Got­tes­dienst in der Klos­ter­kir­che statt. Der zwei­te Fa­mi­lien­tag bie­tet am Mitt­woch, 11. Sep­tem­ber, er­neut er­mä­ßig­te Prei­se bis 18 Uhr. Tra­di­tio­nel­ler Hö­he­punkt ist für tau­sen­de Fest­be­su­cher dann Don­ners­tag, 12. Sep­tem­ber, ab 21 Uhr das „Gro­ße Bril­lant-Feuer­werk“, bei dem am Him­mel fun­keln­de Kunst­wer­ke auf­schei­nen wer­den. Die Öff­nungs­zei­ten sind am Sams­tag, 31. Au­gust, von 12 Uhr bis 23.30 Uhr, sonst mon­tags bis sams­tags von 11 Uhr bis 23.30 Uhr so­wie sonn­tags von 10 Uhr bis 23.30 Uhr. Letz­ter Aus­schank ist täg­lich um 23 Uhr.

Apro­pos Ge­nuss: Der un­wi­der­steh­li­che Ge­ruch von ge­brann­ten Man­deln, fri­schen Ste­ckerl­fi­schen und knus­pri­gen Brat­hendln, der Ge­schmack des süf­fi­gen, prä­mier­ten Bie­res in der Auer­bräu-Fest­hal­le und im Flöt­zin­ger-Fest­zelt, die fei­nen Spe­zia­li­tä­ten in der Fisch­bra­te­rei Bierbichler, die haus­ge­mach­ten Schman­kerl aus der Kü­che der Tör­ge­len­hüt­te Tatzlwurm so­wie die größ­te Herbst­fest-Aus­wahl an er­le­se­nen Wei­nen im Pro­sec­co­stadl wer­den ga­ran­tiert je­den Gau­men er­freuen.

Neu­hei­ten im Blick

Kurz­wei­li­ge Un­ter­hal­tung wird auf dem Ro­sen­hei­mer Herbst­fest groß ge­schrie­ben. 557 Be­wer­bun­gen hat der WV heu­er er­hal­ten, wie Pro­jekt­lei­ter Klaus Hertreiter zu be­rich­ten weiß, 67 Be­trie­be wur­den für das Herbst­fest 2019 aus­ge­wählt. Auf der Lo­re­to­wie­se fin­den sich so ne­ben be­lieb­ten Klas­si­kern wie dem Rie­sen­rad, dem Wel­len­flug und dem Au­to-Skoo­ter auch hoch span­nen­de Neu­hei­ten wie das „Dschun­gel Camp“, das „Dae­mo­nium“, das „9D Action Ci­ne­ma“, das „Magic Game“, das „Aben­teuer­land“, die „Bay­ri­sche Gaudi“ und „Mr. Gravity“, bei den Schman­kerln „Luxi’s Ori­gi­nal Spree­wald­gur­ken“ und „Süß­wa­ren Weiss“. Je­des Fahr­ge­schäft war­tet mit ei­ge­nen atem­be­rau­ben­den Ef­fek­ten auf. So ist das „Dschun­gel Camp“ mit den neues­ten Spaß­ef­fek­ten und ei­nem Ac­tion-Lauf­par­cour aus­ge­stat­tet: Die Be­su­cher er­kun­den ver­schie­de­ne Höh­len und ab­sol­vie­ren Dschun­gel­prü­fun­gen. Das „Dae­mo­ni­um“ wird als ers­te mo­bi­le Geis­ter­bahn der Welt sei­nem Na­men mehr als ge­recht: Die Be­su­cher gru­seln sich in Per­so­nen­zü­gen mit vier zu­sam­men­hän­gen­den, frei dreh­ba­ren Gon­deln – auf Wunsch auch mit Vir­tual Reality-Bril­le. Das „9D Ac­tion Cinema“ ist ge­eig­net für je­der­mann und be­geis­tert Groß und Klein mit lus­ti­gen Ef­fek­ten, bei de­nen sich et­wa die Ki­no­ses­sel syn­chron zu je­dem der über 200 Fil­me be­we­gen.

Magic Game“ ist ein span­nen­des Ge­schick­lich­keits­spiel für die klei­nen Wiesn­be­su­cher: Auf ei­nem Ron­dell wer­den bun­te Bäl­le mit ver­schie­de­nen Punkt­wer­ten in die Luft ge­wir­belt. Im „Aben­teuer­land“ sind die Fahr­zeu­ge ex­klu­siv nach zehn ver­schie­de­nen The­men ge­stal­tet. Mit Po­li­zei, Feuer­wehr, Mo­tor­rä­dern und zwei gro­ßen LKW sind die be­gehr­tes­ten Fahr­zeu­ge ver­tre­ten. Das „Bay­ri­sche Gaudi“ be­geis­tert Jung und Alt glei­cher­ma­ßen, wo­bei je nach Al­ter der Klop­fer sei­ne Aus­wahl tref­fen kann. „Mr. Gra­vi­ty“ ist ei­ne wag­hal­sig ro­tie­ren­de Plat­te, die mit 20 nach in­nen zei­gen­den Sitz­plät­zen aus­ge­stat­tet ist. Sie steigt bis zu 18 Me­ter in die Hö­he und kann mit oder ge­gen den Uhr­zei­ger­sinn be­schleu­ni­gen. Die Plat­te neigt sich wäh­rend der Fahrt um bis zu 90 Grad steil in die Hö­he. Adre­na­lin­schub ver­bürgt. Bei „Lu­xi’s Ori­gi­nal Spree­wald­gur­ken“ gibt es der­weil Es­sig­gur­ken in ver­schie­de­nen Ge­schmacks­rich­tun­gen: Sei es die Ge­würz­gur­ke, Knob­lauch­gur­ke, Senf­gur­ke, Salz­gur­ke oder Gur­ke mit Man­go­ge­schmack – es wird def­tig. „Süß­wa­ren Weiss“ of­fe­riert schließ­lich ge­brann­te Nüs­se in ver­schie­dens­ten Va­ria­tio­nen am Sei­ten­ein­gang beim Flöt­zin­ger Bier­gar­ten. Au­ßer­dem wie­der da­bei: „Der Ori­gi­nal Ro­tor“ und das „Kas­perl-The­a­ter“.

Ein Blick auf die Kos­ten: Die Fahr­preis­span­ne liegt zwi­schen ei­nem Eu­ro und drei Eu­ro. Der Bier­preis in der Auer­bräu-Fest­hal­le be­trägt 8,90 Eu­ro, im Flöt­zin­ger-Fest­zelt 9,20 Eu­ro. Geld­au­to­ma­ten ste­hen im Glücks­ha­fen so­wie zwi­schen „Au­to-Skoo­ter“ und „Wel­len­flie­ger“. Übri­gens: Im Tatzl­wurm wer­den zum 15-jäh­­ri­gen Be­ste­hen je­den Tag 15 Frei­bier-Me­dail­len ver­steckt – die Fin­der kön­nen sie ge­gen ei­ne frisch ge­zapf­te Frei­bier-Mass um­tau­schen. Und das Auer­bräu wird zur Feier des 130-jäh­­ri­gen Ju­bi­lä­ums je­weils mon­tags bis frei­tags um 12 Uhr im Bier­gar­ten ein Fass „Dunk­les Mär­zen“ durch ei­ne Per­son des öf­fent­li­chen Le­bens an­zap­fen las­sen.

Das sport­li­che Rah­men­pro­gramm bie­tet Bas­ket­ball, Bo­xen, Eis­schie­ßen, Faust­ball, Fuß­ball, Ho­ckey, Ju-Jut­su, Schie­ßen, Ten­nis und Vol­ley­ball. Die Band­brei­te reicht von Lehr­gän­gen über in­ter­na­tio­na­le Herbst­fest-Tur­nie­re und den Flöt­zin­ger Wiesn-Cup bis hin zum „Spe­cial Olym­pics Herbst­fest-Floor­ball­tur­nier“. Mehr In­for­ma­tion ist on­line ab­ruf­bar un­ter herbstfest-rosenheim.de.

Tracht und Smart­phone im Blick

Mit Jog­ging­ho­se und Sport­schu­hen zur Wiesn oder bes­ser mit dem rich­ti­gen Gwand? Tipp: Er­laubt ist zwar vie­les, doch wich­tig ist der Stil. Ob Steh­kra­gen-Ja­cke aus elas­ti­schem Lo­den mit hel­ler Le­der­ho­se aus sä­misch ge­gerb­tem Le­der vom Rot­hirsch und das Gil­let aus Woll-Jacquard für den schnei­di­gen Burschn oder Dirndl mit Lei­nen­leib und hand­ge­fer­tig­ter Herz­rü­sche, da­zu ei­ne chan­gie­ren­de Schür­ze aus Sei­den­or­gan­za für das fe­sche Madl: Tracht ist an­ge­sagt und auf der Wiesn all­zeit gern ge­se­hen. Selbst­re­dend darf den Her­ren auch ein auf­fäl­li­ges Cha­ri­va­ri und die Dame ein ex­tra­va­gan­tes Le­der-Arm­band zie­ren. Die ak­tu­el­len Herbst-Win­ter-Mo­del­le 2019 be­to­nen al­ler­dings kla­re Farb­state­ments, die Kom­bi­na­tion de­zen­ter Far­ben mit kräf­ti­gen Tö­nen. Wer sich den­noch schlicht, aber im­mer noch „trach­ten­ge­recht“ sty­len möch­te, setzt als Herr am bes­ten auf hoch­wer­ti­ge Hem­den und auf­fäl­li­ge Wes­ten, als Da­me auf Blu­sen oder ei­ne Kom­bi­na­tion aus Lei­nen­mie­der und schwin­gen­dem Rock. Ob­acht Madl: Ge­floch­te­nes Haar – ob frech ge­stylt oder mit klas­si­schen Zöp­fen – ist im­mer fesch.

Wer par­tout on­line blei­ben und den­noch das ei­ge­ne Da­ten­vo­lu­men scho­nen möch­te, wird sich über kos­ten­freies Sur­fen im In­ter­net so­wohl auf der Lo­re­to­wie­se als auch an be­lieb­ten Plät­zen der In­nen­stadt freu­en – Hot­spots: Sa­lin­gar­ten, Sa­lin­platz, Fuß­gän­ger­zo­ne, Max-Jo­sefs-Platz, Lud­wigs­platz, Grü­ner Markt, Bus­bahn­hof, Rie­der­gar­ten, Salz­sta­del, Lok­schup­pen, Tou­rist In­fo, Mühl­bach­bo­gen und Süd­ti­ro­ler Platz. Ex­klu­siv für das Herbst­fest ver­drei­facht die kom­ro die kos­ten­lo­se Nut­zungs­dauer des CITY WLAN von zwei auf sechs Stun­den. Da­rüber hin­aus er­höht der Mo­bil­funk­an­bie­ter Vo­da­fone vor­über­ge­hend sei­ne Netz­ka­pa­zi­tä­ten, in­dem ein mo­bi­ler Sen­de­mast ne­ben der Lo­re­to­ka­pel­le auf­ge­baut wird. Bei der Deut­schen Te­le­kom und bei O₂ reicht in­des die be­ste­hen­de Netz­ab­de­ckung aus.

Si­cher­heits­maß­nah­men im Blick

Der WV weist dar­auf hin, dass aus Si­cher­heits­grün­den und aus Grün­den des Ju­gend­schut­zes die Mit­nah­me von al­ko­ho­li­schen Ge­trän­ken auf die Lo­re­to­wie­se un­ter­sagt ist. Dies gilt auch für Jung­ge­sel­len­ab­schie­de. Der Ver­kauf jeg­li­cher Art von Wa­ren, be­son­ders aber von Al­ko­hol ist ab­so­lut un­ter­sagt. Der Si­cher­heits­dienst führt stich­pro­ben­ar­tig Ta­schen­kon­trol­len durch. Die Be­su­cher­strö­me wer­den über­dies ka­na­li­siert mit der Kon­zen­tra­tion auf we­ni­ge Ein- und Aus­gän­ge, an de­nen auch „An­prall­schutz­ele­men­te“ auf­ge­stellt sind. Die Po­li­zei zeigt im Zu­ge ih­res an­ge­pass­ten Ord­nungs­dienst­kon­zep­tes fort­wäh­rend Prä­senz. Ih­re „Wiesn­wa­che“ be­fin­det sich im Erd­ge­schoss des Glücks­ha­fens und ist täg­lich von 13 Uhr bis Mit­ter­nacht be­setzt – Ruf­num­mer 0 80 31/2 00 22 50.

Der Sa­ni­täts­con­tai­ner der Be­reit­schaft des Baye­ri­schen Ro­ten Kreu­zes (BRK) be­fin­det sich ne­ben der Pfer­de­reit­bahn, na­he dem Rie­sen­rad. Die eh­ren­amt­li­chen Hel­fer sind täg­lich von 11 Uhr bis Mit­ter­nacht so­wie sonn­tags ab 10 Uhr im Ein­satz, Ruf­num­mer 0 80 31/7 96 80 01. Die Feuer­wehr ist pa­ral­lel zum Auer­bräu-Bier­gar­ten im Ka­pu­zi­ner­weg sta­tio­niert. Sie ist wäh­rend des ge­sam­ten Herbst­fes­tes täg­lich von 11 Uhr bis 23.30 Uhr so­wie sonn­tags von 10 Uhr bis 23.30 Uhr in Be­reit­schaft, Ruf­num­mer 0 80 31/7 96 80 02. Und die Ak­tion „A si­che­re Gau­di“ bie­tet er­neut ei­nen be­son­de­ren Treff­punkt am Glücks­ha­fen an: Mäd­chen und Frauen kön­nen sich am Ban­kerl vom Frauen- und Mäd­chen­not­ruf tref­fen und den Weg zum Bahn­hof ge­mein­sam ge­hen.

Fund­sa­chen kön­nen im „Wiesn-Fund­bü­ro“ im Haupt­tor ab­ge­ge­ben oder ab­ge­holt wer­den. Des­sen Öff­nungs­zei­ten ent­spre­chen je­nen des Herbst­fes­tes, Ruf­num­mer 01 77/1 81 26 93. Die Ge­gen­stän­de ver­blei­ben dort in der Re­gel ma­xi­mal ei­nen Tag und wer­den da­nach ins Fund­amt der Stadt Ro­sen­heim in die Mösl­stra­ße 27 ge­bracht – Öff­nungs­zei­ten hier mon­tags, diens­tags und don­ners­tags von 8 Uhr bis 12 Uhr so­wie Don­ners­tag­nach­mit­tags von 14 Uhr bis 17 Uhr, Ruf­num­mer 0 80 31/3 65 17 78.

An- und Ab­fahrt im Blick

Mit dem Wiesn-Bo­ckerl fährt man je­den Tag im Stun­den­takt be­quem vom Bahn­hof zur Lo­re­to­wie­se und zu­rück. Die gmiat­li­che Stadt­rund­fahrt führt über den Max-Jo­sefs-Platz und ist bei Fa­mi­lien sehr be­liebt. Die ers­te Fahrt be­ginnt am Ern­te­dank-Sonn­tag um 12 Uhr am Bahn­hof. Fahr­rad­fah­rer kön­nen ihr Bike ent­we­der am Wiesn-Ein­gang ge­gen­über vom „Kai­ser­bad“ ab­stel­len, rechts ne­ben dem Haupt­tor oder am Ein­gang zur Herbst­stra­ße. Mo­tor­rad- und Au­to­fah­rer er­hal­ten in den Park­häu­sern der Um­ge­bung Park­pau­scha­len. Ver­eins- und Rei­se­bus­se fin­den Park­plät­ze in der Re­chen­auer- und Prinz­re­gen­ten­stra­ße.

Wer mit dem „Gu­ten-Tag-Ti­cket“ von Me­ri­dian und Baye­ri­scher Ober­land­bahn (BOB) je­weils mon­tags, diens­tags und mitt­wochs zum Herbst­fest fährt, den er­war­ten an die­sen Ta­gen am In­fo­stand der Auer­bräu-Fest­hal­le oder im Fest­bü­ro des Flöt­zin­ger-Fest­zel­tes ein kos­ten­lo­ses Bier­mar­kerl so­wie ei­ne Eh­ren­kar­te für ein be­lie­bi­ges Fahr­ge­schäft pro Zug­ti­cket. Das Bil­let ist ei­ne Ta­ges­kar­te für Me­ri­dian und BOB, die im Ge­samt­netz zwi­schen Mün­chen, Salz­burg, Kuf­stein, Bayrisch­zell, Te­gern­see und Leng­gries gilt. Bis zu fünf Per­so­nen kön­nen das Gu­ten-Tag-Ti­cket ei­nen Tag lang und so oft sie wol­len nut­zen. Kos­ten: 23 Eu­ro für ei­ne Per­son, je­de wei­te­re Per­son zahlt sie­ben Eu­ro Auf­preis. Das Ti­cket gilt von Mon­tag bis Mitt­woch von 9 Uhr bis 3 Uhr des Fol­ge­ta­ges. Die kos­ten­freie Mit­nah­me von bis zu drei Kin­dern zwi­schen 6 Jah­ren und 14 Jah­ren pro Ti­cket ist mög­lich. Nun denn, auf geht’s zum Herbst­fest Ro­sen­heim! 


Erstveröffentlichung

Print: Ro­sen­hei­mer blick, Inn­ta­ler blick, Mang­fall­ta­ler blick, Was­ser­bur­ger blick, 32. Jg., Nr. 35/2019, Sams­tag, 31. Au­gust 2019, S. 1/28 – 35, Ko­lum­ne „Leit­ar­ti­kel“ (Kurz­fas­sung) [515/17/5/9; fünf Fo­tos]; Ro­sen­hei­mer blick, Inn­ta­ler blick, Mang­fall­ta­ler blick, Was­ser­bur­ger blick, 32. Jg., Nr. 36/2019, Sams­tag, 7. Sep­tem­ber 2019, S. 14, Ko­lum­ne „Herbst­fest Ro­sen­heim“ (Kurz­fas­sung) [45/3/1/ – ; ein Fo­to].
Online: ⭱ blick-punkt.com, Mitt­woch, 28. Au­gust 2019; ⭱ E‑Paper Ro­sen­hei­mer blick, ⭱ E‑Paper Inn­ta­ler blick, ⭱ E‑Paper Mang­fall­ta­ler blick, ⭱ E‑Paper Was­ser­bur­ger blick, Sams­tag, 31. Au­gust 2019; ⭱ E‑Paper Ro­sen­hei­mer blick, ⭱ E‑Paper Inn­ta­ler blick, ⭱ E‑Paper Mang­fall­ta­ler blick, ⭱ E‑Paper Was­ser­bur­ger blick, Sams­tag, 7. Sep­tem­ber 2019.



 

Dr. Olaf Konstantin Krueger M.A.

Digitaljournalist – Digitalpolitiker

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