Corona-Warn-App: Freiwilligkeit vs. Nutzungspflicht
Infizierte Arbeitnehmer haben Informationspflicht

Berlin — Die staat­li­che „Corona-Warn-App“ ist fer­tig, kann frei­wil­lig herunter­ge­la­den und kos­ten­los auf dem Smartphone/iPhone in­stal­liert wer­den. Mit breit an­ge­leg­ter Kam­pag­ne wird sie nun be­wor­ben. Die An­wen­dung soll hel­fen, In­fek­tions­ket­ten bes­ser zu er­ken­nen und die Kon­takt­per­so­nen ei­nes In­fi­zier­ten schnell zu in­for­mie­ren. „Ein klei­ner Schritt für je­den von uns, aber ein gro­ßer Schritt für die Pan­de­mie­be­kämp­fung“, froh­lockt der Chef des Bun­des­kanz­ler­amts, Prof. Dr. Helge Braun (CDU). Die im Google Play Store und im App Store down­load­ba­re Tracing-App sei kei­nes­wegs die ers­te zur Kon­takt­ver­fol­gung. „Aber ich bin ziem­lich über­zeugt, es ist die Beste“, strahlt Braun. Tat­säch­lich ist die Re­so­nanz hoch. Doch man­che sträu­ben sich ge­gen die App – aus un­ter­schied­li­chen Grün­den. Ei­ni­ge war­nen so­gar vor Kon­se­quen­zen für Ar­beit­neh­mer.

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Corona-Krise hat dramatische regionale Folgen
Huml: „Ausbreitung verlangsamen“

Mühldorf am Inn/Rosenheim — „Wir sind am An­fang ei­ner Epidemie“, ver­deut­licht der Prä­si­dent des Robert Koch-In­sti­tuts (RKI), Lothar Wieler. Das RKI re­gis­triert für al­le Bun­des­län­der 1.567 COVID-19-In­fi­zier­te, da­run­ter drei To­des­fäl­le in Nord­rhein-West­fa­len. „Die Co­ro­na-Kri­se ist voll in Bayern an­ge­kom­men“, kon­sta­tiert auch Mi­nis­ter­prä­si­dent Dr. Markus Söder (CSU). In Bayern sind 366 In­fi­zier­te be­kannt, in Stadt und Land­kreis Ro­sen­heim neun, im Land­kreis Mühl­dorf am Inn der­zeit nie­mand. Bayerns Ge­sund­heits­mi­nis­te­rin Melanie Huml (CSU) ruft die Bür­ger zur Ko­opera­tion bei der Ein­däm­mung des neu­ar­ti­gen Coronavirus auf: „Es liegt in der Ver­ant­wor­tung je­des Ein­zel­nen, da­für zu sor­gen, dass sich die Aus­brei­tung des Virus mög­lichst ver­lang­samt“. In­des er­grei­fen Be­hör­den und Po­li­tik au­ßer­ge­wöhn­li­che Maß­nah­men.

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FDP thematisiert Rosenheimer Stadtverkehr
Blumenhofer: „ÖPNV massiv stärken!“

Rosenheim — „Der Öf­fent­li­che Per­so­nen­nah­ver­kehr in Ro­sen­heim muss mas­siv ge­stärkt wer­den“, for­dert Ro­sen­heims FDP-Ober­bür­ger­meis­ter­kan­di­dat Lars Blumenhofer. Da­zu sol­len Bus­se täg­lich von früh mor­gens bis spät abends min­des­tens im halb­stün­di­gen Takt in al­le Stadt­tei­le fah­ren. Sie­ben Funk­tions­trä­ger der Ro­sen­hei­mer FDP lie­ßen sich des­halb von Ingmar Töppel, Ge­schäfts­füh­rer der Stadt­ver­kehr Ro­sen­heim GmbH (SVR), auf ei­ner Bus­fahrt quer durch die kreis­freie Stadt über ver­kehr­li­che Po­ten­zia­le und Heraus­for­de­run­gen in­for­mie­ren. Da­bei mahn­te Töppel vier Wo­chen nach der Bil­li­gung des Ent­wurfs ei­nes ge­mein­sa­men Nah­ver­kehrs­plans (NVP) für die kreis­freie Stadt und den Land­kreis durch den Kreis­aus­schuss an, un­be­dingt die Ver­kehrs­un­ter­neh­mer in die Ge­sprä­che ein­zu­be­zie­hen, be­vor der NVP im No­vem­ber mit Fehl­ein­schät­zun­gen be­schlos­sen wer­de. Zu­vor wol­len die Freien De­mo­kra­ten nach Bür­ger­be­fra­gung und Bus­fahrt bis zum Mo­nats­en­de ihr Ver­kehrs­kon­zept für Ro­sen­heim vor­stel­len.

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Transatlantisches Freihandelsabkommen TTIP
Freihandel oder Handelsfalle?

Ro­sen­heim/Bad Endorf — Be­tre­te­ne Ge­sich­ter bei den ei­nen, Kopf­schüt­teln bei den an­de­ren: Ei­gent­lich soll es beim Trans­at­lan­ti­schen Frei­han­dels­ab­kom­men doch um den Ab­bau von Han­dels­hemm­nis­sen zwi­schen den Ver­ei­nig­ten Staa­ten und der Eu­ro­pä­i­schen Un­ion ge­hen. Doch den Zu­hö­rern bei den Info­aben­den der Bünd­nis­grü­nen sind die Fra­ge­zei­chen ins Ge­sicht ge­schrie­ben. Denn das Frei­han­dels­ab­kom­men „Trans­at­lantic Trade and In­vest­ment Part­ner­ship“, kurz: TTIP, geht sehr viel wei­ter. Das, was die baye­ri­sche Land­tags­ab­ge­ord­ne­te Claudia Stamm zu­vor in Bad En­dorf und jetzt in Ro­sen­heim er­klärt, lässt an­fäng­li­che Eu­pho­rie ab­flauen.

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