Herbstfest Rosenheim 2018
„16 Dog auf da Wiesn – des wead a Riesengaudi“

Ro­sen­heim — Lo­re­to­wie­se – 12 Uhr, zwei Schlä­ge, der Aus­ruf „O’zapft is!“ – und un­ter dem Ju­bel von Tau­sen­den ist das 16-tä­gi­ge Herbst­fest Ro­sen­heim spek­ta­ku­lär er­öff­net. Ober­bür­ger­meis­te­rin Ga­bri­e­le Bauer wird heu­er in der Auer­bräu Fest­hal­le an­zap­fen, der stell­ver­tre­ten­de Land­rat Jo­sef Hu­ber im Fest­zelt des Flöt­zin­ger Bräu. Mit dem feier­li­chen Ein­zug der Braue­reien, Wir­te, Tra­di­tions­ver­ei­ne, Mu­sik­ka­pel­len und Schau­stel­ler und dem mar­kan­ten Ruf be­ginnt die „hei­ße Wiesn-Zeit“ im Her­zen Ro­sen­heims: Bis zum 9. Sep­tem­ber zie­hen re­gio­na­le Schman­kerl, Spiel- und Fahr­ge­schäf­te so­wie ein Füll­horn an mu­si­ka­li­schen, sport­li­chen und tra­di­tio­nel­len Pro­gramm­punk­ten er­neut über ei­ne Mil­lion Be­su­cher an.

Der Fest­zug zur Lo­re­to­wie­se führt am Sams­tag, 25. Au­gust, ab 11 Uhr von der Bahn­hof­stra­ße über Mün­che­ner­stra­ße, Max-Jo­sefs-Platz, Lud­wigs­platz und Kai­ser­stra­ße zum Fest­platz. Die Er­öff­nungs­re­den wer­den ge­gen 11.45 Uhr vor dem „Glücks­ha­fen“ ge­hal­ten: von Schirm­her­rin Ga­bri­e­le Bauer, Jo­sef Hu­ber so­wie Her­mann Tom­czyk, Vor­sit­zen­der des Herbst­fest­aus­schus­ses im „Wirt­schaft­li­chen Ver­band der Stadt und des Land­krei­ses Ro­sen­heim (WV)“, und der fe­schen Miss Herbst­fest 2018, Re­gi­na Schuh­ma­cher aus Au bei Bad Aib­ling. Nach dem spek­ta­ku­lä­ren An­stich hoaßt’s erst amoi: „No a Maß, bidd­scheen!“, denn bei ei­nem mo­de­rat um 10 Cent ge­stie­ge­nen Preis von nun 8,90 Euro für das Qua­li­täts­bier bleibt nach dem dies­jäh­ri­gen aus­ge­dehn­ten, hei­ßen Som­mer si­cher kaum ei­ne Keh­le tro­cken.

Ge­nuss­vol­le Wiesn“

Der Flöt­zin­ger Bräu, die ein­zi­ge Pri­vat­braue­rei Ro­sen­heims, ga­ran­tiert in sei­nem lie­be­voll ge­schmück­ten Fest­zelt wie­der baye­ri­sche Ge­müt­lich­keit, an­ge­neh­mes Pub­li­kum und ex­qui­si­te Gau­men­freu­den. Zur „über­schäu­men­den Bia­zejt­stim­mung“ tra­gen so­wohl das viel­fach aus­ge­zeich­ne­te Wiesn-Märzn und „al­ler­bes­te Spei­sen“ in­klu­si­ve fri­sche Schman­kerl­klas­si­ker bei als auch erst­klas­si­ge Stim­mungs­mu­sik von täg­lich wech­seln­den Qua­li­täts­ka­pel­len. Dem „Lock­ruf der Natur“ folgt wie­de­rum das Auer­bräu, in des­sen Fest­hal­le das gold-prä­­mier­­te, fri­sche und süf­fi­ge Wiesn-Mär­zen aus­ge­schenkt wird, und in des­sen an­gren­zen­den Bier­gar­ten das aus­drucks­star­ke Dunk­le Mär­zen ge­trun­ken wer­den kann. Al­le Spei­sen – vom Fleisch über das Ge­mü­se und die Milch­pro­duk­te bis hin zu den be­lieb­ten Wiesn­hendl – kom­men aus der Re­gion. Für zünf­ti­ge Herbst­fest­stim­mung sor­gen in der Auer­bräu-Fest­hal­le be­kann­te baye­ri­sche Mu­sik­grup­pen und ‑ka­pel­len aus der Re­gion.

Eben­falls ei­ne In­sti­tu­tion ist der Fa­mi­lien­be­trieb Bier­bich­ler, des­sen fei­ne Fisch­spe­zia­li­tä­ten ent­we­der am Im­biss ge­kauft oder im ge­müt­li­chen Fisch­lo­kal im ers­ten Stock ent­spannt ge­nos­sen wer­den kön­nen. Wiesn­gän­ger er­war­ten hier abends sprit­zi­ge Wei­ne und süf­fi­ges Bier. Der­weil be­grüßt die Törg­ge­len­hüt­te Tatzl­wurm Ge­nie­ßer mit fei­nen Spei­sen, fan­tas­ti­scher Aus­sicht und su­per Stim­mung. Ob Pro­sec­co­stadl oder Miedl’s Brezn­alm, ob Al­pen­hain Kä­se­alm oder Jä­ger­alm – das Herbst­fest bie­tet et­was für je­den hei­mi­schen Ge­schmack. Und die Son­der­ver­öf­fent­li­chung „Herbst­fest-Ma­ga­zin“ in­for­miert die Be­su­cher über al­les Wis­sens­wer­te zur 5. Jah­res­zeit in Ro­sen­heim und Um­ge­bung.

Ener­gie­ge­la­de­ne Wiesn“

Sa­ge und schrei­be 539 Be­trie­be ha­ben sich für das 2018‍er Herbst­fest be­wor­ben, 67 wur­den zu­ge­las­sen, ge­nau­so vie­le wie 2017. Ei­ne „tol­le Aus­wahl“, fin­det Klaus Hert­rei­ter, Pro­jekt­lei­ter Herbst­fest im WV, und er­klärt selbst­be­wusst: „Un­ser Fest ist eben ei­nes der ge­frag­tes­ten im ge­sam­ten Schau­stel­ler­be­reich.“ Sie­ben neue Fahr­ge­schäf­te lo­cken die­ses Jahr mit un­ge­wöhn­li­chen Rei­zen. Beim „VMAXX“ sau­sen die Fahr­gäs­te aus 55 Me­tern Hö­he mit ei­ner Ge­schwin­dig­keit von knapp 120 Ki­lo­me­ter pro Stun­de zu Bo­den. Das Hoch-Rund-Fahr­ge­schäft „Tech­no Po­wer“ sorgt mit ei­ner Be­schleu­ni­gung auf 4G und schnel­len Dreh­be­we­gun­gen in „Sus­pen­ded Gon­deln“ für Adre­na­lin­schü­be. Beim „Drif­ting Coas­ter“ ver­wan­deln „Air Time“, Buckel­pis­te, Steil- und Sla­lom­fahr­ten so­wie Rechts-Links-Kur­ven je­de Gon­del­fahrt in ein wahn­wit­zi­ges Aben­teuer. Im „Pa­nic Room“ schlüp­fen Ak­teu­re in furcht­ein­flö­ßen­de Fi­gu­ren aus Hor­ror­fil­men, da­run­ter Han­ni­bal Lec­ter und Liz, die Zom­bie­braut oh­ne Kopf. Im „La­ser-Pix“ tau­chen die Wiesn-Be­su­cher in the­ma­ti­sier­te Vi­deo-Spie­le ein. Beim Ka­rus­sell „Dschun­gel Dance“ kön­nen sich jun­ge Gäs­te an Gon­deln er­freuen, die wie Dra­chen und Ca­brios aus­sehen. Und die „Kai­ser Cre­pe­rie“ ge­gen­über vom Glücks­ha­fen bie­tet sü­ße und herz­haf­te Crêpes.

Zum vier­ten Mal bün­deln die Stadt­wer­ke Ro­sen­heim die von nun­mehr 88 Bio­bauern de­zen­tral er­zeug­te Ener­gie, re­geln sie und lie­fern den Strom di­rekt zum Herbst­fest. Seit 2015 ver­mark­ten die Stadt­wer­ke den Strom aus Bio­gas- und PV-An­la­gen, der In­dus­trie, von Nah- und Fern­wär­me­ver­sor­gern so­wie Stadt- und Ge­mein­de­wer­ken in ei­nem „Vir­tu­el­len Kraft­werk“. In­zwi­schen er­zeu­gen die Bio­gas­land­wir­te laut Se­bas­tian Ran­ner, Be­reichs­lei­ter Ener­gie­be­schaf­fung, vier­mal so viel Strom wie das Herbst­fest be­nö­tigt.

Wer je­der­zeit on­line sein und je­des Sel­fie pos­ten möch­te, für den er­höht der Mo­bil­funk­an­bie­ter Vo­da­fone wäh­rend des Herbst­fes­tes sei­ne Netz­ka­pa­zi­tä­ten und stellt da­für ei­gens ei­nen mo­bi­len Sen­de­mast ne­ben der Lo­re­to­ka­pel­le auf. Mit dem „kom­ro CITY WLAN“ kann zu­dem an be­lieb­ten Plät­zen der In­nen­stadt kos­ten­los im In­ter­net ge­surft wer­den, oh­ne das ei­ge­ne Da­ten­vo­lu­men zu be­las­ten: Sa­lin­gar­ten, Sa­lin­platz, Fuß­gän­ger­zo­ne, Max-Jo­sefs-Platz, Lud­wigs­platz, Grü­ner Markt, Bus­bahn­hof, Rie­der­gar­ten, Salz­sta­del, Lo­re­to­wie­se, Lok­schup­pen, Tou­rist In­fo, Mühl­bach­bo­gen und Süd­ti­ro­ler Platz. Herbst­fest-Zuckerl: Die kom­ro ver­drei­facht die kos­ten­lo­se Nut­zungs­dauer von zwei auf sechs Stun­den täg­lich.

Fe­sche Wiesn“

Fesch auf’d Wiesn zu ge­hen, ist Eh­ren­sa­che: Tracht in tra­di­tio­nel­len, his­to­ri­schen oder mo­der­nen Schnit­ten und Far­ben ge­hört zum Hei­mat­gfühl, ist zu­dem Blick­fang. Zum Trach­ten­out­fit ge­hö­ren tra­di­tio­nell bei Buam Le­der­ho­se, Trach­ten­hemd, auch Pfoad ge­nannt, und Trach­ten­jan­cker oder ‑wes­te so­wie Ha­ferl­schu­he – als Ac­ces­soi­res ein Hut mit Gams­bart oder Fe­der so­wie ein Hirsch­fän­ger. Letz­te­rer soll­te al­ler­dings beim Be­such des Herbst­fes­tes Ro­sen­heim aus Si­cher­heits­grün­den nicht mit­ge­führt wer­den.

Das Trach­ten­out­fit für Madl be­steht grund­sätz­lich aus Dirndl, Blu­se, Schür­ze und adä­qua­ten Dirndl­schu­hen. Die Schlei­fe der Schür­ze gibt übri­gens Aus­kunft über den Fa­mi­lien­stand: Auf der rech­ten Sei­te ge­bun­den, ist die Frau in fes­ten Hän­den oder ver­hei­ra­tet. Ein De­kolle­té macht das Dirndl obend­rein zum Hin­gu­cker. Ei­ne fe­sche Trach­ten­ket­te und ei­ne le­der­ne oder fil­zer­ne Ta­sche kom­plet­tie­ren die Mo­de. Hoch­steck- und Flecht­fri­su­ren schau­en zu­dem guad aus. Und ed­ler Schmuck krönt das Trach­ten­gwand. Tra­di­tions­ge­schäf­te in Stadt und Land­kreis Ro­sen­heim ste­hen beim Ein­klei­den mit Rat und Tat zur Sei­te, ge­ge­be­nen­falls auch mit ei­ner haus­ei­ge­nen Schnei­de­rei.

Fa­mi­lien­freund­li­che Wiesn“

Für Fa­mi­lien be­son­ders at­trak­tiv sind Mitt­woch, 29. Au­gust, und Mitt­woch, 5. Sep­tem­ber: An die­sen bei­den „Fa­mi­lien­ta­gen“ sind die Prei­se bis 18 Uhr er­mä­ßigt. Da­ne­ben ist ein wei­te­rer Be­su­cher­mag­net das seit sechs Jahr­zehn­ten im Rah­men des Herbst­fes­tes be­gan­ge­ne Ern­te­dank­fest, heu­er wie­der un­ter der Schirm­herr­schaft von Land­rat Wolf­gang Ber­tha­ler. Bo­den­stän­dig, au­then­tisch und tra­di­tio­nell aus­ge­rich­tet neh­men je­des Jahr tau­sen­de Gläu­bi­ge am an­däch­ti­gen Kir­chen­zug und feier­li­chen Got­tes­dienst auf dem Ge­län­de im Mang­fall­park Süd teil. Der Zug­weg führt am 2. Sep­tem­ber um 9.15 Uhr von der Prinz­re­gen­ten­stra­ße über die Rat­haus­stra­ße zum Mang­fall­park Süd. Den Got­tes­dienst be­ginnt dort um 10 Uhr der ka­tho­li­sche Stadt­pfar­rer An­dreas Ma­ria Zach, der be­glei­tet wird vom Dom­ka­pi­tu­lar Pfar­rer und De­kan Da­niel Rei­chel und Pfar­rer Se­bas­tian Heindl so­wie der evan­ge­li­schen De­ka­nin Han­na Wirth. Bei schlech­tem Wet­ter, Stark­re­gen et­wa, fin­det der Got­tes­dienst be­reits um 9.30 Uhr in der Ni­ko­laus­kir­che statt. Ge­gen 11 Uhr geht der präch­ti­ge Fest­zug der Land­wirt­schafts- und Trach­ten­grup­pen, Mu­sik­ver­ei­ne und Hand­werks­in­nun­gen mit dem dies­jäh­ri­gen Bauern­ehe­paar Jo­hann und Chris­ti­na Stein­bich­ler so­wie der auf­wän­dig ge­bun­de­nen Ern­te­kro­ne und dem Er­ler Pas­sions­kreuz vom Mang­fall­park Süd über die Rat­haus­stra­ße, Max-Jo­sefs-Platz, Lud­wigs­platz und Kai­ser­stra­ße zur Fest­wie­se.

Tau­sen­de Men­schen wer­den zu­dem beim Bril­lant-Feuer­werk am zwei­ten Wiesn-Don­ners­tag, 6. Sep­tem­ber, um 21 Uhr er­war­tet, um in den Gas­sen zwi­schen den Fahr­ge­schäf­ten dem ein­zig­ar­ti­gen Spek­ta­kel bei­zu­woh­nen. Rund 15 Mi­nu­ten dau­ert das fas­zi­nie­ren­de Feuer­werk, die Vor­be­rei­tung da­rauf al­ler­dings viel län­ger: Rund ei­ne Wo­che nimmt al­lein der bü­ro­kra­ti­sche Auf­wand in An­spruch – Ge­neh­mi­gun­gen und An­kün­di­gun­gen bei der Ge­wer­be­auf­sicht, der Stadt, Po­li­zei, Feuer­wehr, dem Baye­ri­schen Ro­ten Kreuz und ge­ge­be­nen­falls den An­woh­nern. Pe­ni­bel ge­plant wird die Ab­schuss­stel­le am Feuer­werks­tag ab Mit­tag von ei­nem mehr­köp­fi­gen Team auf­ge­baut. Bei Re­gen muss die Stel­le zu­sätz­lich über­dacht und vom Wet­ter ge­schützt sein. Der Ab­bau er­folgt am da­rauf­fol­gen­den Tag, wo­bei auch die an­fal­len­den Pa­pier­schnip­sel ent­sorgt wer­den.

Sport­li­che Wiesn“

Das sport­li­che Rah­men­pro­gramm des Herbst­fes­tes be­ginnt am 25. Au­gust um 11 Uhr mit dem In­ter­na­tio­na­len Herren-Faust­ball­tur­nier des MTV Ro­sen­heim auf der MTV-Sport­an­la­ge am Tur­ner­weg 39 in Ro­sen­heim-Ober­wöhr. Tags da­rauf rich­tet der DJK Ba­va­ria Ro­sen­heim um 10.15 Uhr ei­nen na­tio­na­len Box­ver­gleichs­kampf ge­gen den Box­ring Ein­tracht Ber­lin in der Inn­tal­hal­le/Och­sen­bra­te­rei aus. Die Ten­nis­ab­tei­lung des SB/DJK Ro­sen­heim ver­an­stal­tet am Mitt­woch, 29. Au­gust, ab 12 Uhr auf der Ten­nis­an­la­ge des Ver­eins den „Flöt­zin­ger Wiesn-Cup“. Des­sen Bas­ket­ball­ab­tei­lung rich­tet am Sams­tag, 1. Sep­tem­ber, in der Ga­bor­hal­le auch ein „Herbst­fest-Tur­nier“ aus. Die Ge­birgs­schüt­zen des GSK Ro­sen­heim hal­ten zu­dem von 8 Uhr bis 14 Uhr ein Gäs­te­schie­ßen auf der Schieß­an­la­ge der Bun­des­po­li­zei in Mints­berg ab.

Die Fuß­ball­ab­tei­lung des TSV 1860 Ro­sen­heim lädt am Frei­tag, 7. Sep­tem­ber, zum „Herbst­fest­spiel“ ins Jahn­sta­dion ein. Tags da­rauf ist von 7.30 Uhr bis 15 Uhr im Emi­lio-Sta­dion das In­ter­na­tio­na­le Herbst­fest-Eis­schieß-Tur­nier des Eis­sport­ver­eins Ro­sen­heim 1978 e. V. Eben­falls am Sams­tag, 8. Sep­tem­ber, ist in der Ga­bor­hal­le das In­ter­na­tio­na­le Volley­ball-Herbst­fest­tur­nier des MTV Ro­sen­heim so­wie auf dem Cam­pus Ge­län­de, Pürst­ling­stra­ße, von 10 Uhr bis 16 Uhr das Herbst­fest-Ho­ckey-Tur­nier des SB/DJK Ro­sen­heim. Bei­des wird am Sonn­tag, 9. Sep­tem­ber, fort­ge­setzt. Der Ju-Jut­su Ro­sen­heim e. V. run­det das Wiesn-Sport­pro­gramm von 9 Uhr bis 16 Uhr ab: mit „rea­lis­ti­scher Selbst­ver­tei­di­gung“ in der Grund-Haupt­schu­le Für­stätt.

Si­che­re Wiesn“

Kei­ne Ver­schär­fung – kei­ne Er­leich­te­rung“, so be­schreibt Hert­rei­ter das „be­währ­te Si­cher­heits­kon­zept“ fürs Herbst­fest 2018. Un­ter dem Mot­to „Wir sind a Voiks­fest, kein Ver­bots­fest“ um­fas­sen die po­li­zei­li­chen Vor­keh­run­gen laut dem Lei­ten­den Po­li­zei­di­rek­tor Ri­chard Grö­ger, Sach­ge­biets­lei­ter vom Po­li­zei­prä­si­dium Ober­bayern Süd, ein Bün­del an Maß­nah­men: vom Plat­zie­ren der in­zwi­schen üb­li­chen „An­prall­schutz­ele­men­te“, dem Ka­na­li­sie­ren der Be­su­cher­strö­me über we­ni­ge Haupt­ein­gän­ge und dem Aus­wei­ten der Vi­deo­über­wa­chung über aus­ge­dehn­te Po­li­zei­prä­senz, stich­pro­ben­ar­ti­ge Ta­schen­kon­trol­len und ver­mehr­te Ein­sät­ze von Body­cams bis hin zu Strei­fen ei­nes Wach- und Ord­nungs­diens­tes in­klu­si­ve er­höh­ter Sen­si­bi­li­sie­rung und Auf­merk­sam­keit von Si­cher­heits­or­ga­nen, Schau­stel­lern und Be­su­chern. Die Po­li­zei ap­pel­liert, grö­ße­re Ge­päck­stü­cke zu­hau­se zu las­sen und auf das Mit­brin­gen von al­ko­ho­li­schen Ge­trän­ken, Hirsch­fän­gern und Tie­ren zu ver­zich­ten. Ob­acht: Wild­biesln wird teu­er, 100 Eu­ro auf­wärts.

Die „Wiesn­wa­che“ be­fin­det sich wie­der im Erd­ge­schoss des Glücks­ha­fens und ist täg­lich von 13 Uhr bis Mit­ter­nacht be­setzt, Ruf­num­mer 0 80 31/2 00 22 50. Die Feuer­wehr ist am Auer­bräu-Bier­gar­ten im Ka­pu­zi­ner­weg sta­tio­niert und täg­lich von 11 Uhr bis 23.30 Uhr so­wie sonn­tags von 10 Uhr bis 23.30 Uhr in Be­reit­schaft, Ruf­num­mer 0 80 31/7 96 80 02. Der Sa­ni­täts­con­tai­ner des BRK steht ne­ben der Pfer­de­reit­bahn na­he dem Rie­sen­rad. Die ehren­amt­li­chen Hel­fer sind täg­lich von 11 Uhr bis Mit­ter­nacht so­wie sonn­tags ab 10 Uhr im Ein­satz, Ruf­num­mer 0 80 31/7 96 80 01. Die Ak­tion „A si­che­re Gau­di“, die letz­tes Jahr vom „Frauen- und Mäd­chen­not­ruf Ro­sen­heim e. V.“ ini­tia­li­siert wur­de, ist nun fes­ter Be­stand­teil des Herbst­fes­tes. Hin­zu kommt beim BRK ein „Ban­kerl“, an dem sich Frauen und Mäd­chen ein­fin­den kön­nen, die ih­re Be­glei­tung aus den Au­gen ver­lo­ren ha­ben. Der Frauen­not­ruf ist er­reich­bar un­ter Ruf­num­mer 0 80 31/26 88 88.

Fund­sa­chen kön­nen wäh­rend der Herbst­fest­zeit im „Wiesn-Fund­bü­ro“ am Haupt­tor ab­ge­ge­ben oder ab­ge­holt wer­den, Ruf­num­mer 01 76/76 43 11 11. Die Ge­gen­stän­de ver­blei­ben dort in der Re­gel ma­xi­mal ei­nen Tag und wer­den dann ins Fund­amt der Stadt Ro­sen­heim, Mösl­stra­ße 27, ge­bracht. Die­ses ist mon­tags, diens­tags, don­ners­tags und frei­tags von 8 Uhr bis 12 Uhr so­wie don­ners­tag­nach­mit­tags von 14 Uhr bis 17 Uhr ge­öff­net.

Gmiat­li­che Wiesn“

Das Herbst­fest Ro­sen­heim ist täg­lich von 11 Uhr bis 23.30 Uhr ge­öff­net, sonn­tags be­reits ab 10 Uhr. Der letz­te Aus­schank ist um 23 Uhr. Ein Tipp: Mon­tags bis don­ners­tags kann man gmiat­lich mit dem Zug zur Wiesn fahr’n – dank des Gu­ten-Tag-Ti­ckets von Me­ri­dian und Baye­ri­scher Ober­land­bahn (BOB), ei­ne Ak­tion in Zu­sam­men­ar­beit mit Auer­bräu, Flöt­zin­ger Bräu, WV und Me­ri­dian. Zu je­dem Ti­cket gibt es am In­fo­stand in der Auer­bräu-Fest­hal­le oder beim Fest­bü­ro im Flöt­zin­ger Fest­zelt un­ab­hän­gig von der An­zahl der Mit­rei­sen­den ein kos­ten­freies Bier­mar­kerl und ei­ne Eh­ren­kar­te für ein be­lie­bi­ges Fahr­ge­schäft da­zu.

Die Ta­ges­kar­te für Meri­dian und BOB gilt im Ge­samt­netz zwi­schen Mün­chen, Salz­burg, Kuf­stein, Bayrisch­zell, Te­gern­see und Leng­gries. Das Ti­cket ist an al­len Fahr­kar­ten­au­to­ma­ten und Ver­kaufs­stel­len so­wie on­line un­ter meridian-bob-brb.de er­hält­lich. Bis zu fünf Per­so­nen kön­nen das Ti­cket ei­nen Tag lang nut­zen, so oft sie wol­len. Der Preis für ei­ne Per­son be­trägt 23 Eu­ro, je­de wei­te­re Per­son zahlt ei­nen Auf­preis von sechs Eu­ro. Das Gu­ten-Tag-Ti­cket ist gül­tig von Mon­tag bis Don­ners­tag von 9 Uhr bis 3 Uhr des Fol­ge­tags. Die Mit­nah­me von bis zu drei Kin­dern zwi­schen sechs und 14 Jah­ren pro Ti­cket ist kos­ten­frei.

Fahr­rä­der kön­nen am Wiesn-Ein­gang ge­gen­über dem „Kai­ser­bad“ ab­ge­stellt wer­den, außer­dem rechts ne­ben dem Haupt­tor. Für Mo­tor­rä­der und Pkw bie­ten die Park­häu­ser in der Um­ge­bung Park­pau­scha­len an. Bus­park­plät­ze gibt es in der Ebers­ber­ger­stra­ße und in der Rei­chen­bach­stra­ße ne­ben dem Lok­schup­pen.

Mehr In­for­ma­tion zum Herbst­fest Ro­sen­heim ist on­line ab­ruf­bar un­ter wirtschaftlicher-verband.de und herbstfest-rosenheim.de. Bleibt noch aus­zu­ru­fen: „Ein Pro­sit der Ge­müt­lich­keit!“ 


Erstveröffentlichung

Print: Ro­sen­hei­mer blick, Inn­ta­ler blick, Mang­fall­ta­ler blick, Was­ser­bur­ger blick, 31. Jg., Nr. 34/2018, Sams­tag, 25. Au­gust 2018, S. 1/18 – 24, Ko­lum­ne „Ti­tel­sei­te/Herbst­fest Ro­sen­heim“ [442/21/6/7; ein Fo­to].
Online: blick-punkt.com, Mon­tag, 20. Au­gust 2018; E‑Paper Ro­sen­hei­mer blick, E‑Paper Inn­ta­ler blick, E‑Paper Mang­fall­ta­ler blick, E‑Paper Was­ser­bur­ger blick, Sams­tag, 26. Au­gust 2018.



 

Dr. Olaf Konstantin Krueger M.A.

Digitaljournalist – Digitalpolitiker

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