Aufführung unter freiem Himmel
Musik- und Theaterverein Attl zeigt „Das Stadlgeheimnis“

Edling — In Attel spuin’s wie­da: Der Musik- und Theaterverein Attel zeigt das Lust­spiel „Das Stadl­ge­heim­nis“ von Elfriede Grömer und Christiane Sommerauer. Nach ei­nem Jahr Corona-be­ding­ter Zwangs­pau­se wird das The­ater­stück auf der Open Air-Büh­ne im Edlinger Attelthal ins­ge­samt acht Mal auf­ge­führt. Die Be­su­cher­zahl ist be­grenzt, die Kar­ten­vor­be­stel­lung er­folgt telefonisch.

Bayern, 1990‍er-Jahre. Der Stadl der Familie Bergmoser aus Attelthal birgt vie­le Ge­heim­nis­se. So lebt Alt­bauer Bernhard Bergmoser (Hans Altmann) in stän­di­ger Angst, sei­ne Frau Emerenz (Marion Michel) könn­te das Bier­ver­steck im Stadl ent­de­cken. Un­ter­des­sen nutzt der ar­beits­scheue Sohn Fritz (Sebastian Schindler) die al­te Scheu­ne, um sich vom Nichts­tun aus­zu­ru­hen. Und Toch­ter Gabi (Verona Michel) trifft sich dort heim­lich mit ih­rem ge­lieb­ten Toni Lechtaler (Matthias Springer), dem Sohn vom Nach­bars­hof. Zwi­schen­zeit­lich hat das Gau­ner­pär­chen Ferdl Ferrari (Andreas Steinbeiß) und Charlotte „Charly“ Pfeifferl (Franziska Gäch) das Stadl als Un­ter­schlupf ge­wählt so­wie das Die­bes­gut im Stroh­la­ger ver­steckt. Das hier er­mit­teln­de Po­li­zis­ten­paar Reinhard Fessler (Josef Lipp) und Iris Ritzenhofer (Anna-Lena Springer) nutzt die Scheu­ne frei­lich auch für ein Tête-à-Tête. Dem nicht ge­nug, su­chen hier auch noch die bei­den auf den Jung­bauern Fritz ver­ses­se­nen Hei­rats­kan­di­da­tin­nen Sonja Siebling (Birgit Ritzinger) und Rosina Weinbeerl (Sandra Neumaier) nach An­schluss. Als al­ler­dings das Va­ter-und-Sohn-Ge­trän­ke­lie­fe­ran­ten­ge­spann Heinrich und Hein Heimlich (Manfred Mühlberger und Benedikt Probst) für Nach­schub sor­gen will, nimmt das Un­heil sei­nen Lauf.

Das Theaterstück wird den be­hörd­lich an­ge­ord­ne­ten ⭲ Corona-Maß­nah­men ent­spre­chend un­ter frei­em Him­mel auf­ge­führt: auf der Wie­se von Hans und Maria Altmann in Attelthal 20 a, Ge­mein­de Edling. Un­ter ih­rer Re­gie spielt auch der Musik- und Theater­ver­ein Attel e. V., wo­bei Christian Lipp, Florian Schreier und Bernd Stawiarski die Tech­nik betreuen.

Nach der Premiere am Frei­tag, 30. Ju­li, 20 Uhr, fin­den sie­ben Vor­stel­lun­gen statt: Sonn­tag, 1. Au­gust, 19 Uhr; Frei­tag, 6. Au­gust, 20 Uhr; Sams­tag, 7. Au­gust, 20 Uhr; Sonn­tag, 8. Au­gust, 19 Uhr; Frei­tag, 13. Au­gust, 20 Uhr; Sams­tag, 14. Au­gust, 20 Uhr; Sonn­tag, 15. Au­gust, 19 Uhr. Der Ein­tritt be­trägt 10 Euro pro Er­wach­se­nen, 8 Eu­ro je Kind ab 12 Jah­re, frei­en Zu­tritt ha­ben Kin­der bis 12 Jah­re. Die Be­su­cher­zahl ist auf ma­xi­mal 100 Per­so­nen be­grenzt, Kin­der in­be­grif­fen. Die Re­ser­vie­rung er­folgt te­le­fo­nisch per Mail­box un­ter 01 51/56 86 50 46. Ab­sa­gen bei Un­wet­ter wer­den am je­wei­li­gen Spiel­tag ab 15 Uhr auf der Web­site www.theaterverein-attel.de ver­öf­fent­licht. 


Erstveröffentlichung

Print: Ro­sen­hei­mer blick, Inn­ta­ler blick, Mang­fall­ta­ler blick, Was­ser­bur­ger blick, 35. Jg., Nr. 30/2021, Sams­tag, 31. Ju­li 2021, S. 9, Ko­lum­ne „Lo­ka­les“ (Kurz­fas­sung) [71/5/1/2].
Online: ⭱ blick-punkt.com, Mon­tag, 26. Ju­li 2021; ⭱ E‑Paper Ro­sen­hei­mer blick, ⭱ E‑Paper Inn­ta­ler blick, ⭱ E‑Paper Mang­fall­ta­ler blick, ⭱ E‑Paper Was­ser­bur­ger blick, Sams­tag, 31. Ju­li 2021.
 

Dr. Olaf Konstantin Krueger M.A.

Digitaljournalist – Digitalpolitiker

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