Sternmarsch nach Rosenheim
Widerstand gegen Brenner-Nordzulauf wächst

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🚃 Rosenheim — Der Protest ge­gen die nörd­li­che Zu­lauf­stre­cke zum Bren­ner Ba­sis­tun­nel (BBT) ge­winnt an Schwung: 14 Bür­ger­ini­tia­ti­ven aus dem Land­kreis Ro­sen­heim pla­nen aus An­lass des Be­suchs des Bun­des­mi­nis­ters für Ver­kehr und di­gi­ta­le In­fra­struk­tur, Andreas Scheuer (CSU), ei­nen Stern­marsch nach Ro­sen­heim. Be­glei­tet von Trak­to­ren­kon­vois steuern vier De­mon­stra­tions­zü­ge am Mon­tag­vor­mit­tag, 21. Ja­nu­ar, auf das Land­rats­amt zu, wo der Bun­des­mi­nis­ter auf Ein­la­dung der CSU-Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­ten Daniela Ludwig mit Land­rat Wolfgang Berthaler und Ober­bür­ger­meis­te­rin Gabriele Bauer (bei­de CSU) so­wie den Bür­ger­meis­tern der be­trof­fe­nen Kom­mu­nen und Ver­tre­tern der Bür­ger­ini­tia­ti­ven (BI) das wei­te­re Vor­ge­hen be­spre­chen will.

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Eisenbahn-Bundesamt ordnet Erkundungsbohrung an
Schmid: „Eine reine Machtdemonstration“

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🚃 Rosenheim — Neubeuern muss auf dem Ge­län­de sei­ner Klär­an­la­ge ei­ne Er­kun­dungs­boh­rung der Deut­schen Bahn dul­den, die die­se im Rah­men der Tras­sen­fin­dung zum Bren­ner-Nord­zu­lauf durch­füh­ren will. Das Ei­sen­bahn-Bun­des­amt hat den Ferien­ort im ober­baye­ri­schen Inn­tal süd­lich von Ro­sen­heim an­ge­wie­sen, die Pro­be­boh­rung auf dem Ge­mein­de­grund zur Er­he­bung geo­lo­gi­scher Da­ten zu ak­zep­tie­ren. Neu­beuern hat­te sich noch im Au­gust mit Rats­be­schluss da­ge­gen aus­ge­spro­chen. „Ei­ne rei­ne Macht­de­mon­stra­tion“ nennt Mar­tin Schmid, Zwei­ter Bür­ger­meis­ter und Spre­cher des pla­nungs­kri­ti­schen „Bür­ger­fo­rums Inn­tal“, die An­ord­nung. Bis Jah­res­en­de führt die DB im Inn­tal rund 30 Boh­run­gen durch – bis auf Neu­beuern al­le im Ein­ver­neh­men mit den Grund­ei­gen­tü­mern, wie das Un­ter­neh­men mit­teilt.

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Bachabkehr und fischbiologische Erhebung in Bruckmühl und Feldkirchen
Borloni: „Die Vermüllung unserer Gewässer ist enorm“

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Rosenheim — Über 500 Forellen, 200 Hech­te und 20 Äschen hat der Kreis­fi­sche­rei­ver­ein Bad Aibling vom durch­wat­ba­ren Triftbach-Kanal im Be­reich der Markt­ge­mein­de Bruckmühl in die Mangfall um­ge­setzt. Für das ar­beits­auf­wen­di­ge Ab­fi­schen des zehn Ki­lo­me­ter lan­gen Stre­cken­ab­schnitts zwi­schen Bruckmühl und Feldkirchen-Westerham be­nö­tig­ten die drei Teams mit ins­ge­samt 70 er­fah­re­nen Ver­eins­mit­glie­dern rund neun Stun­den. Mo­na­te­lan­ge Vor­be­rei­ten wa­ren der et­wa 15.000 Eu­ro teu­ren Groß­ak­tion voran­ge­gan­gen. Die Ab­fi­schung ist not­wen­dig we­gen der Bach­ab­kehr al­le vier Jah­re, bei der das Was­ser ab­ge­las­sen wird, um die Bach­läu­fe zu rei­ni­gen und die Ufer in­stand zu set­zen. Der Kreis­fi­sche­rei­ver­ein führt die Fisch­ret­tung mit­tels Elek­tro­fi­sche­rei durch und er­mit­telt im Fliess­ge­wäs­ser zu­gleich die Fisch­dich­te, wel­che dem Land­rats­amt Rosenheim ge­mel­det wird. Marco Borloni, Vor­sit­zen­der des Kreis­fi­sche­rei­ver­eins Bad Aibling, ist über die ak­tuel­len Er­geb­nis­se er­staunt. Zu­gleich ap­pel­liert er an das Um­welt­be­wusst­sein je­ner, die die Ge­wäs­ser nut­zen.

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Gewaltandrohungen gegen Rettungskräfte
Ludwig: „Das ist nicht mehr hinnehmbar!“

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Kolbermoor — Mittelfingergesten, Ver­bal­be­lei­di­gun­gen, Ge­walt­an­dro­hun­gen: Die Frei­wil­li­ge Feuer­wehr der Stadt Kol­ber­moor sah sich bei ei­nem Ret­tungs­ein­satz in der Stoß­zeit erst­mals be­son­ders ri­gi­den Re­spekt­lo­sig­kei­ten ei­ni­ger Ver­kehrs­teil­neh­mer aus­ge­setzt. Ei­ne 20-jäh­ri­ge Rol­ler­fah­re­rin hat­te auf der Staats­stra­ße 2078 beim Zu­sam­men­prall mit ei­nem ent­ge­gen­kom­men­den Fahr­zeug schwe­re Ver­let­zun­gen er­lit­ten. Not­arzt und Ret­tungs­dienst muss­ten sie an der Un­fall­stel­le me­di­zi­nisch erst­ver­sor­gen und dann ins Kran­ken­haus brin­gen. Im Be­rufs­ver­kehr bil­de­te sich wäh­rend der po­li­zei­li­chen Un­fall­auf­nah­me und Ber­gung kurz­zei­tig ein Stau. Die Frei­wil­li­ge Feuer­wehr re­gel­te den Ver­kehr. Da­für zeig­ten je­doch „zahl­rei­che“ Au­to­fah­rer kein Ver­ständ­nis und ga­ben ih­rem Miss­fal­len ra­biat Aus­druck. Be­son­ders auf­fäl­li­ge Rü­pel will die Feuer­wehr nun zur An­zei­ge brin­gen. Auch die Po­li­tik ist alar­miert.

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Parkdruck am Klinikum Rosenheim
Siebeneicher: „Nach wie vor angespannte Parkplatzsituation“

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Rosenheim — Park­such­ver­kehr – Höchst­park­dauer – Buß­geld­be­schei­de: Die Park­platz­si­tua­tion am Kli­ni­kum Ro­sen­heim ist für Pa­tien­ten und Be­su­cher an­ge­spannt. Das Kli­ni­kum be­stä­tigt den „Park­druck im ge­sam­ten um­lie­gen­den Stadt­ge­biet“, sei­ne Ab­tei­lung Qua­li­täts­ma­na­ge­ment re­gis­trie­re je­doch „kei­ne gra­vie­ren­den be­zie­hungs­wei­se ste­tig wie­der­keh­ren­den Be­schwer­den“. Die Stadt Ro­sen­heim ver­deut­licht wie­de­rum, ihr Park­raum­ma­na­ge­ment be­zwe­cke, den vor­han­de­nen Park­raum ef­fek­tiv zu nut­zen und Park­such­ver­kehr zu re­du­zie­ren.

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Ruf nach Bürokratieabbau
„Da platzt einem der Kragen!“

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📡 Rosenheim — „Warum ist die Bürokratie so ex­trem?“, fragt ein hei­mi­scher Bau­un­ter­neh­mer. „Je­der Be­am­te führt die Vor­schrif­ten bis zum En­de aus“, klagt ei­ne Gas­tro­no­min, Ge­schäfts­füh­re­rin ei­nes Tra­di­tions­un­ter­neh­mens. „Un­se­re Be­hör­den agie­ren in­zwi­schen völ­lig au­tark“, er­klärt ein Land­kreis­bür­ger­meis­ter. Und ein Ho­te­lier re­sig­niert: „I mog net mehr.“ – Ob Brand­schutz­vor­schrif­ten, Si­cher­heits­auf­la­gen, EU-Da­ten­schutz­grund­ver­ord­nung oder neuer­dings die Pau­schal­rei­se­richt­li­nie: Im „Fach­ge­spräch“ mit dem Be­auf­trag­ten für Bü­ro­kra­tie­ab­bau der Baye­ri­schen Staats­re­gie­rung, CSU-Land­tags­ab­ge­ord­ne­ter Walter Nussel, schil­dern Be­trof­fe­ne Fäl­le aus al­len Le­bens­be­rei­chen, wel­che ih­nen die Haa­re zu Ber­ge ste­hen las­sen. Der „ober­ste Ent­bü­ro­kra­ti­sie­rer“ lässt ei­ni­ge Fäl­le pro­to­kol­lie­ren und ver­spricht kon­kre­te Ab­hil­fe un­ter dem Mot­to „Wir ha­ben ver­stan­den – wir set­zen um.“

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Herbstfest Rosenheim 2018
„16 Dog auf da Wiesn – des wead a Riesengaudi“

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🎉 Rosenheim — Loretowiese – 12 Uhr, zwei Schlä­ge, der Aus­ruf „O’zapft is!“ – und un­ter dem Ju­bel von Tau­sen­den ist das 16-tä­gi­ge Herbstfest Rosenheim spek­ta­ku­lär er­öff­net. Ober­bür­ger­meis­te­rin Gabriele Bauer wird heuer in der AuerBräu-Fest­hal­le an­zap­fen, der stell­ver­tre­ten­de Land­rat Josef Huber im Fest­zelt des Flötzinger Bräu. Mit dem feier­li­chen Ein­zug der Braue­reien, Wir­te, Tra­di­tions­ver­ei­ne, Mu­sik­ka­pel­len und Schau­stel­ler und dem mar­kan­ten Ruf be­ginnt die „hei­ße Wiesn-Zeit“ im Her­zen Ro­sen­heims: Bis zum 9. Sep­tem­ber zie­hen re­gio­na­le Schman­kerl, Spiel- und Fahr­ge­schäf­te so­wie ein Füll­horn an mu­si­ka­li­schen, sport­li­chen und tra­di­tio­nel­len Pro­gramm­punk­ten er­neut über ei­ne Mil­lion Be­su­cher an. [Galerie]

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Rosenheimer Verbraucherzentrale zieht positive Jahresbilanz 2017
Oberholz: „Vor Vertragsabschluss AGB lesen!“

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Rosenheim — „Manche Fäl­le sind so skur­ril, das kann sich nie­mand aus­den­ken“, kon­sta­tiert Ver­brau­cher­schüt­ze­rin Simone Oberholz. 933 aus­führ­li­che Be­ra­tun­gen und außer­ge­richt­li­che Rechts­ver­tre­tun­gen hat die Lei­te­rin der Ro­sen­hei­mer Be­ra­tungs­stel­le der Ver­brau­cher­zen­tra­le Bayern im ver­an­ge­nen Jahr durch­ge­führt (Vor­jahr: 1.023), zu­dem 1.138 Kurz­in­for­ma­tio­nen und Aus­künf­te er­teilt (2016: 1.483). Ob Är­ger mit Te­le­kom­mu­ni­ka­tions­an­bie­tern, Ab­zo­cke im In­ter­net oder Pro­ble­me mit In­kas­so­diens­ten – „wich­tig ist, nicht vor­ei­lig zu han­deln“, emp­fiehlt Oberholz.

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Rosenheimer berät „DieJungeBayernpartei“
Aberger: „Weiss-blaues Manifest verständlich näher bringen“

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Rosenheim — Im Land­tags­wahl­kampf 2018 un­ter­stützt der Ro­sen­hei­mer Un­ter­neh­mer Robert Aberger als Wahl­kampf­ko­or­di­na­tor die Me­dien­ar­beit der Ju­gend­or­ga­ni­sa­tion der Bayern­par­tei „DieJungeBayern­par­tei“.

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