U18-Europawahl: Jeder Dritte wählt Grüne
Krüger: „Wahlalter auf 14 Jahre senken“

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Berlin — Die Bünd­nis­grü­nen sind die Ge­win­ner der „U18-Eu­ro­pa­wahl“: Fast je­der Drit­te Un­ter-18-Jäh­ri­ge hat beim Ur­nen­gang am 17. Mai Bünd­nis 90/DIE GRÜ­NEN ge­wählt (28,88 Pro­zent). Nur zwei an­de­re Par­teien er­hiel­ten eben­falls ein zwei­stel­li­ges Er­geb­nis: die SPD (15,02 Pro­zent) und die CDU (12,66 Pro­zent). DIE LINKE (6,96 Pro­zent) und die AfD (6,74 Pro­zent) lie­gen fast gleich­auf vor der FDP (5,5 Pro­zent) und der Tier­schutz­par­tei (5,0 Pro­zent). Bun­des­weit ga­ben 118.693 Kin­der und Ju­gend­li­che in 1188 „Wahl­lo­ka­len“ ihre Stim­me für ei­ne der 40 Par­teien ab, die bei der EU-Wahl am 26. Mai an­tre­ten. Ge­tra­gen wird die U18-Ini­tia­ti­ve vom Deut­schen Kin­der­hilfs­werk, dem Deut­schen Bun­des­ju­gend­ring (DBJR), den Lan­des­ju­gend­rin­gen, wei­te­ren Ju­gend­ver­bän­den so­wie dem Ber­li­ner U18-Netz­werk. Der DBJR ko­or­di­niert die „U18-Eu­ro­pa­wahl“, das Bun­des­mi­nis­te­rium für Fa­mi­lie, Se­nio­ren, Frauen und Ju­gend so­wie die Bun­des­zen­tra­le für Po­li­ti­sche Bil­dung för­dern das Pro­jekt. Aus sei­nem Er­folg er­wach­sen kon­kre­te For­de­run­gen.

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Wahl zum Europäischen Parlament 2019
Quo vadis EU?

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Straßburg — Eu­ro­pa – ein Sub­kon­ti­nent im Um­bruch. 47 Staa­ten zäh­len zu ihm, von die­sen ge­hö­ren 28 zur Eu­ro­päi­schen Un­ion (EU), da­runter 19 zum Eu­ro-Raum. Zu den gro­ßen He­raus­for­de­run­gen ge­hö­ren Kli­ma- und Um­welt­schutz, Di­gi­ta­li­sie­rung, Wirt­schafts­wachs­tum, Bre­xit, de­mo­gra­fi­scher Wan­del, Zu­wan­de­rung und Um­sied­lung von Men­schen aus an­de­ren Welt­re­gio­nen so­wie Auf­recht­er­hal­tung der so­zia­len Si­che­rungs­sys­te­me. Al­le fünf Jah­re wäh­len die EU-Bür­ger ih­re na­tio­na­len Ver­tre­ter für das Eu­ro­päi­sche Par­la­ment (EP) in Straß­burg. Im Zeit­raum vom 23. bis 26. Mai wer­den die Mit­glie­der des EP für die Wahl­pe­ri­ode 2019 bis 2024 ge­wählt. Wahl­tag in Deutsch­land ist Sonn­tag, 26. Mai. Ana­lys­ten se­hen die neun­te Di­rekt­wahl des EP, die Wahl­be­tei­li­gung und die Stim­men­ver­tei­lung als rich­tung­wei­send an für die künf­ti­ge Po­li­tik der Eu­ro­päi­schen Un­ion, aber auch für die Deutsch­lands.

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Adelaider „Bund der Bayern“ feiert
Zuhauf Glückwünsche zum 60-jährigen Bestehen

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🎉🌏 Adelaide — „Vielen Dank, dass Sie die deut­sche Kul­tur im­mer mit so viel Freu­de und En­thu­sias­mus, tra­di­tio­nel­ler Mu­sik und Schuh­platt­ler-Tän­zen ver­tre­ten“, un­ter­streicht die deut­sche Bot­schaf­te­rin mit Sitz in Can­ber­ra, Dr. An­na Eli­sa­beth Prinz. Sol­che Glück­wün­sche er­rei­chen den Ade­lai­der „Bund der Bayern (BdB)“ in der „South Aus­tra­lian Ger­man As­soci­ation (SAGA)“ die­ser Ta­ge zu­hauf: 60 Jah­re be­steht die be­lieb­te Tanz­grup­pe nun – und ihr Ju­bi­lä­um feiern „Ade­laides ener­gie­ge­la­de­ne deut­sche (baye­ri­sche) Tän­zer“ stim­mungs­voll am 18. Mai von 18 Uhr bis 22 Uhr in Plant 4, 5 Third St, Bow­den mit viel Pro­mi­nenz, gro­ßer Ge­burts­tags­tor­te und drei Tanz­ein­la­gen.

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Diskussion über Masern-Impfpflicht
Verweigerer sollen sanktioniert werden

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🦠 Berlin — Masern sind eine hoch an­ste­cken­de und po­ten­ziell le­bens­be­droh­li­che In­fek­tions­krank­heit. Dem „Robert Koch-Institut (RKI)“ in Ber­lin wur­den für 2018 ins­ge­samt 543 Ma­sern­er­kran­kun­gen im Bun­des­ge­biet über­mit­telt. Im lau­fen­den Jahr sind schon mehr als 300 Fäl­le re­gis­triert. Fast die Hälf­te der Er­krank­ten sind jun­ge Er­wach­se­ne. Die Impf­lü­cken sind groß: Laut RKI ha­ben die Im­pfun­gen ge­gen Diph­the­rie, Te­ta­nus, Keuch­hus­ten und Kin­der­läh­mung bei Schul­an­fän­gern be­reits im drit­ten Jahr in Fol­ge ab­ge­nom­men. Nun will die Gro­ße Ko­a­li­tion zum 1. März 2020 ei­ne Ma­sern-Impf­pflicht ein­füh­ren. Sie soll für Kita- und Schul­kin­der, Leh­rer und Er­zie­her so­wie Mit­ar­bei­ter in Kran­ken­häu­sern und Arzt­pra­xen gel­ten. Ver­wei­ge­rer müs­sen mit ei­nem Buß­geld von bis zu 2500 Eu­ro rech­nen. Un­ge­impf­te Kin­der könn­ten vom Ki­ta-Be­such aus­ge­schlos­sen wer­den. Doch so ein­fach lässt sich das Pro­blem nicht lö­sen.

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Fridays for Rosenheim-Demos ohne Schulschwänzen
„Lasst uns der Erde helfen!“

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🌻 Berlin / Rosenheim — Das „Kli­ma­ka­bi­nett“ der Bun­des­re­gie­rung hat ei­nen Fahr­plan zur Er­ar­bei­tung von Kli­ma­schutz­maß­nah­men ver­ein­bart: Bis En­de Mai sol­len die zu­stän­di­gen Bun­des­mi­nis­te­rien Vor­schlä­ge für ein Ge­samt­kon­zept bei­steuern mit dem Ziel, bis Jah­res­en­de ge­setz­li­che Re­ge­lun­gen zum Er­rei­chen der Kli­ma­schutz­zie­le 2030 auf den Weg zu brin­gen. Der­weil ge­hen bun­des­weit die Streiks un­ter dem Ban­ner „Fridays for Future (FFF)“ mit aus­gie­bi­gem Schul­schwän­zen zur „Kli­ma­ret­tung“ wei­ter. Ei­ne Aus­nah­me sind die „Fridays for Ro­sen­heim“-Aware­ness-De­mon­stra­tio­nen. Dem Vor­wurf, nur den Un­ter­richt schwän­zen zu wol­len, be­geg­nen sie, in­dem ih­re Auf­zü­ge au­ßer­halb der Schul­zeit statt­fin­den. Nach den bei­den Ro­sen­hei­mer De­mon­stra­tio­nen mit hun­der­ten „Öko­be­wuss­ten“ am 15. Fe­bru­ar und 22. März be­rei­ten die jun­gen Kli­ma­be­weg­ten ih­re nächs­te Groß­de­mo pa­ral­lel zum Po­li­tik­be­trieb der Gro­ßen Ko­a­li­tion in Berlin vor. [Galerie]

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Vereinsgründung gegen Sportplatzverlegung nach Zellerreit
Gäch: Verbalangriffe „nicht tolerierbar“

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Ramerberg — Der monatelang schwelende Kon­flikt ist auf­ge­bro­chen: In der Ge­mein­de Ra­mer­berg wird of­fen über die Ver­le­gung des Sport­plat­zes aus der Orts­mit­te in den Orts­teil Zel­ler­reit ge­strit­ten. Ziel des Pro­jek­tes soll­te nach den Wor­ten von Bür­ger­meis­ter Georg Gäch sein, die At­trak­ti­vi­tät der Ge­mein­de zu er­hal­ten so­wie Kin­dern und Ju­gend­li­chen ein si­che­res und ge­schütz­tes Um­feld für ih­re sport­li­chen Ak­ti­vi­tä­ten zu bie­ten. Doch Bür­ger­meis­ter, Ge­mein­de­rat und Ge­mein­de­ver­wal­tung se­hen sich mitt­ler­wei­le ge­nö­tigt, ge­gen „Un­ter­stel­lun­gen, Halb­wahr­hei­ten und Lü­gen“ vor­zu­ge­hen. Im Streit dro­hen die Be­den­ken ei­ni­ger An­lie­ger aus Zel­ler­reit un­ter­zu­ge­hen, et­wa: man­gel­haf­te Ein­bin­dung der Be­trof­fe­nen, ho­he Kos­ten, feh­len­der Fi­nan­zie­rungs­plan, Pla­nung in ei­nem Nah­er­ho­lungs­ge­biet, er­for­der­li­cher Bo­den­aus­tausch we­gen nie­dri­gen Grund­was­ser­spie­gels, Licht­ver­schmut­zung durch Flut­licht­an­la­gen, not­wen­di­ge Er­tüch­ti­gung der Zu­fahrts­stra­ße im Nor­den mit Ver­brei­te­rung im Sü­den, dort Lärm­be­läs­ti­gung der An­woh­ner durch er­höh­tes Ver­kehrs­auf­kom­men über ver­kehrs­be­ruhig­te Stra­ßen in Zel­ler­reit. Ein ei­ge­ner Ver­ein struk­tu­riert nun die rund 200 Ein­wän­de und führt den Dia­log.

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Proteste gegen EU-Urheberrechtsrichtlinie bleiben wirkungslos
Droht Denkzettel für Copyright-Reform?

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💻 Straßburg / München — Zuletzt fuhren Be­für­wor­ter wie Kri­ti­ker der EU-Ur­he­ber­rechts­richt­li­nie noch schwe­res Ge­schütz auf: Die Ge­gen­sät­ze lau­te­ten „Ei­gen­tums­schutz“ ver­sus „Fil­ter­net“, „Li­zen­zie­rung“ ge­gen „Save the In­ter­net“ und „Up­load-Fil­ter“ kon­tra „Zen­sur“. Die Ver­fech­ter der Rech­te von Kre­a­ti­ven in der di­gi­ta­len In­for­ma­tions­ge­sell­schaft wuss­ten rund 260 Ver­la­ge, Zei­tun­gen, Nach­rich­ten­agen­tu­ren, Rund­funk- und TV-An­bie­ter, Pro­duk­tions­fir­men und Medien­schaf­fen­de hin­ter sich – die Kri­ti­ker der Re­form wur­den wie­de­rum von Netz­ak­ti­vis­ten, Bür­ger­recht­lern, Di­gi­tal­po­li­ti­kern, Wi­ki­pe­dia so­wie von hun­dert­tau­sen­den De­mon­stran­ten eu­ro­pa­weit un­ter­stützt. Die On­line-Pe­ti­tion „Stoppt die Zen­sur­ma­schi­ne – Ret­tet das In­ter­net!“ er­hielt über 5,15 Mil­lio­nen Un­ter­schrif­ten. Den­noch stimm­te das Eu­ro­pä­ische Par­la­ment oh­ne Än­de­run­gen für die um­strit­te­ne Copy­right-Re­form. Die EU-Mit­glieds­staa­ten müs­sen die Ei­ni­gung noch be­stä­ti­gen, mög­li­cher­wei­se am 15. April. Doch die un­ter­le­ge­nen Kri­ti­ker fas­sen schon ei­nen an­de­ren Ter­min ins Au­ge: die Neu­wahl des EU-Par­la­ments am 26. Mai.

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Verbraucherschützer warnen vor Online-Ticketmarktplätzen
Fragwürdige Geschäftsmethoden

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☝📡 München — Ungültige Ein­tritts­kar­ten, un­ge­naue Lie­fer­zei­ten, un­spe­zi­fi­sche Platz­an­ga­ben: Auf der Su­che nach güns­ti­gen Ein­tritts­kar­ten für Kon­zer­te, Shows, Tanz- und Sport­ver­an­stal­tun­gen kön­nen gut­gläu­bi­ge Ver­brau­cher durch un­se­riö­se On­line-An­ge­bo­te arg ge­täuscht wer­den. Ver­brau­cher­schüt­zer war­nen des­halb ein­dring­lich vor dem Er­werb von Ti­ckets auf On­line-Ti­cket­markt­plät­zen. Vor al­lem im Vi­sier: die Platt­for­men Ti­cket­ban­de und Via­go­go. Seit letz­tem Som­mer per­so­na­li­sie­ren im­mer mehr Ver­an­stal­ter ih­re Ein­tritts­kar­ten. Fol­ge: Käu­fer, die ihr Ti­cket auf ei­nem du­bio­sen On­line-Ti­cket­markt­platz er­wor­ben ha­ben, lau­fen Ge­fahr, kei­nen Zu­tritt zum Event zu er­hal­ten. Au­ßer­dem ist nicht ge­währ­leis­tet, dass Fans ih­re Ti­ckets recht­zei­tig er­hal­ten und die­se auch der ge­wähl­ten Ka­te­go­rie ent­spre­chen.

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Bezirksparteitag Oberbayern 2019.1 in Kolbermoor
Piraten starten mit neuem Bezirksvorstand in den Europawahlkampf

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💻 Kolbermoor — Mit neuer Vor­sit­zen­den und leicht ver­än­der­tem Vor­stand geht der Be­zirks­ver­band Ober­bayern der Pi­ra­ten­par­tei Deutsch­land in den Wahl­kampf um das EU-Par­la­ment: Zoey Matthies aus Neu­fahrn wur­de am 17. März auf dem Be­zirks­par­tei­tag Ober­bayern 2019.1 in Kol­ber­moor zur Vor­sit­zen­den des 14. Be­zirks­vor­stan­des der PIRATEN ge­wählt. Die Com­mu­ni­ty Ma­na­ge­rin folgt auf den Di­plom In­for­ma­tions­wirt Alexander Kohler aus dem Land­kreis Bad Tölz-Wolf­rats­hau­sen.

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Appell an die digital-kompetente Zivilgesellschaft
Krueger: „Digitale Transformation selbstbestimmt mitgestalten“

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💻🎬 Kolbermoor — Bezirksparteitag Oberbayern 2019.1 der Piraten­par­tei Deutsch­land, zehn Wo­chen vor der EU-Wahl 2019. In mei­ner Funk­tion als Po­li­ti­scher Ge­schäfts­füh­rer in Rosenheim er­läu­te­re ich in mei­nem Gruß­wort an die PIRATEN den Stand der Di­gi­ta­li­sie­rung in der Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land und im Frei­staat Bayern, be­nen­ne die Bau­stel­len der di­gi­ta­len Trans­for­ma­tion und ap­pel­lie­re an die di­gi­tal-kom­pe­ten­te Zi­vil­ge­sell­schaft, sich für ei­ne kon­so­li­dier­te und pro­ak­ti­ve Di­gi­tal­po­li­tik ein­zu­set­zen. Der Ti­tel: „Ap­pell an die di­gi­tal-kom­pe­ten­te Zi­vil­ge­sell­schaft: Di­gi­ta­le Trans­for­ma­tion selbst­be­stimmt mit­ge­stal­ten“.

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