Stadtgarde Wasserburg mit neuer Faschingschoreografie
„Sei dabei und feier mit uns!“

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🎉 Wasserburg a.Inn — Obschon die Stadt­gar­de Was­ser­burg nur al­le fünf Jah­re ein Fa­schings­paar wählt und dies erst wie­der 2020 an­steht, ist sie heuer den­noch hoch ak­tiv: In der Fa­schings­sai­son 2018/2019 tritt die Gar­de mit 33 ak­ti­ven Tän­ze­rin­nen und Tän­zern auf, da­run­ter sie­ben stram­me Bur­schen und 26 fe­sche Dirndln. Ihr dies­jäh­ri­ges Fa­schings­mot­to bleibt streng ge­heim bis zum Auf­tritt am Sams­tag, 12. Ja­nu­ar 2019, beim „Ba­driaz­zo“ in der Ba­dria. Doch Kar­ten für das 10. Show­tanz­fes­ti­val am Frei­tag, 8. Fe­bruar 2019, in der Ba­dria sind be­reits er­hält­lich.

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Unsicherheiten im Umgang mit der EU-DSGVO befeuern Überreaktionen
Datenschützer warnen vor „Panikmache“

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💻 Brüssel / München — Massenhafte Zu­stim­mungs­auf­for­de­run­gen für elek­tro­ni­sche News­let­ter, un­zäh­li­ge Web­sites mit zu be­stä­ti­gen­den Cookie-War­nun­gen oder aus Sank­tions­angst und Ab­mahn­furcht ab­ge­schal­te­te On­line-Shops und Ver­eins­por­ta­le: Die aus der Eu­ro­päi­schen Da­ten­schutz­grund­ver­ord­nung – kurz: EU-DSGVO – ab­ge­lei­te­ten Er­for­der­nis­se füh­ren zu man­cher Über­reak­tion. Grund da­für sind Un­si­cher­hei­ten bei der rechts­kon­for­men Ver­ar­bei­tung per­so­nen­be­zo­ge­ner Da­ten. Da­ne­ben sor­gen Ab­sur­di­tä­ten für un­nö­ti­ge Auf­re­gung und brin­gen die ver­brau­cher­freund­li­che Ver­ord­nung der Eu­ro­päi­schen Union in Ver­ruf. So ver­lang­te jüngst der 900.000 Mit­glie­der zäh­len­de Ei­gen­tü­mer­ver­band Haus & Grund Deutsch­land ei­ne Klar­stel­lung, ob die Ver­bin­dung von Nach­na­me und Tür­num­mer nach der EU-DSGVO un­zu­läs­sig ist. Dann müß­ten al­le Mie­ter­na­men auf Klin­gel­schil­dern und Brief­käs­ten pseu­do­ny­mi­siert und durch Zif­fern oder Buch­sta­ben­kom­bi­na­tio­nen er­setzt wer­den. Be­hör­den und Da­ten­schüt­zer rea­gier­ten um­ge­hend auf den „Klin­gel­gate“: Ei­ne sol­che Not­wen­dig­keit aus da­ten­schutz­recht­li­chen Grün­den exis­tiert nicht.

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Eisenbahn-Bundesamt ordnet Erkundungsbohrung an
Schmid: „Eine reine Machtdemonstration“

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🚃 Rosenheim — Neubeuern muss auf dem Ge­län­de sei­ner Klär­an­la­ge ei­ne Er­kun­dungs­boh­rung der Deut­schen Bahn dul­den, die die­se im Rah­men der Tras­sen­fin­dung zum Bren­ner-Nord­zu­lauf durch­füh­ren will. Das Ei­sen­bahn-Bun­des­amt hat den Ferien­ort im ober­baye­ri­schen Inn­tal süd­lich von Ro­sen­heim an­ge­wie­sen, die Pro­be­boh­rung auf dem Ge­mein­de­grund zur Er­he­bung geo­lo­gi­scher Da­ten zu ak­zep­tie­ren. Neu­beuern hat­te sich noch im Au­gust mit Rats­be­schluss da­ge­gen aus­ge­spro­chen. „Ei­ne rei­ne Macht­de­mon­stra­tion“ nennt Mar­tin Schmid, Zwei­ter Bür­ger­meis­ter und Spre­cher des pla­nungs­kri­ti­schen „Bür­ger­fo­rums Inn­tal“, die An­ord­nung. Bis Jah­res­en­de führt die DB im Inn­tal rund 30 Boh­run­gen durch – bis auf Neu­beuern al­le im Ein­ver­neh­men mit den Grund­ei­gen­tü­mern, wie das Un­ter­neh­men mit­teilt.

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Bachabkehr und fischbiologische Erhebung in Bruckmühl und Feldkirchen
Borloni: „Die Vermüllung unserer Gewässer ist enorm“

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Rosenheim — Über 500 Forellen, 200 Hech­te und 20 Äschen hat der Kreis­fi­sche­rei­ver­ein Bad Aibling vom durch­wat­ba­ren Triftbach-Kanal im Be­reich der Markt­ge­mein­de Bruckmühl in die Mangfall um­ge­setzt. Für das ar­beits­auf­wen­di­ge Ab­fi­schen des zehn Ki­lo­me­ter lan­gen Stre­cken­ab­schnitts zwi­schen Bruckmühl und Feldkirchen-Westerham be­nö­tig­ten die drei Teams mit ins­ge­samt 70 er­fah­re­nen Ver­eins­mit­glie­dern rund neun Stun­den. Mo­na­te­lan­ge Vor­be­rei­ten wa­ren der et­wa 15.000 Eu­ro teu­ren Groß­ak­tion voran­ge­gan­gen. Die Ab­fi­schung ist not­wen­dig we­gen der Bach­ab­kehr al­le vier Jah­re, bei der das Was­ser ab­ge­las­sen wird, um die Bach­läu­fe zu rei­ni­gen und die Ufer in­stand zu set­zen. Der Kreis­fi­sche­rei­ver­ein führt die Fisch­ret­tung mit­tels Elek­tro­fi­sche­rei durch und er­mit­telt im Fliess­ge­wäs­ser zu­gleich die Fisch­dich­te, wel­che dem Land­rats­amt Rosenheim ge­mel­det wird. Marco Borloni, Vor­sit­zen­der des Kreis­fi­sche­rei­ver­eins Bad Aibling, ist über die ak­tuel­len Er­geb­nis­se er­staunt. Zu­gleich ap­pel­liert er an das Um­welt­be­wusst­sein je­ner, die die Ge­wäs­ser nut­zen.

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Kommerzielle Förderung von Tiefenwasser
Merches: „Ein Jahrtausendproblem“

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🚰🍀 Polling / Töging a.Inn — In den Land­krei­sen Mühldorf a.Inn und Altötting lie­gen zwei Kom­mu­nen mit­ein­an­der im Clinch. Auf dem Ge­biet er­streckt sich in der Tie­fe ein gro­ßes zu­sam­men­hän­gen­des Grund­was­ser­sys­tem, bei dem sich Ent­nah­men ge­gen­sei­tig be­ein­flus­sen. In der Mühldorfer Ge­mein­de Polling möch­te künf­tig ein Ge­trän­ke­kon­zern Tie­fen­was­ser för­dern, ab­fül­len und als Mi­ne­ral­was­ser an Dis­coun­ter ver­kau­fen. Da­ge­gen regt sich Wi­der­stand in der Altöttinger Nach­bar­stadt Töging a.Inn, wo der Pe­gel sinkt, Brun­nen tro­cken fal­len und das na­he ge­le­ge­ne Was­ser­schutz­ge­biet durch die Au­to­bahn ge­fähr­det ist. Tögings Bür­ger­meis­ter Dr. Tobias Windhorst ist des­halb strikt ge­gen ei­ne zu­sätz­li­che kom­mer­ziel­le Aus­beu­tung der re­gio­na­len Trink­was­ser­re­ser­ve. Der Altöttinger Na­tur­schüt­zer Gerhard Merches warnt über­dies vor ei­nem „Jahr­tau­send­pro­blem“.

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Erste Prognose zur Wahl des 18. Bayerischen Landtages
Krueger: „Zeitenwende in Bayern“

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💻 München / Rosenheim — Die erste lan­des­wei­te Prognose zur Wahl des 18. Baye­ri­schen Land­ta­ges be­stä­tigt die Um­fra­gen der letz­ten Wo­chen: CSU und SPD, die Par­teien der Gro­ßen Ko­a­li­tion in Ber­lin, bre­chen ein, Bünd­nis 90/DIE GRÜ­NEN, Freie Wäh­ler und AfD le­gen zu. Der Wirt­schafts­geo­graf und Pub­li­zist Dr. Olaf Konstantin Krueger, Di­rekt­kan­di­dat der Pi­ra­ten­par­tei Deutsch­land für den Stimm­kreis 128 (Ro­sen­heim-West) und Platz 2 der ober­baye­ri­schen Lis­te der Pi­ra­ten­par­tei Deutsch­land zur Land­tags­wahl in Bayern, spricht von ei­ner „Zei­ten­wen­de“.

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Haus-Kirta im Jettenbacher Hof
„Gmüatlich und a guads Essn dazua“

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Mühldorf a.Inn — Der für seine me­di­ter­ra­ne Ar­ka­den­ter­ras­se über­re­gio­nal be­kann­te Jettenbacher Hof in der Münchener Stra­ße in Mühldorf a.Inn bie­tet wäh­rend sei­ner Haus-Kirta am Sonn­tag, 14. Ok­to­ber, und Mon­tag, 15. Ok­to­ber, be­son­de­re Spe­zia­li­tä­ten und fet­zi­ge boa­ri­sche Mu­si. Der über­dach­te Bier­gar­ten ist bei je­dem Wet­ter ge­öff­net, die war­me Kü­che durch­ge­hend von 9 Uhr bis Mit­ter­nacht.

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Gewaltandrohungen gegen Rettungskräfte
Ludwig: „Das ist nicht mehr hinnehmbar!“

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Kolbermoor — Mittelfingergesten, Ver­bal­be­lei­di­gun­gen, Ge­walt­an­dro­hun­gen: Die Frei­wil­li­ge Feuer­wehr der Stadt Kol­ber­moor sah sich bei ei­nem Ret­tungs­ein­satz in der Stoß­zeit erst­mals be­son­ders ri­gi­den Re­spekt­lo­sig­kei­ten ei­ni­ger Ver­kehrs­teil­neh­mer aus­ge­setzt. Ei­ne 20-jäh­ri­ge Rol­ler­fah­re­rin hat­te auf der Staats­stra­ße 2078 beim Zu­sam­men­prall mit ei­nem ent­ge­gen­kom­men­den Fahr­zeug schwe­re Ver­let­zun­gen er­lit­ten. Not­arzt und Ret­tungs­dienst muss­ten sie an der Un­fall­stel­le me­di­zi­nisch erst­ver­sor­gen und dann ins Kran­ken­haus brin­gen. Im Be­rufs­ver­kehr bil­de­te sich wäh­rend der po­li­zei­li­chen Un­fall­auf­nah­me und Ber­gung kurz­zei­tig ein Stau. Die Frei­wil­li­ge Feuer­wehr re­gel­te den Ver­kehr. Da­für zeig­ten je­doch „zahl­rei­che“ Au­to­fah­rer kein Ver­ständ­nis und ga­ben ih­rem Miss­fal­len ra­biat Aus­druck. Be­son­ders auf­fäl­li­ge Rü­pel will die Feuer­wehr nun zur An­zei­ge brin­gen. Auch die Po­li­tik ist alar­miert.

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Parkdruck am Klinikum Rosenheim
Siebeneicher: „Nach wie vor angespannte Parkplatzsituation“

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Rosenheim — Park­such­ver­kehr – Höchst­park­dauer – Buß­geld­be­schei­de: Die Park­platz­si­tua­tion am Kli­ni­kum Ro­sen­heim ist für Pa­tien­ten und Be­su­cher an­ge­spannt. Das Kli­ni­kum be­stä­tigt den „Park­druck im ge­sam­ten um­lie­gen­den Stadt­ge­biet“, sei­ne Ab­tei­lung Qua­li­täts­ma­na­ge­ment re­gis­trie­re je­doch „kei­ne gra­vie­ren­den be­zie­hungs­wei­se ste­tig wie­der­keh­ren­den Be­schwer­den“. Die Stadt Ro­sen­heim ver­deut­licht wie­de­rum, ihr Park­raum­ma­na­ge­ment be­zwe­cke, den vor­han­de­nen Park­raum ef­fek­tiv zu nut­zen und Park­such­ver­kehr zu re­du­zie­ren.

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Mittelschullehrer appelliert an Kultusminister
Retzer: „Stoppen Sie die Digitalisierung des Grundschulunterrichts!“

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💻 Mühldorf a.Inn — Fünf Milliarden Euro sol­len in den nächs­ten fünf Jah­ren in die Di­gi­ta­li­sie­rung der Schu­len flie­ßen: Anja Karliczek, Bun­des­mi­nis­te­rin für Bil­dung und For­schung im Ka­bi­nett Merkel IV, ist zu­ver­sicht­lich, dass der vor zwei Jah­ren an­ge­kün­dig­te „Di­gi­tal­pakt“ An­fang 2019 star­tet. Da­nach ge­hö­ren zur di­gi­ta­len Trans­for­ma­tion der Schu­len breit­ban­di­ge An­bin­dung, Schul­haus­ver­net­zung, Prä­sen­ta­tions­tech­nik, End­ge­rä­te, Cloud-Struk­tur und Lehr­kräf­te­qua­li­fi­zie­rung. Doch es gibt auch Be­den­ken. So hat sich der Ge­mein­de- und Kreis­rat Reinhard Retzer aus Lohkirchen, Land­kreis Mühldorf a.Inn, zu Be­ginn des Schul­jah­res 2018/2019 an den Baye­ri­schen Staats­mi­nis­ter für Un­ter­richt und Kul­tus Bernd Sib­ler ge­wandt. Retzer for­dert den CSU-Land­tags­ab­ge­ord­ne­ten in ei­nem of­fe­nen Brief auf, „die Di­gi­ta­li­sie­rung des Grund­schul­un­ter­richts zu­rück­zu­neh­men“.

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