Polizei und Verbraucherzentrale helfen mit Rat und Tat
Identitätsmissbrauch vorbeugen und anzeigen

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Rosenheim — Kei­ne fal­sche Scham bei Cy­ber­kri­mi­na­li­tät: „Ru­fen Sie den Po­li­zei­not­ruf 110 an!“, ap­pel­liert Po­li­zei­rat Johann Brumbauer von der Po­li­zei­in­spek­tion Ro­sen­heim. Und Kri­mi­nal­ober­kom­mis­sa­rin Veronika Reitschuh be­tont: „Sie wer­den nie ab­ge­wie­sen!“ Die Po­li­zei­li­che Kri­mi­nal­sta­tis­tik Bayern 2017 do­ku­men­tiert: Seit 2014 steigt die Zahl der er­fass­ten De­lik­te, bei de­nen zur „Tat­be­stands­ver­wirk­li­chung“ das In­ter­net als „Tat­mit­tel“ ver­wen­det wur­de. Ein­dring­lich warnt des­halb Simone Oberholz von der Ver­brau­cher­zen­tra­le Bayern, Be­ra­tungs­stel­le Ro­sen­heim: „Die Ge­fahr wächst stän­dig.“ Zu­neh­mend prob­le­ma­tisch: Iden­ti­täts­dieb­stahl. Prä­zi­ser: die miss­bräuch­li­che Nut­zung per­so­nen­be­zo­ge­ner Da­ten ei­ner na­tür­li­chen Per­son durch Drit­te. „Für Be­trof­fe­ne bleibt häu­fig un­klar, wie die Tä­ter an ih­re di­gi­ta­len Iden­ti­tä­ten ge­langt sind und in wel­chem Um­fang die­se nun ge­nutzt oder wei­ter­ge­ge­ben wer­den“, so Oberholz. Doch Po­li­zei wie Ver­brau­cher­zen­tra­le bie­ten Un­ter­stüt­zung zur Prä­ven­tion, auch Hil­fe im Ernst­fall. We­ni­ge Maß­nah­men hel­fen be­reits.

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Respekt-Rente versus Grundrente
Kommt die Mindestrente?

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Berlin — Fingerhakeln in der Gro­ßen Ko­a­li­tion: Bun­des­ar­beits­mi­nis­ter Hu­ber­tus Heil (SPD) hat An­fang Fe­bruar ein Kon­zept für die von CDU/CSU und SPD ver­ein­bar­te „Grund­ren­te“ vor­ge­legt – und ern­tet seit­dem mas­si­ve Ge­gen­wehr. Geht es nach Heil, soll die Ren­te von et­wa vier Mil­lio­nen ehe­ma­li­gen Ge­ring­ver­die­nern ab dem 1. Ja­nu­ar 2021 mit rund fünf Mil­liar­den Eu­ro jähr­lich steuer­fi­nan­ziert auf­ge­stockt wer­den: um bis zu 447 Eu­ro mo­nat­lich, oh­ne Be­dürf­tig­keits­prü­fung. „Sehr vie­le Men­schen, die ihr Le­ben lang ge­ar­bei­tet ha­ben, lan­den we­gen ih­rer nie­dri­gen Löh­ne als Rent­ner in der Grund­si­che­rung. Das will ich än­dern“, be­grün­det der So­zial­de­mo­krat sei­ne Vor­stel­lung von ei­ner „Res­pekt-Ren­te“. Die­se geht je­doch über das im Ko­a­li­tions­ver­trag Fest­ge­leg­te hi­naus. Union und Wirt­schaft lau­fen nun Sturm ge­gen Heils „Res­pekt-Ren­te“. „Ich schlie­ße aus, dass die Union ei­ner Grund­ren­te zu­stimmt, die oh­ne je­de Form der Be­dürf­tig­keits­prü­fung aus­kommt. Das ist auch ei­ne Fra­ge der Leis­tungs­ge­rech­tig­keit“, be­grün­det bei­spiels­wei­se die CDU-Vor­sit­zen­de An­ne­gret Kramp-Karrenbauer die Ab­leh­nung ih­rer Par­tei. Das zu lö­sen­de Pro­blem ist je­doch kom­ple­xer.

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Volksbegehren „Artenvielfalt – Rettet die Bienen“
Moralisches Angebot für „Blühflächen-Paten“

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Bruckmühl — Re­kord­er­geb­nis: 1,745 Mil­lio­nen Bür­ger­in­nen und Bür­ger, mit­hin 18,4 Pro­zent der Wahl­be­rech­tig­ten in Bayern, ha­ben dem Volks­be­geh­ren „Ar­ten­viel­falt – Ret­tet die Bie­nen“ per Un­ter­schrift zum Er­folg ver­hol­fen. Der Zu­spruch ist deut­lich hö­her als bei den Volks­be­geh­ren zur Ab­schaf­fung der Stu­dien­ge­büh­ren im Frei­staat (14,3 Pro­zent im Jahr 2013) und zum Nicht­rau­cher­schutz (13,9 Pro­zent in 2009), über­steigt so­gar das bis­lang er­folg­reichs­te Volks­be­geh­ren zur Christ­li­chen Volks­schu­le (17,2 Pro­zent in 1967). Noch be­vor der Ge­setz­ent­wurf am „Run­den Tisch“ ein­ge­hend er­ör­tert wird, bie­ten bayern­weit Land­wir­te den Be­für­wor­tern des Volks­be­geh­rens Pa­ten­schaf­ten für Blüh­flä­chen an: Auf bis­her in­ten­siv ge­nutz­ten Äckern kann par­zel­len­wei­se ei­ne spe­ziel­le Blüh­mi­schung an­ge­sät wer­den – ge­gen ei­nen jähr­li­chen Kos­ten­bei­trag für die Öko-Leis­tung und für ein gu­tes Ge­wis­sen der „Blüh­flä­chen-Pa­ten“. Die Re­so­nanz ist durch­wach­sen.

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Volksbegehren „Artenvielfalt – Rettet die Bienen!“
Chance oder Risiko für Landwirte?

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München — Rund 950.000 Un­ter­schrif­ten, mit­hin zehn Pro­zent der baye­ri­schen Wahl­be­rech­tig­ten, be­nö­tigt das Volks­be­geh­ren „Ar­ten­viel­falt – Rettet die Bienen!“, um in den Baye­ri­schen Land­tag ein­ge­bracht wer­den zu kön­nen. Die Ein­tra­gungs­frist für das von ÖDP Bayern, Bündnis 90/DIE GRÜNEN, „Lan­des­bund für Vo­gel­schutz e. V. (LBV)“, „BUND Na­tur­schutz in Bayern e. V. (BN)“ und 200 wei­te­ren Part­nern an­ge­streng­te Volks­be­geh­ren läuft seit dem 31. Ja­nu­ar. Über ei­ne hal­be Mil­lion Bayern ha­ben sich be­reits bis zur „Halb­zeit“ be­tei­ligt. Stimm­be­rech­tig­te kön­nen sich noch bis zum 13. Fe­bru­ar in ih­ren Rat­häu­sern und Ein­woh­ner­mel­de­äm­tern ein­tra­gen. Un­ter­des­sen nimmt die Aus­ein­an­der­set­zung zwi­schen Be­für­wor­tern und Kri­ti­kern an Schär­fe zu, gip­felnd in ge­gen­sei­ti­gen Vor­wür­fen, je­weils das Leben von Men­schen zu ge­fähr­den. Drei Kon­flikt­li­nien sind erkennbar.

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Wohnbau Bachmaier errichtet Wohnanlage „Sonnenterrassen“
Tögings „Vorzeigeprojekt“ entlastet Wohnungsmarkt

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📡 Töging a.Inn — Die neue Wohn­an­la­ge „Son­nen­ter­ras­sen“ wird ab Mit­te 2020 für „die jun­ge Stadt vol­ler Ener­gie“ Töging a.Inn ein au­ßer­ge­wöhn­li­cher Be­zugs­punkt sein: Auf dem Grund­stück an Haupt- und Inn­stra­ße ent­ste­hen zwei bar­riere­freie Ge­bäu­de mit ins­ge­samt 65 in­di­vi­du­ell ge­plan­ten Woh­nun­gen und zwei Ge­wer­be­ein­hei­ten. In­be­grif­fen sind 75 Kel­ler­räu­me, 26 ober­ir­di­sche Park­plät­ze und 103 Stell­plät­ze in ei­ner zwei­stö­cki­gen Tief­ga­ra­ge. Das Wohn- und Ge­schäfts­haus „Haus A“ am nord­öst­li­chen Hang wird in­klu­si­ve Erd­ge­schoss sie­ben Eta­gen auf­wei­sen, das Mehr­fa­mi­lien­haus „Haus B“ im Süd­os­ten vier Stock­wer­ke. Die Wohn­flä­che bei­der Häu­ser be­trägt 5.400 m². Die Kauf­prei­se va­ri­ie­ren zwi­schen 133.000 Euro und 694.000 Euro. Ver­ant­wort­lich zeich­net die re­nom­mier­te Töginger Wohn­bau Bach­maier GmbH, in den Land­krei­sen Mühldorf a.Inn, Altötting und Rottal-Inn be­kannt für maß­ge­schnei­der­tes Wohn­ei­gen­tum so­wie ge­ne­ra­tio­nen­über­grei­fen­den und be­hin­der­ten­ge­rech­ten Wohn­raum.

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Photovoltaik Schrankl
Namhafte PV-Technik zum fairen Preis

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📡 Oberneukirchen — Das Oberneukirchener Un­ter­neh­men Pho­to­vol­ta­ik Schrankl plant und in­stal­liert seit 2002 schlüs­sel­fer­ti­ge Pho­to­vol­ta­ik-An­la­gen zur Netz­ein­spei­sung. Zum Er­folgs­kon­zept der kun­den­freund­li­chen Pro­fis ge­hört höchs­te Qua­li­tät bei Pro­duk­ten und Mon­ta­ge zu fai­ren Prei­sen, die ei­nen wirt­schaft­li­chen Be­trieb si­cher­stel­len.

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Geschlechtergerechte Sprache
Fang ma o zu gendern!?

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☝ Die öffentlichen Verwaltungen in Hannover und Augs­burg sind seit An­fang Fe­bru­ar per „Ge­schäfts­an­wei­sung“ an­ge­hal­ten, in al­len Tex­ten pe­dan­tisch „ge­schlech­ter­ge­rech­te Spra­che“ zu ver­wen­den: „Ge­schlech­ter­sen­sib­ler Sprach­ge­brauch“ soll die Gleich­stel­lung der Ge­schlech­ter zum Aus­druck brin­gen. Da­zu wer­den Vo­ka­bu­lar, Or­tho­gra­phie oder Gram­ma­tik ver­än­dert. „Ar­beits­hil­fen“ zum Sprach­um­bau ge­ben den Ver­wal­tungs­an­ge­stell­ten Orien­tie­rung, wie das Mas­ku­li­ne in der Amts­spra­che ge­schleift wird. Las­sen sich Wör­ter nicht ins Neu­trum um­wan­deln, wird im SPD-re­gier­ten Han­no­ver or­tho­gra­fisch-ty­po­gra­fisch der „Gen­der-Stern“ ge­nutzt. Dar­auf ver­zich­tet al­ler­dings das CSU-re­gier­te Augs­burg, denn der „As­te­risk“ ent­spre­che nicht den Regeln der deut­schen Recht­schrei­bung. Rat gibt es auch für „Erika und Max Mustermann“.

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30 Jahre Faschingsgesellschaft Waldburgia
Närrisches Programm mit kräftigem „Hali – Hala – Waldburgia!“

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🎉 Waldkraiburg — Wald­krai­burg ist seit dem „Elf­ten im Elf­ten“ au­ßer Rand und Band: Mit der när­ri­schen Er­stür­mung des Rat­hau­ses um 11.11 Uhr hat die Fa­schings­ge­sell­schaft Wald­bur­gia e. V. das Zep­ter über­nom­men und hält es im 30. Jahr ih­res Be­ste­hens be­son­ders lie­be­voll in der Hand. In der Fa­schings­sai­son 2018/2019 führt in Wald­krai­burg das Kin­der­prin­zen­paar des TSC Weiß-Blau 70 e. V. Wald­krai­burg, Julia I. und Marc I., gut ge­launt den Kin­der­fa­sching an, wäh­rend das Prin­zen­paar Chan­tal I. und Ter­met I. von der FG Wald­bur­gia fro­hen Mu­tes die Stadt re­giert. Die 62 Ak­ti­ven der Fa­schings­ge­sell­schaft feiern mit ih­ren bei­den gran­dio­sen Gar­den das Ju­bi­läums­jahr be­son­ders aus­ge­las­sen. [Galerie]

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Datenschutz zur Weihnachtszeit
Was soll’s geben: Geschenk oder Rute?

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Brüssel / Berlin — Den Bra­ven bringt der Weih­nachts­mann an Hei­lig Abend Ge­schen­ke, den Un­ar­ti­gen hin­ge­gen ei­ne Ru­te. Heuer steht Weih­nach­ten un­ter ei­nem be­son­ders hel­len Stern, denn die Eu­ro­päi­sche Da­ten­schutz­grund­ver­ord­nung – kurz: EU-DSGVO – ist seit dem 25. Mai 2018 un­mit­tel­bar an­zu­wen­den­des Recht. Sie ent­hält Vor­schrif­ten zum Schutz na­tür­li­cher Per­so­nen bei der Ver­ar­bei­tung per­so­nen­be­zo­ge­ner Da­ten und zum freien Ver­kehr von Da­ten so­wie zum Schutz der Grund­rech­te und Grund­frei­hei­ten na­tür­li­cher Per­so­nen und de­ren Recht auf Schutz per­so­nen­be­zo­ge­ner Da­ten. Wer da­rüber hin­weg sieht, kann sich dies­mal auf eine Ru­te ge­fasst ma­chen: Schon der Ver­sand von Weih­nachts­kar­ten ist kniff­lig.

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Christkindlmarkt Aschau am Inn
Advent, Advent, ein Lichtlein brennt

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🎉 Aschau a.Inn — Ein Weihnachtsmarkt mit vie­len Ge­schenk­ideen, Schman­kerln und mu­si­ka­li­schen Ein­la­gen auf dem Rat­haus­platz – das ist der ro­man­ti­sche Christ­kindl­markt in Aschau a.Inn. Letz­tes Jahr feier­ten der aus­rich­ten­de Kin­der­gar­ten­för­der­ver­ein (Ki­ga Fö), des­sen Vor­sit­zen­de Gabi Reiter und über drei Dut­zend Stand­be­trei­ber das 20-jäh­ri­ge Be­ste­hen des Christ­kindl­mark­tes mit an­spre­chen­dem Rah­men­pro­gramm und fest­li­chen An­ge­bo­ten. Da­ran knüft der Ki­ga Fö Aschau heuer an: 40 Stand­be­trei­ber wer­den von Frei­tag, 30. No­vem­ber, bis Sonn­tag, 2. De­zem­ber, ein un­ver­gess­li­ches Hei­mat­er­leb­nis für Groß und Klein bie­ten. [Galerie]

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