Badestelle für Bad Endorf weiterhin ungewiss
Freundorfer: „Wir sind verärgert“

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Bad Endorf — Ver­är­gert und ent­täuscht zei­gen sich die rund 177 Mit­glie­der des „För­der­ver­ein Bad En­dor­fer Moor­bad e. V.“: Trotz po­si­ti­ven Bür­ger­ent­scheids im Jahr 2017 wer­de der Bür­ger­wil­le nicht um­ge­setzt, in der knapp 8400 Ein­woh­ner zäh­len­den Markt­ge­mein­de ein Na­tur­bad am Stand­ort „Moor­bad“ zu er­rich­ten. Durch „Hin­hal­te­tak­tik“ sei in­zwi­schen so­gar die Ver­bind­lich­keit des Bür­ger­ent­scheids ab­ge­lau­fen. Doch der För­der­ver­ein will nicht klein bei­ge­ben, be­steht wei­ter auf den Um­bau des Moor­ba­des in ein Na­tur­bad und den Be­trieb oh­ne Ba­de­meis­ter. Die Markt­ge­mein­de soll nun Far­be be­ken­nen, ob das Moor­bad nur still­ge­legt wur­de oder tat­säch­lich ge­schlos­sen ist.

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Bürgerinitiative präsentiert alternativen Standort für Kicker
Platzmangel des SV Ramerberg gelöst?

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Ramerberg — Im Kon­flikt um die Ver­le­gung des Fuß­ball­plat­zes aus Ra­mer­bergs Orts­mit­te an den nord­west­li­chen Orts­aus­gang von Zel­ler­reit schlägt die Bür­ger­ini­tia­ti­ve „Für ein lie­bens- und le­bens­wer­tes Ra­mer­berg“ ei­nen al­ter­na­ti­ven Stand­ort vor. Der von der Ge­mein­de vor­ge­se­he­ne Stand­ort be­fin­det sich in ei­nem Halb­moor ne­ben dem Flo­ra-Fau­na-Ha­bi­tat (FFH) At­tel. Die Zu­fahrt wür­de durch ei­ne Wohn­sied­lung füh­ren, bei der sich die Stra­ße beim Que­ren des FFH-Are­als ein­spu­rig ver­engt. Da­ge­gen wehrt sich die BI ve­he­ment und prä­sen­tier­te nun bei ei­ner Orts­be­ge­hung ein Are­al, das ne­ben dem be­ste­hen­den Sport­platz liegt und bis­lang nicht zur Ver­fü­gung stand. Al­ler­dings ist die­se Al­ter­na­ti­ve an Be­din­gun­gen ge­knüpft.

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Neuer Nahverkehrsplan für Stadt und Landkreis Rosenheim
Voit: „Verkehr neu denken“

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Rosenheim — Der Öffentliche Per­so­nen­nah­ver­kehr (ÖPNV) soll stadt- und land­kreis­weit so­wie land­kreis­über­grei­fend ver­bes­sert wer­den. Dem dient ein um­fas­sen­des Mo­bi­li­täts­kon­zept für die Stadt und den Land­kreis Rosenheim. Es be­rück­sich­tigt al­le vor­han­de­nen Ver­kehrs­trä­ger und den Rad­ver­kehr so­wie die Ver­bin­dungs­ach­sen zu den Land­krei­sen Mühldorf a.Inn, Traunstein und Ebersberg. Der Rosenheimer Kreis­aus­schuss hat nach um­fang­rei­chen Vor­be­rei­tungs- und Ab­stim­mungs­ver­fah­ren ei­nen rund 230 Sei­ten um­fas­sen­den Ent­wurf zur Fort­schrei­bung des ge­mein­sa­men Nah­ver­kehrs­plans (NVP) für die kreis­freie Stadt und den Land­kreis ein­stim­mig ge­bil­ligt. Er be­in­hal­tet 33 Maß­nah­men und zwölf Prüf­auf­trä­ge. Da der Land­kreis Rosenheim star­ke Pend­ler­strö­me in den Raum München auf­weist, be­tei­ligt sich der Kreis­aus­schuss zu­dem über die Ro­sen­hei­mer Ver­kehrs­ge­sell­schaft (RoVG) an ei­ner Grund­la­gen­stu­die zur Er­wei­te­rung des Münchner Ver­kehrs- und Ta­rif­ver­bun­des (MVV) um den Land­kreis Rosenheim.

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Doppelter Bürgerentscheid in Bad Endorf
„Die Schule muss im Dorf bleiben“

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Bad Endorf — Die En­dor­fer ent­schei­den die­ses Wo­chen­en­de über den künf­ti­gen Stand­ort von Grund­schu­le und Hort. Zur Ab­stim­mung ste­hen ein Bür­ger­be­geh­ren, das für den Ver­bleib in der Orts­mit­te ein­tritt, ein Rats­be­geh­ren, das die Ver­la­ge­rung zum Sport­zen­trum na­he­legt, so­wie ei­ne Stich­fra­ge für den Zwei­fels­fall. En­de Ju­ni hat die Ge­mein­de die Ab­stim­mungs­un­ter­la­gen an die Wahl­be­rech­tig­ten ver­schickt. Die En­dor­fer ha­ben bis Sonn­tag, 21. Ju­li, 18 Uhr, Zeit zum Ein­rei­chen der Brief­wahl­un­ter­la­gen oder zur Ab­ga­be ih­rer Stim­me im Wahl­lo­kal. Er­geb­nis­se könn­ten bis 20 Uhr vor­lie­gen.

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Internationales Straßenkunst-Festival „Spektakel Rosenheim“
Kulturarena unter freiem Himmel

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Rosenheim — En­de Ju­li ver­wan­delt das „Spek­ta­kel Ro­sen­heim“ die in­ner­städ­ti­sche Fuß­gän­ger­zo­ne in ei­ne Frei­luft-Kul­tur­are­na: Pro­fes­sio­nel­le Stra­ßen­künst­ler aus 13 Na­tio­nen ge­ben am Frei­tag, 26. Ju­li, und am Sams­tag, 27. Ju­li, an sechs Stand­or­ten Gast­spie­le in den Spar­ten Mu­sik, Come­dy, Akro­ba­tik, Thea­ter und Ma­gie. Die Auf­trit­te sind kos­ten­frei, auch abends in den teil­neh­men­den Res­tau­rants, Bars und Knei­pen – die Künst­ler spie­len le­dig­lich „für den Hut“. „Gu­te Lau­ne und lo­cke­re Stim­mung“ ver­spricht Sabrina Obermoser, Ge­schäfts­füh­re­rin vom aus­rich­ten­den „City-Ma­na­ge­ment Ro­sen­heim e. V.“, wel­cher mit dem High­light zu­gleich sein 20-jäh­ri­ges Be­ste­hen krönt. Martin Hinz aus Lands­hut, zu­stän­dig für die künst­le­ri­sche In­ten­danz, re­sü­miert das Be­son­de­re des Spek­ta­kels für die Ro­sen­hei­mer: Sie sind so­wohl Zu­schauer als auch Teil­neh­mer.

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Zwischenschritt im Verkehrsgroßprojekt Brenner-Nordzulauf
Zwiespältiges Echo auf Trassen-Pläne

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🚃 Rosenheim — Die Deut­sche Bahn hat ei­ne re­du­zier­te Aus­wahl an Grob­tras­sen zum Bren­ner-Nord­zu­lauf vor­ge­stellt. Von rund 110 al­ter­na­ti­ven Ver­läu­fen sind fünf ver­blie­ben, die sich mit ho­hen Tun­nel­an­tei­len auf zwei gro­be Stre­cken west­lich und öst­lich von Ro­sen­heim kon­zen­trie­ren. Da­zu er­klär­ten uni­so­no Bahn, Bun­des­ver­kehrs­mi­nis­ter Andreas Scheuer (CSU), der baye­ri­sche Ver­kehrs­mi­nis­ter Dr. Hans Reichhart (CSU) und Ro­sen­heims Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­te Daniela Ludwig (CSU), ein Aus­bau der Be­stands­stre­cke Kuf­stein/Ro­sen­heim/Mün­chen sei kei­ne Al­ter­na­ti­ve zum Tras­sen­neu­bau. Das Echo der Be­trof­fe­nen ist zwie­späl­tig: Er­leich­te­rung bei je­nen, de­nen er­höh­ter Lärm­schutz und Tun­nel in Aus­sicht ge­stellt wer­den, Ent­täu­schung bei je­nen, die wei­ter auf die al­lei­ni­ge Er­tüch­ti­gung der Be­stands­stre­cke set­zen. Eine „In­fo-Tour“ der Bahn soll bis An­fang Au­gust mit 16 Aus­stel­lun­gen die Grob­tras­sen im Land­kreis Ro­sen­heim er­läu­tern. [Galerie]

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Funkhaus Rosenheim schaltet DABplus-Angebot frei
Nickl: „Mehr Radio für das Voralpenland“

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💻 Rosenheim — Das Funkhaus Rosenheim voll­zieht das Up­grade auf di­gi­ta­le Radio­tech­nik: Sei­ne Lo­kal­sen­der „Radio Charivari Ro­sen­heim“ und „Radio Galaxy“ über­tra­gen ih­re Pro­gram­me von Ju­li an zu­sätz­lich zu UKW, DVB-C und In­ter­net im zeit­ge­mä­ßen Di­gi­tal­radio­stan­dard DAB+. Radio Charivari be­kräf­tigt da­mit sei­nen Claim, „den bes­ten Mix für die schöns­te Re­gion“ zu bie­ten, Radio Galaxy sei­nen An­spruch, „nur die bes­te neue Mu­sik“ zu spie­len. Ge­schäfts­füh­rer Bernd Stawiarski sieht die UKW-be­ding­ten Emp­fangs­lü­cken für bei­de Sen­der dank DAB+ ge­schlos­sen, Stu­dio­lei­ter Andreas Nickl spricht von ei­ner „di­gi­ta­len Gleich­stel­lung“ mit den öf­fent­lich-recht­li­chen Sen­dern. In der Di­gi­ta­li­sie­rungs­stra­te­gie des Funk­hau­ses ist die­ser Schritt ein wich­ti­ger Mei­len­stein, der die Ro­sen­hei­mer Lo­kal­sen­der zu­kunfts­si­cher auf­stellt so­wie den Weg ebnet für ih­ren Emp­fang im ge­sam­ten Vor­al­pen­land und für wei­te­re DABplus-Sen­de­for­ma­te. [Galerie]

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Stadtradeln 2019
Piraten radeln für Nahmobilität in Rosenheim

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💻 Rosenheim — Die Rosenheimer PIRATEN ver­bin­den die sieb­te Teil­nah­me am „Stadt­ra­deln“ mit ih­rem En­ga­ge­ment für ei­ne star­ke Nah­mo­bi­li­tät. Der Land­kreis Rosenheim be­tei­ligt sich vom 23. Ju­ni bis zum 13. Ju­li am deutsch­land­wei­ten Wett­be­werb des „Klima-Bünd­nis­ses“, dem größ­ten kom­mu­na­len Netz­werk zum Klima­schutz, die kreis­freie Stadt Rosenheim vom 6. Ju­li bis zum 26. Ju­li. Je­weils drei Wo­chen lang wol­len die po­li­ti­schen Frei­beu­ter aus Stadt und Land­kreis Rosenheim mit wei­te­ren Mit­strei­tern en­ga­giert in die Pe­da­le tre­ten und mög­lichst vie­le Rad­ki­lo­me­ter be­ruf­lich und pri­vat für den Klima­schutz sam­meln. Die An­mel­dung für das of­fe­ne Team „Radl-PIRATEN Rosenheim“ ist nun mög­lich.

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Studie: Jugendliche nutzen YouTube als Bildungs- und Kulturort
Bereichern Webvideos den Unterricht?

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💻 Essen / Mühldorf a.Inn / Rosenheim — Ei­ne Stu­die vom „Rat für Kul­tu­rel­le Bil­dung“ be­sagt, Ju­gend­li­che woll­ten au­dio­vi­su­el­le Lern­for­men im Un­ter­richt nut­zen und YouTube-Vi­deos kri­tisch re­flek­tie­ren. Fol­ge­rung: Ihr Be­darf sei „an­zu­er­ken­nen und die Ge­stal­tung di­gi­ta­ler Kul­tur als Auf­ga­be zu be­grei­fen“. Des­halb soll­ten Schu­len die Di­gi­ta­li­sie­rung „wei­ter­den­ken“. Der „Deut­sche Leh­rer­ver­band (DL)“ rät je­doch un­ter Qua­li­täts­as­pek­ten zu ei­nem zu­rück­hal­ten­den Ge­brauch von YouTube-Vi­deos in den Schul­stun­den, er­ach­tet Lern­vi­deos eher als Er­gän­zung zum klas­si­schen Un­ter­richt. Auf die Be­deu­tung von Web­vi­deos im ak­tu­el­len Un­ter­richt an­ge­spro­chen, zei­gen sich die Gym­na­sien in Rosenheim, Mühldorf a.Inn und Waldkraiburg teil­wei­se wort­karg: Zwei Gym­na­sien ha­ben au­dio­vi­su­el­les Ler­nen längst in­te­griert, ein wei­te­res be­zeich­net die Di­gi­ta­li­sie­rung als „kom­plex“, zwei blei­ben sprach­los.

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Fridays for Rosenheim-Demos ohne Schulschwänzen
„Lasst uns der Erde helfen!“

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🌻 Berlin / Rosenheim — Das „Kli­ma­ka­bi­nett“ der Bun­des­re­gie­rung hat ei­nen Fahr­plan zur Er­ar­bei­tung von Kli­ma­schutz­maß­nah­men ver­ein­bart: Bis En­de Mai sol­len die zu­stän­di­gen Bun­des­mi­nis­te­rien Vor­schlä­ge für ein Ge­samt­kon­zept bei­steuern mit dem Ziel, bis Jah­res­en­de ge­setz­li­che Re­ge­lun­gen zum Er­rei­chen der Kli­ma­schutz­zie­le 2030 auf den Weg zu brin­gen. Der­weil ge­hen bun­des­weit die Streiks un­ter dem Ban­ner „Fridays for Future (FFF)“ mit aus­gie­bi­gem Schul­schwän­zen zur „Kli­ma­ret­tung“ wei­ter. Ei­ne Aus­nah­me sind die „Fridays for Ro­sen­heim“-Aware­ness-De­mon­stra­tio­nen. Dem Vor­wurf, nur den Un­ter­richt schwän­zen zu wol­len, be­geg­nen sie, in­dem ih­re Auf­zü­ge au­ßer­halb der Schul­zeit statt­fin­den. Nach den bei­den Ro­sen­hei­mer De­mon­stra­tio­nen mit hun­der­ten „Öko­be­wuss­ten“ am 15. Fe­bru­ar und 22. März be­rei­ten die jun­gen Kli­ma­be­weg­ten ih­re nächs­te Groß­de­mo pa­ral­lel zum Po­li­tik­be­trieb der Gro­ßen Ko­a­li­tion in Berlin vor. [Galerie]

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