Funkhaus Rosenheim schaltet DABplus-Angebot frei
Nickl: „Mehr Radio für das Voralpenland“

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💻 Rosenheim — Das Funkhaus Rosenheim voll­zieht das Up­grade auf di­gi­ta­le Radio­tech­nik: Sei­ne Lo­kal­sen­der „Radio Charivari Ro­sen­heim“ und „Radio Galaxy“ über­tra­gen ih­re Pro­gram­me von Ju­li an zu­sätz­lich zu UKW, DVB-C und In­ter­net im zeit­ge­mä­ßen Di­gi­tal­radio­stan­dard DAB+. Radio Charivari be­kräf­tigt da­mit sei­nen Claim, „den bes­ten Mix für die schöns­te Re­gion“ zu bie­ten, Radio Galaxy sei­nen An­spruch, „nur die bes­te neue Mu­sik“ zu spie­len. Ge­schäfts­füh­rer Bernd Stawiarski sieht die UKW-be­ding­ten Emp­fangs­lü­cken für bei­de Sen­der dank DAB+ ge­schlos­sen, Stu­dio­lei­ter Andreas Nickl spricht von ei­ner „di­gi­ta­len Gleich­stel­lung“ mit den öf­fent­lich-recht­li­chen Sen­dern. In der Di­gi­ta­li­sie­rungs­stra­te­gie des Funk­hau­ses ist die­ser Schritt ein wich­ti­ger Mei­len­stein, der die Ro­sen­hei­mer Lo­kal­sen­der zu­kunfts­si­cher auf­stellt so­wie den Weg ebnet für ih­ren Emp­fang im ge­sam­ten Vor­al­pen­land und für wei­te­re DABplus-Sen­de­for­ma­te. [Galerie]

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Debatte über CO2-Steuer
Was kostet der Klimaschutz?

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📡 Berlin — Ver­zicht für den Klimaschutz: Drei von vier Er­wach­se­nen sind be­reit, Kurz­stre­cken­flü­ge zu un­ter­las­sen, fast zwei Drit­tel wür­den „deut­lich“ we­ni­ger Fleisch es­sen, mehr als je­der Zwei­te will sein Auto in In­nen­städ­ten ste­hen­las­sen – das hat das Mei­nungs­for­schungs­in­sti­tut YouGov er­mit­telt. Hö­he­re Sprit­prei­se ak­zep­tiert gut je­der Vier­te, deut­lich mehr Geld für Öko­strom wür­de je­der Fünf­te be­reit­wil­lig be­zah­len. Rü­cken­wind für die Gro­ße Ko­a­li­tion aus Union und SPD, die der­zeit die Wei­chen für ei­ne Re­form der Ener­gie­prei­se stellt? De­bat­tiert wird, den Aus­stoß des kli­ma­schäd­li­chen Treib­haus­ga­ses Koh­len­di­oxid (CO₂) mit ei­nem Preis zu ver­se­hen. „Die Chan­ce, die­ses Preis­sig­nal nun in die Tat um­zu­set­zen, war noch nie so groß wie jetzt“, meint Christoph Schmidt, Wirt­schafts­pro­fes­sor an der Uni­ver­si­tät Bo­chum. Eine CO₂-Steuer wä­re zu­gleich die fis­ka­li­sche Ein­lö­sung ei­ner „Fridays for Future“-For­de­rung. Al­ler­dings ist die Steuer- und Ab­ga­ben­last in Deutsch­land schon jetzt im in­ter­na­tio­na­len Ver­gleich über­durch­schnitt­lich hoch. Was be­deu­tet das für die Kli­ma­schutz­po­li­tik? [Galerie]

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Digitale Transformation
Journalismus in Zeiten Künstlicher Intelligenz

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💻🎬 Salzburg — Im Zuge der Fusion der tra­di­tio­nel­len mas­sen­me­dia­len In­fra­struk­tur mit dem In­ter­net so­wie der zu­neh­men­den Öko­no­mi­sie­rung und di­gi­ta­len Trans­for­ma­tion in der Ver­lags- und Medien­bran­che wer­den her­kömm­li­che Work­flows, Kom­mu­ni­ka­tions-, Par­ti­zi­pa­tions- und Aus­drucks­for­men fort­lau­fend neu de­fi­niert. Die Di­gi­ta­li­sie­rung ver­än­dert zu­dem die (Medien-)Um­ge­bung, die Kom­mu­ni­ka­tions­be­din­gun­gen und den jour­na­lis­ti­schen All­tag. Voll­au­to­ma­tisch ge­ne­rier­te Bei­trä­ge mit­tels Ro­bo­ter­jour­na­lis­mus, Hör­funk über Smart Speaker, Vi­sua­li­sie­run­gen kom­ple­xer Zu­sam­men­hän­ge via Da­ta-driven Jour­na­lism, bild­ge­wal­ti­ges Story­tel­ling dank 360-Grad-Ka­me­ras und be­ein­dru­cken­de Im­mer­sion in der vir­tu­el­len Rea­li­tät er­for­dern ein aber­mals hö­he­res Ver­ant­wor­tungs­be­wusst­sein der Me­dien­schaf­fen­den. – Bei­trag für die Ses­sion über „Künst­li­che In­tel­li­genz, Chat­bots und Ro­bo­ter­jour­na­lis­mus“ des Salz­bur­ger Medien­bar­camps #mediaSBG 2019, das vom Ku­ra­to­rium für Jour­na­lis­ten­aus­bil­dung (KfJ) aus­ge­rich­tet wurde.

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Studie: Jugendliche nutzen YouTube als Bildungs- und Kulturort
Bereichern Webvideos den Unterricht?

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💻 Essen / Mühldorf a.Inn / Rosenheim — Ei­ne Stu­die vom „Rat für Kul­tu­rel­le Bil­dung“ be­sagt, Ju­gend­li­che woll­ten au­dio­vi­su­el­le Lern­for­men im Un­ter­richt nut­zen und YouTube-Vi­deos kri­tisch re­flek­tie­ren. Fol­ge­rung: Ihr Be­darf sei „an­zu­er­ken­nen und die Ge­stal­tung di­gi­ta­ler Kul­tur als Auf­ga­be zu be­grei­fen“. Des­halb soll­ten Schu­len die Di­gi­ta­li­sie­rung „wei­ter­den­ken“. Der „Deut­sche Leh­rer­ver­band (DL)“ rät je­doch un­ter Qua­li­täts­as­pek­ten zu ei­nem zu­rück­hal­ten­den Ge­brauch von YouTube-Vi­deos in den Schul­stun­den, er­ach­tet Lern­vi­deos eher als Er­gän­zung zum klas­si­schen Un­ter­richt. Auf die Be­deu­tung von Web­vi­deos im ak­tu­el­len Un­ter­richt an­ge­spro­chen, zei­gen sich die Gym­na­sien in Rosenheim, Mühldorf a.Inn und Waldkraiburg teil­wei­se wort­karg: Zwei Gym­na­sien ha­ben au­dio­vi­su­el­les Ler­nen längst in­te­griert, ein wei­te­res be­zeich­net die Di­gi­ta­li­sie­rung als „kom­plex“, zwei blei­ben sprach­los.

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Diskussion über Masern-Impfpflicht
Verweigerer sollen sanktioniert werden

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🦠 Berlin — Masern sind eine hoch an­ste­cken­de und po­ten­ziell le­bens­be­droh­li­che In­fek­tions­krank­heit. Dem „Robert Koch-Institut (RKI)“ in Ber­lin wur­den für 2018 ins­ge­samt 543 Ma­sern­er­kran­kun­gen im Bun­des­ge­biet über­mit­telt. Im lau­fen­den Jahr sind schon mehr als 300 Fäl­le re­gis­triert. Fast die Hälf­te der Er­krank­ten sind jun­ge Er­wach­se­ne. Die Impf­lü­cken sind groß: Laut RKI ha­ben die Im­pfun­gen ge­gen Diph­the­rie, Te­ta­nus, Keuch­hus­ten und Kin­der­läh­mung bei Schul­an­fän­gern be­reits im drit­ten Jahr in Fol­ge ab­ge­nom­men. Nun will die Gro­ße Ko­a­li­tion zum 1. März 2020 ei­ne Ma­sern-Impf­pflicht ein­füh­ren. Sie soll für Kita- und Schul­kin­der, Leh­rer und Er­zie­her so­wie Mit­ar­bei­ter in Kran­ken­häu­sern und Arzt­pra­xen gel­ten. Ver­wei­ge­rer müs­sen mit ei­nem Buß­geld von bis zu 2500 Eu­ro rech­nen. Un­ge­impf­te Kin­der könn­ten vom Ki­ta-Be­such aus­ge­schlos­sen wer­den. Doch so ein­fach lässt sich das Pro­blem nicht lö­sen.

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Proteste gegen EU-Urheberrechtsrichtlinie bleiben wirkungslos
Droht Denkzettel für Copyright-Reform?

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💻 Straßburg / München — Zuletzt fuhren Be­für­wor­ter wie Kri­ti­ker der EU-Ur­he­ber­rechts­richt­li­nie noch schwe­res Ge­schütz auf: Die Ge­gen­sät­ze lau­te­ten „Ei­gen­tums­schutz“ ver­sus „Fil­ter­net“, „Li­zen­zie­rung“ ge­gen „Save the In­ter­net“ und „Up­load-Fil­ter“ kon­tra „Zen­sur“. Die Ver­fech­ter der Rech­te von Kre­a­ti­ven in der di­gi­ta­len In­for­ma­tions­ge­sell­schaft wuss­ten rund 260 Ver­la­ge, Zei­tun­gen, Nach­rich­ten­agen­tu­ren, Rund­funk- und TV-An­bie­ter, Pro­duk­tions­fir­men und Medien­schaf­fen­de hin­ter sich – die Kri­ti­ker der Re­form wur­den wie­de­rum von Netz­ak­ti­vis­ten, Bür­ger­recht­lern, Di­gi­tal­po­li­ti­kern, Wi­ki­pe­dia so­wie von hun­dert­tau­sen­den De­mon­stran­ten eu­ro­pa­weit un­ter­stützt. Die On­line-Pe­ti­tion „Stoppt die Zen­sur­ma­schi­ne – Ret­tet das In­ter­net!“ er­hielt über 5,15 Mil­lio­nen Un­ter­schrif­ten. Den­noch stimm­te das Eu­ro­pä­ische Par­la­ment oh­ne Än­de­run­gen für die um­strit­te­ne Copy­right-Re­form. Die EU-Mit­glieds­staa­ten müs­sen die Ei­ni­gung noch be­stä­ti­gen, mög­li­cher­wei­se am 15. April. Doch die un­ter­le­ge­nen Kri­ti­ker fas­sen schon ei­nen an­de­ren Ter­min ins Au­ge: die Neu­wahl des EU-Par­la­ments am 26. Mai.

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Respekt-Rente versus Grundrente
Kommt die Mindestrente?

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Berlin — Fingerhakeln in der Gro­ßen Ko­a­li­tion: Bun­des­ar­beits­mi­nis­ter Hu­ber­tus Heil (SPD) hat An­fang Fe­bruar ein Kon­zept für die von CDU/CSU und SPD ver­ein­bar­te „Grund­ren­te“ vor­ge­legt – und ern­tet seit­dem mas­si­ve Ge­gen­wehr. Geht es nach Heil, soll die Ren­te von et­wa vier Mil­lio­nen ehe­ma­li­gen Ge­ring­ver­die­nern ab dem 1. Ja­nu­ar 2021 mit rund fünf Mil­liar­den Eu­ro jähr­lich steuer­fi­nan­ziert auf­ge­stockt wer­den: um bis zu 447 Eu­ro mo­nat­lich, oh­ne Be­dürf­tig­keits­prü­fung. „Sehr vie­le Men­schen, die ihr Le­ben lang ge­ar­bei­tet ha­ben, lan­den we­gen ih­rer nie­dri­gen Löh­ne als Rent­ner in der Grund­si­che­rung. Das will ich än­dern“, be­grün­det der So­zial­de­mo­krat sei­ne Vor­stel­lung von ei­ner „Res­pekt-Ren­te“. Die­se geht je­doch über das im Ko­a­li­tions­ver­trag Fest­ge­leg­te hi­naus. Union und Wirt­schaft lau­fen nun Sturm ge­gen Heils „Res­pekt-Ren­te“. „Ich schlie­ße aus, dass die Union ei­ner Grund­ren­te zu­stimmt, die oh­ne je­de Form der Be­dürf­tig­keits­prü­fung aus­kommt. Das ist auch ei­ne Fra­ge der Leis­tungs­ge­rech­tig­keit“, be­grün­det bei­spiels­wei­se die CDU-Vor­sit­zen­de An­ne­gret Kramp-Karrenbauer die Ab­leh­nung ih­rer Par­tei. Das zu lö­sen­de Pro­blem ist je­doch kom­ple­xer.

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Volksbegehren „Artenvielfalt – Rettet die Bienen!“
Chance oder Risiko für Landwirte?

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München — Rund 950.000 Un­ter­schrif­ten, mit­hin zehn Pro­zent der baye­ri­schen Wahl­be­rech­tig­ten, be­nö­tigt das Volks­be­geh­ren „Ar­ten­viel­falt – Rettet die Bienen!“, um in den Baye­ri­schen Land­tag ein­ge­bracht wer­den zu kön­nen. Die Ein­tra­gungs­frist für das von ÖDP Bayern, Bündnis 90/DIE GRÜNEN, „Lan­des­bund für Vo­gel­schutz e. V. (LBV)“, „BUND Na­tur­schutz in Bayern e. V. (BN)“ und 200 wei­te­ren Part­nern an­ge­streng­te Volks­be­geh­ren läuft seit dem 31. Ja­nu­ar. Über ei­ne hal­be Mil­lion Bayern ha­ben sich be­reits bis zur „Halb­zeit“ be­tei­ligt. Stimm­be­rech­tig­te kön­nen sich noch bis zum 13. Fe­bru­ar in ih­ren Rat­häu­sern und Ein­woh­ner­mel­de­äm­tern ein­tra­gen. Un­ter­des­sen nimmt die Aus­ein­an­der­set­zung zwi­schen Be­für­wor­tern und Kri­ti­kern an Schär­fe zu, gip­felnd in ge­gen­sei­ti­gen Vor­wür­fen, je­weils das Leben von Men­schen zu ge­fähr­den. Drei Kon­flikt­li­nien sind erkennbar.

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Geschlechtergerechte Sprache
Fang ma o zu gendern!?

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☝ Die öffentlichen Verwaltungen in Hannover und Augs­burg sind seit An­fang Fe­bru­ar per „Ge­schäfts­an­wei­sung“ an­ge­hal­ten, in al­len Tex­ten pe­dan­tisch „ge­schlech­ter­ge­rech­te Spra­che“ zu ver­wen­den: „Ge­schlech­ter­sen­sib­ler Sprach­ge­brauch“ soll die Gleich­stel­lung der Ge­schlech­ter zum Aus­druck brin­gen. Da­zu wer­den Vo­ka­bu­lar, Or­tho­gra­phie oder Gram­ma­tik ver­än­dert. „Ar­beits­hil­fen“ zum Sprach­um­bau ge­ben den Ver­wal­tungs­an­ge­stell­ten Orien­tie­rung, wie das Mas­ku­li­ne in der Amts­spra­che ge­schleift wird. Las­sen sich Wör­ter nicht ins Neu­trum um­wan­deln, wird im SPD-re­gier­ten Han­no­ver or­tho­gra­fisch-ty­po­gra­fisch der „Gen­der-Stern“ ge­nutzt. Dar­auf ver­zich­tet al­ler­dings das CSU-re­gier­te Augs­burg, denn der „As­te­risk“ ent­spre­che nicht den Regeln der deut­schen Recht­schrei­bung. Rat gibt es auch für „Erika und Max Mustermann“.

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Rosenheimer Rotwesten zeigen Bundesverkehrsminister Scheuer die Rote Karte
Brenner-Nordzulauf: Jetzt wird Tacheles geredet

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🚃 Rosenheim — Im Streit um die nörd­li­che Zu­lauf­stre­cke zum Brenner Ba­sis­tun­nel (BBT) wer­den ne­ben mög­li­chen neuen Stre­cken durch das Inn­tal nun die Er­tüch­ti­gung der Be­stands­stre­cke ge­prüft, der Pla­nungs­dia­log ver­bes­sert und das Ver­fah­ren be­schleu­nigt: Bis Ju­li sol­len Vor­schlä­ge für fünf Tras­sen vor­lie­gen. Dies hat Bun­des­ver­kehrs­mi­nis­ter An­dre­as Scheuer (CSU) im Land­rats­amt Ro­sen­heim nach ei­nem vier­stün­di­gen Ge­spräch mit rund 100 Be­trof­fe­nen, da­run­ter mehr als 40 Bür­ger­meis­ter und Ver­tre­ter von 14 re­gio­na­len Bür­ger­ini­tia­ti­ven, an­ge­kün­digt. Scheuer prä­sen­tier­te zu­dem die lan­ge ge­for­der­ten Be­darfs­zah­len aus ei­ner Sze­na­rien­stu­die. Bis zum Ein­ver­neh­men scheint der Weg den­noch lang. [Audio und Galerie]

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